“Mittendrinsein” – Ein Paradox

Die Rede von dem “Mittendrinsein”. Bilde man doch zum Spaße mal den Superlativ. Am mittendrinsten … Am mittendrinsten sind alle, die es sein wollen. Sind sie aber mittendrin, sind sie es nie allein. Man macht sich den Platz streitig, ist aber unstreitig genau dort, wo auch die anderen sind.

Damit schließt man sich gegenseitig aus. Darum so viel Bedeutungskampf. Mittendrin in der Zukunft.

Was ich nicht glaube: dass das Internet ein Potential hat, das noch nicht ausgeschöpft ist. Es schöpft sich jeden Tag aus, jede Stunde. Es ist keine Möglichkeitsgesellschaft, sondern eine Gesellschaft der Realität. Im Internet gibt es keine Virtualität. Das totale Internet ist die reine Langeweile.

 

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der huflaikhan

Betreiber der Kritischen Masse seit 1995. Seit 2023 Wiederaufnahme. Promotion mit einer Arbeit über Adornos kompositorische und theoretische Auseinandersetzung mit der Zwölftontechnik. Arbeit für den Bayerischen und den Mitteldeutschen Rundfunk als freier Autor und Regisseur – zumindest bis Ende 2015. Online-Redaktion für neue musikzeitung, Jazzzeitung und Oper & Tanz. Unglücklich, aber fast taub.