Die vielen Tore – Grundergründung
Bevor ich zu Stampa komme und seinem Fußball-Vergleich, eine schnelle These. Es sieht so aus, als ob bei dieser Fußball-WM erstaunlich viele Tore fallen – sieht man einmal von den Spielen der Italiener, der Engländer und der Griechen ab. Möglicherweise stimmt das ja nicht, aber man hat das Gefühl und man hat das Gefühl, da geht was ab.
Also, die vielen Tore sind, meiner Meinung nach, zieht man einmal die vielen Elfmeterentscheidungen ab, die vielen Tore sind auf die viele Bewegung im Spiel zurückzuführen. Es geht von einer Seite auf die andere, reines Powerplay ist selten.

Das wundert einen, heißt es doch, das Klima sei eher für Siesta geeignet und mache müde. Andererseits: Schon mal im Sommer Fahradgefahren? Man fährt mitunter ja so schnell, weil der Fahrtwind einen kühlt. Und genau das ist die These. Die laufen so viel, damit sie im Laufwind stehen. Der kühlt. Nur die Torhüter eben nicht, die so viel stehen und tatsächlich Siesta machen können – Ausnahme: Ochoa von Mexiko. Der blieb von seinem Beiwind der Mitspieler gekühlt.

