Darf man eigentlich auf die nmz verlinken?

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In Spanien steht ein Gesetz vor seiner Verabschiedung, das schon das Linksetzen auf externe Quellen mit einer Gebühr verbinden will. Das berichten mehrere Quellen (hier die taz). Im letzten Jahr hat die Regierung, noch vor der Wahl ein sogenanntes Leistungsschutzrecht für Presseverlage eingeführt. Danach dürfen in Suchmaschinen nur noch kleinste Ausschnitte von Texten angezeigt werden, auf die verlinkt wird. Das wurde angeblich zum Schutz der Presseverlage eingeführt. Wir haben darüber in der nmz berichtet (Droge LSR).

Bald danach haben auch wir Mail von Google erhalten. Dort konnte man sich dafür oder dagegen entscheiden, ob Google denn solche Ergebnisse von der nmz weiter einblenden dürfe, aber ohne dafür eine Gebühr zu bezahlen. Wir haben uns dafür entschieden, dass Google dies weiter tun darf.

Mit den nachfolgenden Zeilen geben wir ein paar Hinweise zu den Bereichen Links, Zitate und Fotos; wie man sie nutzen darf oder soll und wo man etwas aufpassen sollte, damit es nicht zu Problemen kommt.

Links

Und, um es klar zu stellen, es dürfen auch alle anderen Links auf die Website der nmz setzen.

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Neues Verb: vergoppeln

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UnBestätigten Informationen zufolge hat sich die DUDEN-Redaktion dazu entschlossen folgendes Wort neu aufzunehmen: vergoppeln - Verb. Man fühlt sich vergoppelt, wenn man im Kulturbereich a sagt, b meint und c tut. Verwendung: Der Deutsche Musikunrat wurde einmal wieder einmal von einem Politiker vergoppelt. Rundfunkintendant Goudboust hat den Stifterkreis zur Rettung eines Orchesters vergoppelt. Martin-Maria vergoppelt Musikfreunde. Oder: Martin vergoppelte Maria als er Thomas lobte. Oder in produktiver Form mit anderem Präfix: Das Musikleben muss entgoppelt werden.  (Badboy Alex) Ursprung: Urfassung eines Gedichts…

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Praktikum und Praktigeh – Praktikanten sind der Sargnagel der Kultur

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Hochrangige musikalische Institutionen haben hohe moralische Ansprüche. Sie vertreten große Interessengruppen, sie müssen die Dinge besser machen als alle andere. Vorbildliches Verhalten ist nötig. Zum Beispiel beim Spitzenverband der Musik, dem Deutschen Musikrat. Auch bei der Honorierung von Praktikanten.

Der hatte sich kürzlich in einem Newsletter zum Thema Mindestlohn geäußert: Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates:

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Störerhaftung in der Kultur

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Gehen wir kurz zurück zum Ursprung des Blogs, den es  im Fußball hatte. Die Hansestadt Bremen will in Zukunft die Polizeieinsätze bei Fußballveranstaltungen im Weser-Stadion (was ist eigentlich Weser nochmal für ein Sponsor) den Veranstaltern in Rechnung stellen. René Pollesch findet, das kann man doch auch prima in der Kulturszene umsetzen.

Bezahlen sollten die Nutzer und Verursacher dieser Dinge. Sozusagen Störerhaftung für Anfänger.

Störerhaftung für Profis (Die Sache Schavan)

Eine andere Angelegenheit scheint dagegen zum Abschluss gekommen zu sein: Die Aberkennung des Doktogrades von Annette Schavan.

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Breireuth – Fracktale Probleme mit Tannhäuser

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Gestern war der Start der Festspiele in Bayreuth mit dem Tannhäuser. Live zu hören auf BR-Klassik. Und ein bisserl hat auch der moderne Zuhörer seinen Platz gefunden. Es wird gewittert, was das Smartphone hergibt. Zum Beispiel Castorf, der sich über das Stadttheater beklagende Regisseur und Intendant der Volksbühne am Rosa-Luxemburgplatz in Berlin. Hier also im Gespräch. [Danke an die gesamte Twitterschar vor Ort!]

https://twitter.com/SP_Morgan/status/492663111686836224

Man sieht: Die Propeller sind wieder unterwegs. Der Propeller gehört zur Hochkultur wie das Tatoo zum Privatfernsehen.

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Porentief und Sauber zu Bayreuth

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Auch aus unserem taktlos-Archiv herausgegraben. Als es noch Jenny Elvers und Daniel Küblböck gab, da gab es auch auch unsere schnittigen Damen Elsbeth Porentief (aka Petra Pfaffenheuser) und Maria Sauber (aka Ursula Gaisa). 2003 lästerten sie folgendermaßen:

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Gesucht: Duckmäuser

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Barbara Lieberwirth hat die Nichtverlängerung des Vertrages mit dem Generalintendanten Dessau/Roßlau, André Bücker, wohl richtig kommentiert.

Und Tschüss? Sachsen-Anhalt schmeißt seine besten Leute raus. Foto: Hufner
Und Tschüss? Sachsen-Anhalt schmeißt seine besten Leute raus. Foto: Hufner

Dem Generalintendanten des Anhaltischen Theaters in Dessau-Roßlau droht seit der Nichtverlängerung seines Vertrages die Ablösung. Nach Informationen der Mitteldeutschen Zeitung hält die Stadtführung Bücker landespolitisch für nicht mehr vermittelbar. Bücker hatte sich mit teils scharfen Angriffen auf die Landesregierung als führender Kopf des Widerstandes gegen die Kürzung der Theater-Förderung profiliert. Er hatte in den vergangenen Monaten offene Briefe verfasst und Demonstrationen organisiert, einige auch vor dem Landtag in Magdeburg. Wegen dieser Attacken soll er sich den Unmut der CDU/SPD-Regierung zugezogen haben.  (Quelle nmz-online)

Wer aufmuckt, wer sich kreativ einmischt, ist nicht vermittelbar. Gesucht werden Personen ohne „Persönlichkeit“, solche wie beim SWR der Johannes Bultmann.  Während man bei Bultmann nur mittelbar von einer politischen Entscheidung sprechen kann, ist es bei Bücker offensichtlich anders. Er war und ist unbequem, dazu noch kreativ . Und das nicht nur innerhalb des Betriebs sondern gegenüber der politischen Allmacht eines Landtages in Sachsen-Anhalt, einer großen Koalition der kulturpolitischen Dummheit aus CDU/SPD. Mittlerweile verlangt selbst die Deutsche Orchestervereinigung den Rücktritt von Kultusminister Stephan Dorgerloh.

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Der Tod und sein Widerspruch – Und der Humor

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Wie immer man zu Gergiev stehen mag, hier gibt es nicht viel zu deuteln. Aufzeichnung des Brahms'schen Requiems beim Gedenkkonzert des BR zur Ehren Lorin Maazels. Zu erinnern ist aber auch an Reinhard Schulz, unseren langjährigen Mitarbeiter und Freund, der vor fünf Jahren nach langer Krankheit verstorben ist.  Wir erinnern an ihn mit einem Text, den er zum 80. Geburtstag von György Kurtag geschrieben hat. Beide, Maazel und Schulz, zugleich augestattet mit einem vorzüglichen Humorsinn und damit Freunde des Widerspruchs gegen den…

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Das Vergessen und sein Recht

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Seit geraumer Zeit wird über ein „Recht auf Vergessen“ in Sachen Internet diskutiert. Vorausgegangen war eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs. Nach dieser Entscheidung soll es die Möglichkeit geben für Menschen, bestimmte Informationen nicht über eine Suchmaschine wie Google auffindbar zu machen.

Dabei werden nicht die Originaldaten verändert, sondern nur die Möglichkeit, diese Daten über eine Suchmaschine zu erschließen. Ein Recht auf Veränderung der Originaldaten wurde damit nicht eingeschlossen. Im Gegenteil, Gerichte haben solch ein Recht bislang verneint.

Löschanträge bei der nmz

Im Alltag bei nmz-online kommt es auch gelegentlich vor, dass Menschen wünschen, ihre Spuren in der Musik-, Kultur- und Lebensgeschichte zu löschen.

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Fall(e) Stadttheater – Frank Castorf und das Niveau

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Frank Castorf, der Theatermann von der Volksbühne Berlin, wird irgendwie in Bayreuth nicht gemocht, sagt er über dpa in nmz-online. Bayreuth falle gerade auf das Niveau eines „Stadttheaters“ zurück, meinte der Theaterregisseur: „Die Stürme haben sich gelegt, die Langeweile  hat gesiegt“. (Quelle) Kann man da lesen. Das ist böse. Nicht einmal wegen Bayreuth, sondern weil es für seine Ansicht des Niveaus von Stadttheater spricht. Und an einem Stadttheater würde Castorf demnach auch nicht inszenieren. So tief kann man wirklich fallen, aber nur als…

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