Frage: Worauf hoffen? Bilanzen aus dem Oktober und für die Zukunft

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Bilanz einer Musikwelt im Oktober in Deutschland – Die Avantgarde des Untergangs – Zeichen der Hoffnung nicht kleinreden – Sicherheitsgurte für die Welt verpflichtend machen – Aktuell interessiert sich wahrscheinlich eher weniger wer dafür. Auch Glasperlenpalaver das hier …

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Präsidentin Grün stabil / Musikautorinnenpreis / Datensparsamkeit / Vom Duschen

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Die Präsidentin der Hochschule für Musik und Theater in München spricht Klartext +++ Dem Moss sein Kusntschrei +++ Zu viel Daten +++ Exklusion und Inklusion +++ Duschen ohne Dusche +++ Ton meets Davachi in der HörBar +++ Weiter Facebook austräumen +++

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Kreative in artgerechter Haltung

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Es ist sehr interessant, dass die Firma Apple beim Kauf ihrer Telefone angibt, welchen Anteil die Urheberrechtsabgabe am Kuafpreis hat. Für ein aktuelles iPhone 13 Pro zum Preis von 1269,00 Euro (bei 256 GB Speicher) werden sage und schreibe satte fünf Euro fällig. Das entspricht aufgerundet 0,4% des Gesamt-Kaufpreises – oder in Alkohol gerechnet: 4 Promille ;). Das haut einen um. Kreative in (oder aus) artgerechter Haltung Mir ist dabei nicht ganz klar, was Apple mit dem Anzeige der Abgabenhöhe erreichen will:…

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YouTubes kostenlose Armee der geistigen Verarmung

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Ich muss schon sagen, so manche Saftsäcke gehen mir langsam ziemlich auf die Nerven. Im Moment solche, die Online-Plattformen als "kostenlose Werbung" für den Künstler zwangsweise verticken wollen. Das Schlimme: Sie meines es ja gut, wahrscheinlich, in Wirklichkeit sind sie auch nur schlimme Exploitationsverlängerer. Jawohl. Sieht denn niemand, dass YouTube längst nicht mehr zentral eine Kreativitätsmaschine ist, so wenig wie Ebay Dachbodenverkauf? Aber nee. Die Kreativitätsindustrie nähert sich in Haltung, Gebaren und Gehirnwäsche der guten alten Rüstungsindustrie an. Bald marschieren sie im…

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Upload-Filter, unheilige Allianzen und falsche Samariter

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Die Geschichte des Urheberrechts ist eine Geschichte von Missverständnissen. So möchte man einen Werbespruch aus dem letzten Jahrhundert für Binden paraphrasieren, wenn man sich die Entscheidung über einen Richtlinienentwurf zur Modernisierung des Urheberrechts, der letzte Woche im EU-Parlament keine Mehrheit gefunden hat, anschaut. Im Kern geht es dabei nur darum, dass gewährleistet werden soll, dass solche Plattformen, bei denen Nutzerinnen Daten hochladen können (ich verkürze mal auf den Fall YouTube), wo also zum Beispiel Musikdaten von Benutzerinnen bereitgestellt werden können, dafür Sorge…

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133.827.693,80 Euro

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Das ist angeblich der Preis, den die ARD für die Bundesligasenderechte im Jahr aufwendet, so meldet es die FAZ, die sich auf die taz bezieht. Wem das komisch vorkommt, der liegt nicht ganz falsch. Denn eine Transparenz unserer (!) öffentlich-rechtlichen Sender scheint in diesem Punkt nicht auffindbar zu sein. Ganz im Gegensatz dazu, wenn mal wieder ein Orchester weggespart werden soll. Da wird in die Zukunft gerechnet und dazu noch falsch. Die Intendanten, die das machen, werden dagegen hofiert und mit zusätzlichen…

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Berufe in der Musikwelt: Twitteraccountmanagerin bei der GEMA

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Man könnte einfach den Gemeinplatz wiederholen "Das Internet vergisst nicht(s)" – der so wahr ist wie die inexistenten 404-Fehlerseiten. Richtiger ist vielmehr: "Das Internet merkt (sich) nichts." Das ist die sogenannte Schwarmdemenz im Internet. Den Eindruck muss man jedenfalls bekommen, wenn man dem Twitteraccount der GEMA unter @gemadialog folgt und sich die tägliche Dosis Überdruss abholt. So ein Account muss natürlich bedient werden. Er ist ein zentrales Mittel der Kommunikation zwischen, ja zwischen was eigentlich? Später dazu. Kurz zurück zum Hauptbestandteil der…

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Die Wunder des Urheberrechts

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Es ist egal, was hinten rauskommt, so muss man wohl ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) interpretieren, das jüngst ergangen ist. Danach wollte die GEMA von einem Hotelbetreiber, der Fernseher in seinen Räumen stehen hat, die terrestrisch gesendete Signale aufnehmen, auf Zahlung einer gewissen Summe in Anspruch nehmen. In den Vorverfahren bekam die GEMA dabei auch Recht. Vor dem BGH scheiterte sie. Den denkwürdiges, ulkiges Urteil. Die Beklagte hat durch das bloße Bereitstellen von Fernsehgeräten, mit denen Gäste des Hotels ausgestrahlte Fernsehsendungen über…

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Nicht nur E- und U-Musik, sondern auch G-Musik

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Deutschland ist gut in Sachen Bürokratie. Für den ganzen Ärger, den man sich damit einhandelt, sollte man auch die Vorteile sehen. Alles lässt sich regeln. Für fast alles gibt es ein Gesetz. In der Musik gibt es zwar ein E- und U-Musik-Gesetz, nachdem man Anspruch auf das eine oder andere stellen kann, überhaupt spielt die Unterscheidung im realen Leben gar keine Rolle. Wenn es aber um Gewichte bei der Verteilung aus Verwertungsansprüchen geht, sie GEMA, dann kommt die Unterscheidung zum Tragen. Viele…

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Der Klang der Münze, der Duft des Bratens

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Gestern bei einer spontanen Lektüre dann diesen Abschnitt in Michel Serres' Der Parasit gefunden. Das hat mich erinnert an die alte Diskussion über die Materie des Urheberrechts in der Musik. Also über den Begriff des „Geistigen Eigentums“. Das dann gegenüber dem „materiellen“ steht. Serres erzählt also diese Geschichte. „Ein Landstreicher fand sich eines schönen Abends fast verhungert am Küchenfenster eines renommierten Restaurants. Die Düfte, die daraus hervordrangen, waren köstlich. Er sog sie ein: das dämpfte den Schmerz des Hungers ein wenig. Ein…

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