Simple Men

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Seit Tagen damit beschäftigt, zu installieren und zu deinstallieren. Plone rauf, Plone runter, Icecast rauf, Icecast nicht kapieren, bleibt drauf. Hamster rauf, läuft (nach Tagen), Spampal dazu (läuft der Hamster nicht rund). Ein paar Tage frikeln. Und dann, das Wunder! Skripte laufen wie automatisch über den Bildschirm. Ah, Machtphantasien! Simple Men.

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Nenene

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WamS mit „Klassik-Blog“. Die probieren es auf jede Weise.

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Leitkultur

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Heute vormittag im Deutschlandfunk gerade noch den Schluss gehört: Der Geist der Leitkultur von Matthias Greffrath. War viel Überzeugendes drin.

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Hufi braucht Hilfe

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Liebes Internettagebuch, liebe Leserinnen und Leser, Hufi sucht ein gutes, einfaches, hoch zu skalierendes, kostenloses, sicheres Programm, um tageaktuell zu diskutieren, Audio-Daten und Video-Daten bereitzustelllen, Podcast und Sonstcasts an iTunes und Konsorten zu schicken. Erste Laufversuche mit Wordpress (mit Podpress) verlaufen ganz positiv. Loudblog ist schön, aber die Einbindung in Wordpress oder Joomla finde ich nicht überzeugend. Was ist eigentlich von Sachen wie Plone (Zope) zu halten? Also haben möchte ich nicht so ein…

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Geschlechtstotale

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Gestern abend gab es taktlos im Rundfunk. Es fing damit schlecht an, dass ich vergessen hatte meinen Akku in die Kamera zu pflazen. Ohne Strom läuft das eben nicht. Im Boder versunken wäre ich da am liebsten. Die Sendung selbst mit dem schwierigen Thema „Zu nah – Panische Gefühle im Instrumentalunterricht“ versprach nicht gerade besonders taktlos werden zu können. Mein übliches Geblöke ging da nicht. Damit lässt sich ja leben.

Nach der Sendung aber, beim informellen Gespräch, da bekam ich die wirkliche Krise, wie man wohl so sagt. Mit einer Vertreterin entspann sich zunächst ein gewöhnliches Gespräch. Sie erklärte, was sie so mache, nice-guy-engine. Sie wolle ein neues Männlchkeitsbild. 90% der Männer seien scheiße. Etc. pp. Ich warfe dann ein, erklärtermaßen in dieser Runde mit dem Vorspann der Naivität, dass ich doch zunächst nicht Menschen danach einrichte, ob sie Männer oder Frauen seien. Menschlichkeit im Umgang forderte ich, ganz banal. Das wurde sofort abgewiesen. Nein, das gehe nicht, das sei ein Abstellgleis der Vorstellung. Das laufe doch auf ein Mischmasch hinaus in falscher Gleichmacherei. Sorry.

War offenbar ein Fehler. Leider bin ich längst nicht mehr geübt im Diskutieren. Ich war baff und sprachlos, bzw. sauer. Obersauer. Und da halte ich für gewöhnlich lieber die Klappe neuerdings, weil ich zum Eifern neige, was der Sache nicht gut tut.

Morgens dann aufgewacht, eine Stunde früher als nötig und weiter war ich sauer. Richtig sauer. Mir kommt das in der Nachbetrachtung so vor, als sei diese Soziologin mit ihren Thesen vollkommen auf dem falschen Dampfer. Was wollte sie denn: a) sagen, dass Männer nicht rauskommen aus ihrem Doofsein, b) dass es unmöglich ist, jemanden nicht zunächst als Geschlecht zu sehen; c) gar, dass es eine biologische Konstante sei. Dann aber doch ist es entschieden unmöglich, etwas an der Situation zu ändern, es sei denn man missbrauche und verdrehe „die Männer“.

Will sie mit der Forderung nach einem neuen Männlichkeitsbild nicht nur auch eine weitere Funktionalisierung von Individuen entwerfen? Werde so, dann nur bis du gut (nice-guy-engine ist da dann sehr aufklärend). Umerziehungslager sage ich.

Und vor allem, warum darf man keine Menschen sehen? Warum muss alles eingekastelt werden. Ist das nicht sogar noch schlimmer. „Du bist zuerst Mann (Arschloch) oder Frau (Gut, wenigstens aber besser), dann bist du Religion oder Rasse? Kind oder Rentner? – Du bist Schwarzer, Du bist Jude!“ Du kannst nicht ohne dieses Bestimmungsmerkmal wahrgenommen werden. „Mach die Farbe ab, wirf deine Religion weg – und wenn dem nicht folgst, bist du ein Schwein!“ Soll das die Konsequenz sein.

Dieses „ich will ein neues Männlichkeitsbild“, ich würde ja nicht mal ein neues Menschlichkeitsbild verlangen. Wer gibt mir dazu das Recht? Was ich doch nur will, ist, dass man in jede Situation für sich gehen kann. Ich verhalten mich meinen Mitmenschen gegenüber doch auch nur individuell gegenüber. Ein mimetisches Vermögen, das wünsche ich mir, eine Entfaltung von Urteilskraft dazu. Differenzierungsvermögen, kein Diffamierungsvermögen. Das hat doch nichts mit Gleichmachen zu tun, sondern ist das Gegenteil davon.

Aber ich bin eben nur naiv. Und ich bin sauer.
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Es ist April

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und darum wird gefeiert, was das Zeug hergibt. Der Frühlingssturm setzt sich nieder. Das Land der Absteiger setzt zu neuen Höhenflügen an. Am Rande der Großstädte öffnen sich die Betonplätze. Man kurbelt an. Man dreht auf. Die Steuerfahndung Sitzt in neuen Büros. Die Menschen altern weiter. Wer jetzt noch in der Altstadt weilt, Wir lange keine Freunde finden. Besoffene kotzen die Auslagen voll. Der Rest Macht in Blut und Ehre, Macht in Ehre und…

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Fragebogen zur Musik

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Vor einiger Zeit reichten mir Peter Pan und Hotel Mama einmal einen Fragebogen zur Musik weiter. Beide mussten nicht damit rechnen, dass ich darauf eingehen werde, weil die Fragen zu unpräzise bzw. zu präzise und damit die Antworten zu simpel ausfallen müssen. Ich habe ja nichts gegen die Popkultur und so. Aber bitte, wo bleiben Fragen wie: Welche Musik hörst du bei Kopfschmerzen? Oder welche macht dir Kopfschmerzen? Oder: Welche hörst du zum Abwaschen oder Zimmeraufräumen, bei der Steuererklärung? Aspirin von Sensorama, vielleicht für alles. Ventolin von Aphex Twin für die Vorbereitung auf einen Zahnarztbesuch?

Andererseits, man könnte da ja einen neuen Fragebogen entwickeln. Jetzt aber einfachheitshalber zum Bogen. Es war eine harte Arbeit und ich habe gewartet bis ich spätabends mal ein paar Minütchen finde. Ansonsten: Top-Leute sind und bleiben „Kinderzimmer Productions“ und Berd Begemann. Oder die Aeronauten, oder die Beatnigs (zu kurz, zu kurz damals, aber ich habe euch in der Batschkapp in Frankfurt gesehen – o wei, das ist ewig her, 17 Jahre).

1. ein Track.. aus deiner frühesten Kindheit.
Silver Machine, in der Hitparade des Deutschlandfunk, kann mich sonst an nichts erinnern. Schon bald habe ich selbst welche gemacht. Eine große Ballade mit Klavier, die verloren gegangen ist. Ansonsten „Hoppe, hoppe, Reiter“ auf den Knien meiner Tante Ursel.

2. ein Track.. den du mit deiner ersten grossen Liebe assoziierst.
4‘33“ von John Cage – im Ernst! Manches, vieles ist ohne Musik schöner. Momente ohne Ton, Stille, Augenblicke.

3.ein Track.. der dich an einen Urlaub erinnert.
Urlaub? „Süße Bodybuilding-Braut, du bist mein totaler Knock-Out“ (von Lindenberg) – natürlich eine furchtbare Sache, aber da ging es in die Berge.

4. ein Track.. von dem du in der Öffentlichkeit nicht so gerne zugeben möchtest, dass du ihn eigentlich ganz gerne magst.
Samuel Barber: Adagio for Strings. Wobei das Stück selbstverständlich schweinepriestermäßig gut ist. Auf eine andere Weise als Gounods „Ave Maria“, aber das höre ich ja nicht. Oder ganz übel, aber gut, Dune „Who want’s to live forever“ nach Freddy Mercury.

5. ein Track.. der dich – geplagt von Liebeskummer – begleitet hat.
Whitsnake: Still Of The Night aus 1987. Oder war das der Auslöser des Liebeskummers?

6. ein Track.. den du in deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast.
„Bleib zuhause im Sommer“ von Bernd Begemann in scharfer Konkurrenz mit Jean Sibelius’ „Der Schwan von Tuonela“ und John Hartfords „Holding“

7. ein Track.. der dein liebstes Instrumental ist.
So ein Quatsch. Grobschnitt-Zeug von meinen Geschwistern oder so etwa? — Bei mir gibt es mehr Instrumentals als, äh, Gesangicals. Also dann eben: Klavierkonzert Nr.4, G-Dur von Ludwig van Beethoven oder moderner „Drowning“ von Blind Idiot God.

8. ein Track.. der eine deiner liebsten Bands repräsentiert.
Meine liebste Band? Mei, das ist bei so vieler Musik, die ich höre nicht das Kriterium, Juilliard Quartet, Cincinatti Symphony Orchestra, Ensemble Resonanz? Aber beispielsweise das Alban Berg Quartett, wenn sie Berg spielen. Oder aber, sagen wir mal, es gibt da ein paar Jazzcombos wie das Doppelquartett, das „Ascension“ unter John Coltrane gemacht hat. Das ist auch extrem expressiv.

9. ein Track.. in dem du dich selbst wieder findest oder in dem du dich auf eine gewisse Art und Weise verstanden fühlst.
Die Braut haut ins Auge: „Verkehrte Welt“ — früher auch mal ein Stück von „Schwoißfuߓ oder wie die heißen – voll total deprimäßig + „Dunaj“ von der Gruppe Dunaj mit der wunderbaren Iva Bittova.

10. ein Track.. der dich an eine spezielle Begebenheit erinnert (& welche das ist).
„Das Gegenteil von gut“ von den Kinderzimmer Productions. War wohl am Tag vor der mündlichen Doktorprüfung meines Bruders im Geiste.

11. ein Track.. bei dem du am besten entspannen kannst.
Ist eine Scherzfrage, nicht wahr?

12. ein Track.. der für eine richtig gute Zeit in deinem Leben steht.
Welche Zeit? Keine Angabe. Im Fernsehen aber die gute alte Rama-Familie mit „Rama macht das Frühstück gut“ – die habe ich als Kind immer um das gute Wetter beneidet.

13. ein Track.. der momentan dein Lieblingssong ist.
„Und Gott schuf große Walfische“ aus Haydns Schöpfung. Ist toll! Echt.

14. ein Track.. den du deinem besten Freund widmen würdest.
Habe ich noch nicht komponiert. Alle anderen sind schon gewidmet.

15. ein Track.. bei dem du das Gefühl hast, dass ihn ausser dir niemand gerne hört.
Die Braut haut ins Auge: „Verkehrte Welt“ – habe ich gerne verschenkt und hätte ich immer wieder bekommen, wenn die Beschenkten nicht zu höflich gewesen wären.

16. ein Track.. den du vor allem aufgrund seiner Lyrics magst.
Ralph Benatzky: Mehlspeis – ein Lobgesang auf Wiener Mehlspeisen.

17. ein Track.. der weder deutsch- noch englischsprachig ist und dir sehr gefällt.
Carmen von Georges Bizet oder Don Giovanni von W.A. Mozart.

18. ein Track.. bei dem du dich bestens abreagieren kannst.
Anton Bruckner, 5. Symphonie, letzter Satz, trocken dirigierend.

19. ein Track.. der auf deiner Beerdigung gespielt werden sollte.
Die späten Streichquartette von Beethoven oder kürzer: „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“ von Paul Abraham. Arg traurig.

20. ein Track.. den du zu den Besten aller Zeiten rechnen würdest.
Franz Schubert: Die schöne Müllerin. Ach, da fällt die Auswahl schwer und ist nur ungerecht. Das ändert sich Stunde für Stunde. Oder von Goebbels und Harth „Die Zeit wird knapp“ (lange ists her) und natürlich „Regen auf Mallorca“ (Vocal-fassung) von Stefan Raulf und „Froh macht dein Lächeln“ von Christoph Becher.

Ich reiche das Stöckchen weiter an alle, die es gerne haben möchten. Nur an einen nicht, aber ich weiß nicht wen oder wie der hieß, weil bei dem interessiert es mich rein gar nicht, bei dieser Dumpfbacke. Diese Schnickelschnackel-Leute von der Coolness-Front, die so unheimlich besser sind als der Rest der Welt.
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Komm ins Offene, Freund! (Hölderlin)

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Gang aufs Land Komm! ins Offene, Freund! zwar glänzt ein Weniges heute     Nur herunter und eng schließet der Himmel uns ein. Weder die Berge sind noch aufgegangen des Waldes     Gipfel nach Wunsch und leer ruht von Gesange die Luft. Trüb ists heut, es schlummern die Gäng' und die Gassen und fast will     Mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit. Dennoch gelinget der Wunsch, Rechtglaubige zweifeln an Einer    …

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Ach, wie schön

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Stream cylinder 0614. Manch eine Hymne ist so etwas von fein, so rührend. Das „Cylinder Preservation and Digitization Project“ an der UCLA Santa Barbara führt solche Schätze und macht sie sogar zugänglich. Das vertrieb mir manch Kopfweh heute. Wundervoll. Auch nicht schlecht: Die „Indestructible Military Band“ spielt 1909 einen Ländler von Franz Schubert. Oder wenn Gaston Dubois aus der Boheme von Puccini singt, ach, man könnte glatt heulen. Und anderes und mehr.

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