Wenn unsaubere Informationen in rechte Netzwerke kippen – die Sache mit dem sogenannten „Quellenlexikon der Musik“
Das RISM ist noch nicht tot. Aber es müffelt … Eine Recherche für die neue musikzeitung (nmz) - Und ein Mambo von Lennie Tristano
Das RISM ist noch nicht tot. Aber es müffelt … Eine Recherche für die neue musikzeitung (nmz) - Und ein Mambo von Lennie Tristano
Für die nmz habe ich notdürftig einen Weihnachtsgruß verfasst. Den klaue ich mir immer dann aus den Vorjahren, ändere nur die Namen derer, die sich bedanken und etwas wünschen. An sich habe ich von den Grüßen ziemlich die Nase voll. Dieses mal habe ich gleich ein friedvolles Weihnachtsfest 2024 gewünscht und der Sendekomplex auf Mastodon kommentierte, wir seien mal wieder unserer Zeit voraus. Und ich stimme ihm da zu. Denn für 2023 ist das…
„Ohne Zweifel, der Weg der Deutschen zu jener Nationenbildung, die sie jetzt erreicht haben, war ein Weg scheinbarer Erfolge, bitterer Katastrophen, säkularer Verbrechen, die sie begangen haben, und schließlich einer Bescheidung, die es begreiflich macht, warum der Begriff einer deutschen Staatsnation heute nicht ohne emotionale Belastung verwendet wird,“ schreibt der Historiker Reinhart Koselleck. Er umreißt damit in wenigen Worten die Schwierigkeit speziell der deutschen Geschichte, die bis in die Gegenwart unter den weltpolitischen Veränderungen…
Eigentlich nur ein Verweis auf einen geschriebenen Text für nmz online zum Thema, wie sehr sich Kunst und Recht lieben.
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Die Wahlen zum Europaparlament haben es wieder deutlich gemacht. Das Interesse an einer europäischen Gemeinschaft ist nicht besonders ausgebildet. Ein Wahlkampf fand nicht statt. Überhaupt läßt sich von der Politik der letzten 20 Jahre sagen, daß die Abkapselung des politischen Verständnisses der Parteien gegenüber der Politik des Alltags sich verschärft hat. Vor Jahren hat man dafür den Begriff der Politikverdrossenheit eingeführt und meistens den Schuldigen auf Seiten des gemeinen Volkes ausgemacht. Momentan tut die…
Dabei wird seit einigen Jahren schon hartnäckig am Körper des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gekämpft. Die Initiative „Das GANZE Werk“ kämpft sich Sendestrecke für Sendestrecke, Jingle für Jingle, durch den aktuellen Rundfunkwahnsinn und macht trotzig manchen Boden gut – gegen die zunehmende Selbstdisqualifizierung des Rundfunks im Norden und in Berlin. Statt spektakulärer Scheingefechte im sinnentfernten Fernsehprogramm werden hier kreativ und präzis diskussionswürdige Entwicklungen kritisiert und dokumentiert.
Die Zeit für Musikkultur scheint so gut zu sein wie nie zuvor. An allen Ecken und hinter allen Hecken sprießen Initiativen und Programme aus dem Boden. Netzwerke für Neue Musik werden gesponnen, Orchesterpartnerschaften geschlossen, Kinder an Instrumente gebracht, Verwertungsgesellschaften entwickeln Kulturprogramme, eine „Initiative Musik“ wird in Gang gesetzt. Traumhafte Entwicklungen geradezu. Man könnte sich freuen. Man könnte.Schaut man hinter die Kulissen, dann fällt viel vom Schön-Geträumten wie Schaumblasen in sich zusammen. „Tue Gutes und…
Urheberrecht als musikalische Warenkunde Das Gezerre um die angemessene Vergütung von urheberrechtlichen Leistungen will kein Ende nehmen. Seit einigen Jahren werden sogenannte Körbe zum Urheberrecht gepackt. Teilweise sind Ergänzungen und Korrekturen nötig, weil es Auflagen der Europäischen Kommission gibt, teilweise werden diese Anforderungen genutzt, um weitergehende neue Ansprüche zu begründen. Dieses tat zuletzt ein „Offener Brief“, der im Namen der Musikindustrie anlässlich des „Tages des geistigen Eigentums“ direkt an die Bundeskanzlerin ging. Unterschrieben haben…
Wie man das Tautologische an der Musikvermittlung verhindert Das Thema „Musikvermittlung“ steht mittlerweile ununterbrochen auf der Agenda von Musikpädagogen, von Musikverbänden und musikalischen Institutionen. Anlässlich des 50. Geburtstages der neuen musikzeitung hatte man sogar eine Rubrik mit dem Titel „Musikvermittlung“ eingerichtet. Initiativen von Verbänden sind vielfältig, Orchester und Bühnen unternehmen unterschiedlichste Versuche, Musik zu vermitteln. Musik vermittelt wird freilich auch ohne diese Intitiativen fortlaufend. Das Radio vermittelt Musik, das Fernsehen vermittelt Musik. Musik muss…
Detig ergänzte unvoreingenommen und neonaiv: Und ich behaupte mal, das könnte so ohne große Abstriche jeder ARD-Intendant auch unterschreiben, ich übrigens auch, ich l
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