Die LINKE: Links vom Reichtum, rechts der Politik

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"Reichthum macht nicht reich," sagt da ein Sprichwort. Wie es überhaupt recht viele und sich gegenseitig widersprechende Sprüchworte zum Thema gibt. Das wundert es vielleicht weniger, wenn die LINKE auf den einen Plakaten fordert: "Reichtum besteuern" und auf den anderen "Reichtum für alle." Das ist in der Tat nicht so widersprüchlich, wie man meinen könnte. Denn ist der Reichtum allgemein, schaden Steuern wenig. Man könnte sie vermutlich sogar senken im gleichen Atemzug. So kann…

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Ich kann Manifast

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Ich wünschte, ich könnte auch manifesten. Aber dazu reicht es einfach nicht.Ich höre dann doch lieber Debussys Préludes. Auch so eine Art Manifest. Allerdings ist die Theoriefeindlichkeit der Blogosphäre nur noch von ihrer Praxisferne übertroffen.

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Recktsschreibung und Prammattik

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Soll man sowas dann kaufen und sein okay dafür geben. Was soll das Bashing von Petra und Lisa? Damit der Eintrag wenigstens etwas hübscher wird, muss hier ein bisschen Blindtext rein. Da kann ich nur sagen. Lesen Sie das Gespräch zwischen Frau Bestle (Veranstalterin und Petitentin) und Herrn Baier (?) von der Gema in der aktuellen nmz. Jetzt übrigens auch online.

Oder mal ein Blick in die Wahlprüfsteiner des Deutschen Kulturates werfen respektive den Kommentar dazu von Barbara Haack?

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Sueddeutsche wird schlechter

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In einem Text zur Popförderung von einem Rabe wird doch aus dem Steffen Kampeter gerade ein Steffen Ketterer. Hinweise per Mail haben nicht gefruchtet, wie es scheint. Dabei wäre es wichtig, den Namen nicht zu verweichen. Kampeter bleibt Kampeter. Er ist der Erfinder der Kultur-Kampetalismus.Der Text selbst ist auch nicht gerade so doll. In der nmz steht so etwas dann doch etwas kampetenter.

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Läuft ab

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"Das vergebliche Bemühen um die Lösung eines im Grunde einfachen Problems wie des Zeitproblems ist ein gutes Beispiel für die Folgen des Vergessens der gesellschaftlichen Vergangenheit. Wenn man sich ihrer erinnert, entdeckt man sich selbst." (Norbert Elias, Über die Zeit, Frankfurt/M. 1980, S. 116.)

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Kalenderblatt September 2009

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Der goldene September bringt ein altes Fotoarchiv zurück. Die erste Digitalkamera, eine Casio, machte gar nicht schlechte Aufnahmen, im Gegensatz zu dem Aufnehmenden. 1/8-Sekunde bei Blende 2.0 - da kann so manche Kamera von heute noch einpacken. Mit 1.600 Mark war sie nicht wirklich billig, aber besser als die des Konditors. Zu sehen Jens Thomas anläßlich der Geburtstagsfeier der Jazzzeitung anno 2001.

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Tieferblickend

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Einen weiten Bogen spannt Patrick Hahn vom Mahler Chamber Orchestra bis zu Jörg Widmann über den man sich im Bad Blog Of Musick sonst den Kopf etwas eigenartig zermartert. Hahns Analyse klingt trifftig und bringt etwas Inhalt in die rasante Leere mancher Beiträge oder Kommentare.

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Rühmkorf

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"Komm raus aus deinem handversiegelten Hockergrab! A u c h K u l t u r ist nur eine unmaßgebliche Schutzbehauptung."

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Geburtsurkunde

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Ein Blick in den Speicher warf dann doch meine Geburtsurkunde aus. Gut, dass ich die nie suchen musste. Finden reicht manchmal und macht Glück. Originale Vorlagen von Magister- und Doktorarbeit sowie der ominöse Karton "Adorno Materialien" gehen den Weg zur Altpapierwiedergeburt. Tonbandgerät und unwiederbringliche Tonbänder ebenso. An sich war die Idee schon richtig, alle vier Spuren in Mono zu bespielen, hat Geld gespart und da das eine Ohr ohnehin grad tauber wird, ist Mono…

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Bierernst

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Wie viel man selber tragen kann. Umzugskartons müssen wohl mit Bier gesättigt werden. Magengrimmen kommt und bleibt hartnäckig. Aber morgens damit beginnen? Ein letzter Gang als Regensburger über die Steinerne Brücke, den Duft dieser Stadt mit Sauerbraten verdichten. Es gibt schon wirklich viele Menschen. Ein letztes mal sich gehen lassen und dann gehen.

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