Eggert komponierte München

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Nachdem ich mir gestern nacht noch drei Orchester anhören musste (wollte), die irgendwie von Beckmann mooderiert wurden und es furchtbar viel „Klassik“ zu hören gab, lese ich nun, zu spät, dass es gute Musik nach 16:23 bei der Eröffnungszeremonie von Moritz Eggert gegeben haben muss. Eine Einführung, nachzulesen im KIZ.

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Eutschland vs. Osta Ica

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Ich habe ein fantastisches Spiel der Eutschen Mannschaft gesehen. Das zweite Tor der Icaner war ganz klar abseits, das erste ein totaler Abwehrfehler. Nach vorne geht was, nach hinten leider auch. Aber Osta Rica ist in dieser Form nicht Ernst zu nehmen und wird ein päpstliches Wunder benötigen. Eutschland sollte aber noch etwas üben. Über Fallen sollte man nicht selbst fallen. Moderation: Rethy war schwach und zu zurückhaltend. Schön: Viele Tore und keine nichtgegebenen…

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Raubkopierer-Fernsehen

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iRights.info weist auf eine neue Kampagne der „Zukunft Kino Marketing GmbH (ZKM)“ hin, die mit ihrem neuesten Filmchen sich in die Schlag-Zeilen bringen will. „Die muss man sehen,“ meint die ZKM. Ich finde das Teil furchtbar. Kopfball, weder die Metaphern stimmen, noch die Fakten (höchstens grobschnittartig). Ich schätze mal, die Macher finden das sehr originell, vielleicht sogar surrealistisch. Die ZKM wurde angeblich „ins Leben gerufen, um Branchenkampagnen zur Erhöhung des Filmbesuchs in Deutschland zu…

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Goppel-Fernsehen

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Vor einiger Zeit habe ich hier über den Auftritt von Kunstminister Thomas Goppel auf einer Musikrats-Tagung in Wildbad Kreuth berichtet. Seit heute nacht ist das gesamte Gespräch anzusehen und nachzuhören. [Real Video - wers nicht hat, der guckt in die Röhre, braucht sich also erst gar nicht die Mühe machen.]

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81

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Kommt mir nicht so vor. In nadelverseuchten Pokalen Trinken wir den Ursachen-Wahn, Berühren die Kleinsten der Größten, Und ein leichter Tod haucht uns an. Doch dort, wo die Stäbchen sich fügen, Bewahrt sich das Schweigen ein Kind – Das Weltall, es schläft in der Wiege, Wo Ewigkeit, klein noch, beginnt. Ossip Mandestam, November 1933

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Konzentration im Musikmarkt, IMPALA warnt

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Die Impala (der internationale Wirtschaftsverband, der die Interessen unabhängiger Plattenfirmen und Musikverlage vertritt), warnt vor einer Fusion von Warner und EMI und befürchtet ein Ausbluten der Musikindustriemusik. „Eine mögliche EMI/Warner-Fusion wird dazu führen, dass wieder Tausende von Acts fallen gelassen werden. Das auf dem Markt verfügbare Musikrepertoire wird dadurch weiter schrumpfen“, kommentiert Horst Weidenmüller vom Label K7! diese Fusionsabsicht.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch noch, dass die Klage der IMPALA gegen die Fusion von Sony und BMG immer hoch in erster Instanz anhängig ist. Was soll uns das sagen: Müsste die vollzogene Fusion bei einem Sieg vor Gericht etwa wieder aufgehoben werden? Dass die Marktkonzentartion nicht vorteilhaft ist für die Verbraucher und für den Musikmarkt insgesamt, dürfte naheliegend sein. Michel Lambot, Chairman von IMPALA denkt an Kyoto: „Wer denkt an Kultur und Musik, wenn Gerüchte laut werden, dass Vodaphone die Übernahme von Vivendi/Universal vorbereitet, dass Warner und EMI fusionieren wollen und dass Bertelsmann beabsichtigt, seine Sony/BMG-Anteile zu veräußern? Werden wir bald einen Kyoto-Vertrag für die Kultur brauchen?“ Also musikalischen Umweltschutz?

Oder sollte man es doch gelassener sehen und darauf hoffen, das die entstehenden Dinosaurier letztlich sich an sich selbst verschlucken werden?

Pressemitteilung:
IMPALA STELLT SICH GEGEN DIE ANGEKÜNDIGTE FUSION VON WARNER UND EMI

Wie IMPALA heute bestätigte, wendet sich die Organisation mit Nachdruck gegen die geplante Fusion der Plattenfirmen und Musikverlage EMI und Warner Music Group. Sollte der Merger zustande kommen, würden die beiden Unternehmen zusammen ein Viertel des Tonträgerverkaufs und nahezu 50 % des Musikverlaggeschäfts kontrollieren. Diese höhere Konzentration bedeutet für unabhängige Musikunternehmen eine ungerechte Steigerung der Kosten für den Zugang zum Markt.

Die Erklärung gab die Branchenvereinigung, die in Europa über 2500 unabhängige Musikunternehmen (größtenteils kleine und mittlere Unternehmen) vertritt, anlässlich bestätigter Berichte über die geplante Fusion von EMI und Warner Music Group ab.

Durch einen zweiten großen Unternehmenszusammenschluss nach der noch angefochtenen Fusion von Sony Music und BMG würde sich die Kontrolle über mehr als drei Viertel der weltweit veröffentlichten Musikwerke in den Händen von drei Unternehmen (Universal, Sony/BMG und Warner/EMI) befinden.

IMPALA steht bei der Verteidigung der Wahlfreiheit der Verbraucher, der kulturellen Diversität und der Ermöglichung breit gefächerter kultureller Produktionen seit den ersten Fusionsversuchen von Warner und EMI im Jahr 2000 an vorderster Front. Diese Fusion wurde durch entschlossenes Handeln der EU-Kommission verhindert.

2005 hatte IMPALA Klage gegen die Entscheidung der Europäischen Kommission eingereicht, die Fusion von Sony und BMG (Bertelsmann Music Group) zu erlauben. Der Fall ist noch beim Europäischen Gericht erster Instanz anhängig.

IMPALA ruft alle Musikfreunde, Interpreten, Komponisten, Einzelhändler, Verbraucher und deren Organisationen, sowie die Anbieter digitaler Dienste auf, sich gegen die weitere Konzentration auf dem Musiksektor zu stellen. Die Vereinigung hat unter der Adresse http://www.forculturaldiversity.org/ eine Online-Petition gegen Konzentration gestartet.

 

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