Biergarten: Ja oder Nein?
Gewitter droh'n von Westen, bleib' ich zuhaus' am besten. Trink' ich das Bier allein, den Garten lass' ich sein.
Gewitter droh'n von Westen, bleib' ich zuhaus' am besten. Trink' ich das Bier allein, den Garten lass' ich sein.
Ich mochte Regensburg nie richtig. Ich habe meine Frieden geschlossen mit dieser Stadt, aber ansonsten empfinde ich diese Stadt als tödlich langweilig, öde, eingebildet, als Blendwerk mit nichts dahinter. Kneipen gibts, ja, und zahlreich. Schöner Fluss mittendrin. Aber eine Stadt ohne Zukunft, eine Totenmaske ihrer selbst. Sie tötet sich in ihrer Langeweile. Nein, nicht dass es nicht genug Feste gäbe, es gibt sie, aber sie sind rückwärtsgewandt. 750 Jahre dies, 500 Jahr jenes, blablabla.…
Das ist mitunter der Reiz dieser Stadt, die ich zweieinhalb Jahre beehren durfte (was sie mir übrigens nie dankte), dass ein Einstieg in die S-Bahn einen nach geraumer Zeit in Wüsteneien á la Nauen, Königswusterhausen oder Zepernick bringen kann.So ein Hochsommertag nähert sich seinem Ende, die Hitze staut sich nicht mehr so sehr, die Luft klart langsam auf. Ein See verspricht Stille. Ein Platz zum Ausruhen, zum Verlieren von Gedanken.
Vor fast genau zwei Jahren geschah es, dass mich mein großes Schwesterlein Barbara auf einen Trip nach New York einlud. Da bin ich damals dankbar gewesen - und wie. Das war zwar das zweite Mal, dass ich über den Teich kam, vor noch mehr Jahren an die Westküste nach San Francisco bis runter nach Santa Barbara, im Frühling.Die Reise nach New York, zusammen mit der Schwester, war begleitet, wie immer in den USA mit…