Kritische Masse. Man.

Bundesamt für den Vermassungsschutz

Ich blättere mal ein bisschen zurück. 1979 war weniger destruktiv als es die aktuellen Entwicklungen sind. Es war Aufbruchzeit in einer Zeit zahlreicher Gefährdungen, weltweit, tellurischen Ausmaßes, auch damals. Nur die Konsequenz war: Das muss sich ändern. Das darf nicht so weitergehen. Heute geht es weiter, in dem man 90 Jahre zurückspringt. Mit digitaler Vehemenz, mit physischer und physischer Gewalt. Heute darf man den größten Müll erzählen und bekommt dafür noch Aufmerksamkeit durch öffentlich-rechtliche Medien. Und Applaus von Faschos und Rechtsradikalen, die längst sich als neue „Mitte“ verkleiden. Zieht denen die Klamotten vom Leib. Was leider nicht mal geht, denn selbst deren Klamotten sind nur hässlicher Schein ihres menschlichen Blankseins.

Seit ein paar Tagen starte ich mit meinem Bundesamt für Vermassungsschutz eine neue Website.

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der huflaikhan

Betreiber der Kritischen Masse seit 1995. Seit 2023 Wiederaufnahme. Promotion mit einer Arbeit über Adornos kompositorische und theoretische Auseinandersetzung mit der Zwölftontechnik. Arbeit für den Bayerischen und den Mitteldeutschen Rundfunk als freier Autor und Regisseur – zumindest bis Ende 2015. Online-Redaktion für neue musikzeitung, Jazzzeitung und Oper & Tanz. Unglücklich, aber fast taub.