Servicewüste: Ein Stromlieferant in Berlin

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Seit einiger Zeit gibt es Probleme mit dem Stromlieferer für die „Schwiegermutter“. Seit ihrem Umzug ist der Wurm drin. Der mündete darin, dass Strom für zwei Jahre nachzuzahlen war. Danach schien alles okay. Bis auf die neuen Abschläge, die sich an dieser Zahl aus zwei Jahren orientierten und bei etwa 100 Euro pro Monat lagen. Nachdem ein Online-Zugang zum Vertragskonto der Schwiegermutter gelegt wurde, sollte es nun möglich sein die Beiträge anzupassen. Das war auch ohne Probleme möglich, selbst mir, der ich…

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GEMA vs. Urheber – 7:0

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Neulich wurde ich angefragt, ob ich für eine Publikation der GEMA, nämlich der Zeitschrift „virtuos“, ein Foto zur Verfügung stellen könnte und welches Honorar ich dafür verlagen wollte. Die Auflage betrüge 65.000 Exemplare plus digitale Version in ungenannter Höhe. Ich hatte zuvor schon einmal Kontakt mit den Machern von „Virtuos“, zwei/drei Jahre ist es her. Damals wollten sie es kostenlos haben, was ich verweigerte. Eine Gesellschaft, die sich für eine angemessene Entlohung ihrer Mitglieder einsetzt, sollte mit Autoren aus anderen Bereichen nicht…

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Musikalische Analyse II: Unspielbare Musik

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Wenn man denkt, in der sogenannten klassischen Musik gäbe es unspielbare Musik, die so schwer zu spielen ist, dass man Scheitern müsse, der irrt. Neue Musik ist total einfach, zumal es Musiker und Musikerinnen gibt, für die es keine Hürden zu geben scheint. Und wenns mal wirklich zu schwer wird, ist das bekanntermaßen die Intention der Komponistin oder des Komponisten. Aber was eben wirklich nicht geht: Bass spielen und singen zugleich. Der Bassist Jay Leonhart hat das in so wunderbare Verse gekleidet…

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WDR contra SWR? 10:0

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Moritz Eggert hat Tom Buhrow vor einigen Wochen einen offenen Brief im BadBlog Of Musick geschrieben. Dieser Brief ist extrem weit über die sozialen Medien gestreut worden, jedenfalls für ein kulturpolitische Angelegenheit kam der Brief äußert weit herum – und er fand Zuspruch in weiten Teilen. Kritik bezog sich auf ein paar lächerliche Kinkerlitzchen im historischen Zusammenhang. Heute nun gibt der Intendant des WDR bekannt, dass er an seinen Orchestern, und zwar allen Vieren, festhalten werde. Das ist doch wunderbar, Eggerts Brief…

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Jazz ist Philosophie

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Darauf habe ich gewartet: nach der Philosophie der Fuge, der Philosophie des Grunge und den ganzen Philosophien der Musik jetzt also eine Philosophie der Jazz. Dabei wird mir doch jeder zustimmen, der einigermaßen seine fünf Sinne beisammen hat: Jazz ist Philosophie! Mittagessen ist Philosophie. Philosophie ist …, nein, … doch, ist Philosophie. Aktuell in der nmz rezensiert Reinhard Olschanski über Daniel Martin Feiges Philosophie des Jazz, den er nach Olschanski als Modellfall des Performativen untersucht. Klingt interessant? Aarrrgh. Nicht. Ich schaue da immer…

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Orchesterabschaffer Boudgoust freut sich

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Das SWR-Orchester Freiburg und Baden-Baden hat einen völlig unnützen Preis erhalten: Den ECHO Klassik. Dessen kulturpolitische Bedeutung ist zwar gleich Null, aber seine öffentliche Präsenz ist hoch; die BILD-Zeitung wird ja auch von vielen sehr geschätzt. Das Orchester, das es bald nicht mehr gibt, weil der Intendant des SWR, Peter Boudgoust es nicht für erhaltenswert hält, erhält einen Preis, der nichts taugt. Ja und? Ja und? Er jubelt laut auf. "Ich freue mich sehr über diese hochkarätige Auszeichnung für das SWR Sinfonieorchester…

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Angst vor Amazon? Angst vorm Leben …

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Der Buchhandel hat Angst vor Amazon, schon lange Zeit. Jetzt endlich haben es aber auch die Autoren mitbekommen und haben auch Angst. Kollektiv. Am Horizont steht der Online-Händler, der bald die ganze Branche dominieren wird. Verlage werden schließen, Autoren verarmen.  Amazon ist böse. Soviel immerhin ist wahr: Amazon ist böse. Aber die Geschichte erinnert mich an die Anfänge von Ritter Rost (von Jörg Hilbert und Felix Janosa), der heuer 20 Jahre wurde, also der Ritter. Als Lektor des damaligen Verlages oblag es…

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Ohne Musikkritik, kein Konzertleben?

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Auf diese Pointe läuft die These hinaus, die Peter Hagmann, Musikkritiker der Neuen Zürcher Zeitung, in seiner Laudatio auf Benedikt Leßmann anlässlich der Verleihung des Reinhard-Schulz-Preises für zeitgenössische Musikpublizistik abhob.

Allein, wenn es aus ist mit der Konzertkritik, dann verlöscht auch das Licht im Konzertsaal. Ohne Kritik keine Musik, es ist ganz einfach und alles andere als überheblich. Die Musikkritik bildet den öffentlichen Resonanzraum für die Musik. Gibt es diesen Raum nicht mehr, resoniert auch nichts mehr. Davon sind dann auch Sie betroffen als Zuhörerinnen und Zuhörer. Und Sie als Komponistinnen und Interpreten. (Quelle)

Aber stimmt dies? (mehr …)

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