Aussenseiter, Spitzenreiter – Viertelfinale
Gestern war der Tag der Außenseiter. Mit Frankreich und Deutschland sind die Mannschaften weitergekommen, von denen man es nicht erwartet hätte. Typischerweise in der Nachspielzeit. Man muss aber auch sagen: Nigeria und Algerien haben zu wenig getan, um Frankreich und Deutschland in Bedrängnis zu bringen: Von Weltklasse-Mannschaften muss man da schon mehr erwarten. Zumal die bayerische Nationalmannschaft ganz klar durch die vielen Spieler des FCB schwer gehandicapt war. Es reichte nicht einmal dafür, einen Torwart aufzustellen. Das ist die schwäbische Sparsamkeit des Yogi Löw.
Aber so kann es im Fußball gehen, gestern noch haushoher Favorit, heute schon ausgeschieden. Die Folgen sind freilich unabsehbar und zumindest fürchterlich. Frankreich gegen Bayern. Das wird schon ein Gekicke zwischen Sauerkraut auf Baguette und Spargel in Calvados werden.
Von der PFIFA gibt es auch nix Gutes. Das gestern von ihr hier eingebundene Video wollen sie nicht auf unserer Seite anzeigen lassen. Uns kann das ja egal sein, aber was ist das für Pressearbeit dieses Amateurhaufens, deren Verbreitung man auf diese Weise verhindert. Das kann doch nur heißen: O, nein. Was für einen Schrott wir da nur abliefern, metaphernfalsch und musikantisch erbärmlich.
Kommen wir zu den Hardfacts.


