Kultur für alle – Luxus oder Bürgerrecht?

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Hier mal das Parlamentsfernsehen. Ja, das gibt es auch. Ist wohl auch ein Podcast, oder? Kultur für alle - Luxus oder Bürgerrecht? Zu diesem Thema diskutierten in der Reihe „Streitgespräch“, die vom Parlamentsfernsehen in Zusammenarbeit mit dem Referat Öffentlichkeitsarbeit (PI 1) durchgeführt wurde, die Abgeordneten Connemann (CDU/CSU) und Ehrmann (SPD). Sie können die Diskussion im WEB-TV (Modem, DSL) mitverfolgen.

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Verpennt: Eigoismus

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Die World Intellectual Property Organization (WIPO) hat den 26. April zum „Welttag des geistigen Eigentums“ erklärt. … Der diesjährige „Tag des geistigen Eigentums“ steht unter dem Motto „Kreativität herausfordern“. Quelle: Krings, MdB Nuja. So einfach ist das mit dem „Welttag erklären“. Ich bin auch dafür, dass man sich um „geistiges Eigentum“ kümmert. Eigentum, Eigenheim, Eigenblut, Eigoismus. Eigensinn! Volkes eigen. Aber bitte, was ist denn mit „Kreativität herausfordern“ gemeint? „Hey, Kreadingsbums, ich fordere Dich heraus.…

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Galaktischer Nebel

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Ein weiterer Ausflug in ferne Galaxien. Zwischendurch Data getroffen und eine Partie „Berliner Runde“ gespielt. Data hat innerhalb von 3/10-Sekunden gewonnen. Ferner auf dem Weg ein paar Beethoven-Sinfonien gehört, die ein paar hundert Lichtjahre zurück gelegt hatten. War gar nicht mal so schlecht, wie die seinerzeit musizierten. Naja und dann ist die Galaxie doch wieder explodiert. Zack und Bumm. Kenne ich jetzt ja schon. Schnell die Kamera ausgepackt und Linse auf eine Entfernung von…

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Inquisitor Uhl

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Gerade sehe ich nebenbei diesen Scheiß-Untersuchungsausschuss zu dieser Visa-Sache. Vorsitzender ist dieser Hans-Peter Uhl.
Terrorismus, Pisa, Jugendkriminalität, Drogen, Sicherheit in der Großstadt – das sind Themen, die die Menschen von heute beschäftigen und beunruhigen. Die Politik darf nicht vor konkreten, weil unangenehmen Lösungen zurückschrecken. Wir brauchen klare Antworten zu den drängenden Fragen unserer Zeit.
Schönes Blabla auf seiner Homepage. Brauchen wir solche Dünnbrettbohrer im Bundestag. Es gibt einfach offenbar zu viele Juristen als parlamentarische Vertreter im Bundestag. Aber wenn ich seine Tätigkeit in diesem Untersuchungsausschuss so sehe, dann weiß ich sehr wohl, dass der Mann seinen Job verfehlt und erhalten hat. Klar, der ist promovierter Jurist, aber er ist auch Prüfsummentester. „Lesen Sie vor …“ „Ist es leicht zu prüfen, …“ „Ist es zutreffend, …?“ Diese eklige Mischung aus Winkelzügen, aus Belehrung, aus Suggestivfragen … das ist eklig. „War das Chefsache?“ „Ja oder nein?“ — Wieso erinnert mich das alles so sehr an einen unbedeutenden, aber fürchterlich aktiven Richter aus alter Zeit. Den Namen nenne ich nicht, sonst lande ich auch noch vor diesem Heini der CSU. Es ist eklig.

Herr Uhl, würden Sie sagen, dass Sie dachten, dass, wenn Sie gewolllt hätten, was Sie gekonnt hätten, was um Himmels Willen Sie nicht taten, obwohl Sie es vermocht hätten, wenn Sie gewusst hätten? Ja oder Nein. JA ODER NEIN?

Eklig.

Nachtrag: Sehr merkwürdig, dass man für die Beantwortung von Fragen einen Rechtsbeistand benötigt. „Ich bin kein Jurist“, sagt Fischer. Echt ma, da bin ich schon froh. Und by-the-way, seit wann sind denn die Juristen die Guten? Seit wann darf oder sollte man sich nur erklären, wenn man das juristische Sprachspiel mitspielen kann. Fischer macht das übrigens ganz gut. Jetzt gibt er contra. Er soll sich doch an alles erinnern, nun fragt er nach einer Belegstelle zurück und der Heinzel sagt dann eben: „Die Fragen hier stelle ich!“ [Eckhart von Klaeden, CDU]

Vielleicht nicht uninteressant, dass Klaeden (CDU) [Korvettenkapitän der Reserve] und Uhl (CSU) [Oberleutnant der Reserve] irgendwie mit Bundeswehr zu tun hatten. Da hat man eben den Kommando-Ton gut drauf.

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Meisterschaft

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Bei der Suche nach der Anzahl der Meisterschaften des doofen FC Bayern München fand ich in der Historie folgende Begebenheit, die aber nun wirklich rein gar nichts mit dem beschackerten FC Bayern München zu tun hat. Seine ersten großen Erfolge verbuchte der HSV in den Jahren 1922 und 1923 mit den ersten beiden deutschen Meistertiteln, wobei man auf den ersten im Jahr 1922 verzichtete. Das erste Finalspiel gegen den 1. FC Nürnberg wurde nach…

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Der Bundespräsident! spricht …

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Horst Köhler, Deutschlands oberster Kunstgeistlicher musste sich wohl mal wieder ins Spiel bringen, wenn doch alle Welt nach Rom schaut. Also was machen? Mist schreiben, damit die Feuilletons mal ein anderes Thema verhandeln können. Danke Chef, wird gemacht. Wir dürfen also lesen:
Es hat gewiss eine Zeitlang einmal die Notwendigkeit gegeben, die Klassiker zu entstauben und zu problematisieren. Aber das heute immer noch fortzusetzen, erscheint mir wie der Ausweis einer neuen arroganten Spießigkeit.
Wenn man keine Argumente hat, dann schimpft man eben um so lauter. Spießigkeit, schon wer das Wort benutzt oder gegen wen anders einsetzt, ist ein armes Hemd. Aber bitte, Herr Köhler, werfen wir also alle zusammen wieder Staub auf die alten Meister, huldigen ihnen, fallen auf die Knie und beten sie an.

Ein ganzer Tell, ein ganzer Don Carlos! Das ist doch was! Natürlich stellt uns die hohe Sprache, auch das Pathos Schillers heute vor Schwierigkeiten. Aber soll man ihn deswegen auf kleines Maß reduzieren?
Schiller bereitet heute Schwierigkeiten? Wie denn das? Ist doch entstaubt und problematisiert. Ist doch für heute alles pillepalle und vorgekotzt.
Ich stelle mir vor, dass in der Berliner Nationalgalerie die Bilder von Caspar David Friedrich mit schwarzer Pappe beklebt würden, nur hier und da ließe man zwanzig bis dreißig Quadratzentimeter sichtbar bleiben. Wer würde das akzeptieren?
Ich stelle mir, Horst Köhler steht ohne Unterhose vor mir und keine Pappe klebt vor seinem Dingens. Spaß beiseite. Theater schließen ist meine Empfehlung, Opernhäuser gleich dazu. Einfach die Texte und Partituren aushändigen. Das reicht, soll sich doch jeder selbst sein Theater und seine Oper inszenieren. Ja, Herr Köhler, das würden wird akzeptieren. Und billiger wäre das auch. Einen DVD-Player für jeden Bundesbürger mit einer KÜV-geprüften Aufführung auf DVD und fertig.
Oder dass man bei einer Aufführung von Beethovens 6. Sinfonie nur den ersten Satz nach der Partitur spielte, den zweiten als Blockflötenquartett und den Rest ganz ausfallen ließe oder rückwärts spielte. Wer möchte sich das gefallen lassen?
Ganze Generationen haben so musiziert Herr Köhler, ja selbst ich spielte mal eine Haydn-Sinfonie in einer Version für vier Violinen und Klavier. Hey, das war lustig und lernte einem was. Jawoll! Und psst, Köhlerchen, es gab sogar mal einen, derhat sogar Stücke so komponiert, dass man die auch rückwärts spielen konnte! Ja, das gabs. Aber wir wollen nicht die Hand in seinem Grabe umdrehen.

[Nachtrag:] Wenn schon der Hinweis auf Beethovens Sinfonie Nr.6 und nur den ersten Satz davon, so möchte ich doch Herrn Köhler an die Praxis unseres öffentlich-rechtlichen Senders, NDR Kultur, erinnern. Das ist leider dort üblich geworden und eigentlich fast nie im Konzertsaal. Außer das mit dem Blockflötenquartett, aber das bekommen die da [beim NDR] auch noch hin.

Nur unsere klassischen Dramen konnten sich Jahrzehnte nicht dagegen wehren, in Stücke zerlegt und nach Gutdünken wieder zusammengesetzt zu werden.
Arme Dramen. Mein Mitleid.
Ich habe meine Zweifel, ob auf solche Weise Kultur an die kommenden Generationen produktiv weitervermittelt werden kann.
So nicht, Herr Köhler, von ihnen verzichte ich gerne auf so eine „Kultur“.
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Verbundenheit

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6. Verbundenheit

Man hilft zur Welt dir kommen,
Sei gesegnet!
man gräbt ein Grab für dich,
Ruhe sanft!
man flickt die Wunden dir im Spital,
Gute Bessrung!
löscht dein Haus, zieht dich aus dem Wasser
Fürchte nichts,
du hast selbst doch auch mit andern Mitleid!
Hilfe naht, du bist nicht allein!

Du läßt den Greis nicht liegen,
fällst einst selbst so,
du hebst die Last des Schwachen,
ohne Lohn,
du hemmst im Laufe das scheue Pferd,
schonst dich selbst nicht,
wehrst dem Dieb, schützt des Nachbarn Leben
ohne Zögern bringst du Hilfe:
leugne doch, daß du auch dazu gehörst!
bleibst nicht allein.
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NeoOffice

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Warum hat mir keiner gesagt, dass es Neooffice für Mac gibt. Jetzt war es schon fast zu spät.

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