Die vielen Tore – Grundergründung

  • Beitrags-Autor:
  • Lesedauer:2 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Kategorie:Sport

Bevor ich zu Stampa komme und seinem Fußball-Vergleich, eine schnelle These. Es sieht so aus, als ob bei dieser Fußball-WM erstaunlich viele Tore fallen – sieht man einmal von den Spielen der Italiener, der Engländer und der Griechen ab. Möglicherweise stimmt das ja nicht, aber man hat das Gefühl und man hat das Gefühl, da geht was ab.

Also, die vielen Tore sind, meiner Meinung nach, zieht man einmal die vielen Elfmeterentscheidungen ab, die vielen Tore sind auf die viele Bewegung im Spiel zurückzuführen. Es geht von einer Seite auf die andere, reines Powerplay ist selten.

Fußballplatz, kühlend
Fußballplatz, kühlend

Das wundert einen, heißt es doch, das Klima sei eher für Siesta geeignet und mache müde. Andererseits: Schon mal im Sommer Fahradgefahren? Man fährt mitunter ja so schnell, weil der Fahrtwind einen kühlt. Und genau das ist die These. Die laufen so viel, damit sie im Laufwind stehen. Der kühlt. Nur die Torhüter eben nicht, die so viel stehen und tatsächlich Siesta machen können – Ausnahme: Ochoa von Mexiko. Der blieb von seinem Beiwind der Mitspieler gekühlt.

Theotor, Theotor, Theotor

Im Tippspiel tut sich nichts neues. Die Trias an der Spitze aus Theododuknallaballa vor Kolbi und Haacki. Der Rest streitet sich momentan um die Plätze. Freilich ist nicht aller Tage Abend.

Tippspiel 2014-06-25 10-01-14
Tippspiel 2014-06-25 10-01-14

Corioliskraft

Ach ja. Italien: raus; England: raus; Spanien: raus. Die müssen sich wirklich mal was einfallen lassen. Vor allem England. Die spielen schon seit Jahren keinen Fußball mehr, der einen hinter dem Ofen hevorlockt. Kick&Rush – dabei wäre es ein probates Mittel in Brasilien. Der Luftdruck und die Erddrehung machen es möglich. Siehe Corioliskraft.

kritische masse newsletter

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

der huflaikhan

Betreiber der Kritischen Masse seit 1995. Seit 2023 Wiederaufnahme. Promotion mit einer Arbeit über Adornos kompositorische und theoretische Auseinandersetzung mit der Zwölftontechnik. Arbeit für den Bayerischen und den Mitteldeutschen Rundfunk als freier Autor und Regisseur – zumindest bis Ende 2015. Online-Redaktion für neue musikzeitung, Jazzzeitung und Oper & Tanz. Unglücklich, aber fast taub.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Tippse

    Also von Streiten kann in meinem Fall nicht die Rede sein…

    1. Martin Hufner

      Wie? Wo bleibt da der Einsatz, körper- oder geistbetontes Spiel was auch immer usw. ?

  2. Tippse

    Der Einsatz ist da, ich tippe was die APP hält, nur kann an meinem abgelegenen Tabellenplatz keine Rede von Streiten sein. So meinte ich das. Alles gut. Basis muss ja auch sein.

    1. Martin Hufner

      Für einen Sieg wird es eng, das gebe ich zu, aber unmöglich ist auch das nicht. Abgeschlagen ist man erst, wenn man abgeschlagen ist.

Die Kommentare sind geschlossen.