«Wer hören will, der hört auch aus der Ferne.
Wer nicht hören will, der hört auch aus der Nähe nicht.» (Juan Allende-Blin)

die Kultur

  • Ein Traum

    Gestern sagte ich noch, in zwei Wochen haben wir einen neuen Kanzler, lass uns die Zeit nutzen und genießen. Heute nacht dann ein Albtraum. Mir träumte es, Stoiber und Merkel hätten wieder einmal die Wahl verloren und verließen die Sendestudios mit tief gesenkten Köpfen. In letzter Sekunde wurde Angela Merkel und ihre CDU abgefangen. Aber

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  • Heute sind die Wahlprüfsteine des Deutschen Kulturrates veröffentlicht worden — mit Pressekonferenz und großem Tamtam in Berlin. Eben gab es sogar in DLF ein Interview mit dessen Präsidenten Vorsitzendem, Max Fuchs. Zunächst will ich nur auf das Dokument hinweisen. Man kann es im Zeitungsformat (Berliner Format) auf gut 24 Seiten als pdf herunterladen (426 KB).

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  • Man mag sich in Bayern ja wundern, dass die CSU mit einem Plakat hausieren geht, welches den Wechsel wünscht. Denn das wäre auch mal eine Aktion für Bayern selbst. Hier zu wählen, ist beinahe wie ein Faustkampf mit der Luft, die einen umgibt. Dennoch, ein Blick auf die CSU-Seiten schockt selbst den Zugereisten etwas. Wer

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  • Nur eine Woche nach dem öffentlichen Zugang zum „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ nutzte ich einen Besuch in Berlin zum Besuch dieser Stadtskulptur. Gelesen darüber hatte ich nur wenig, die alten, jahrelangen Diskussionen wurden nur sporadisch verfolgt. Erwartet hatte ich dennoch ein mächtiges „Mahnmal“ mit einer gewissen Überwältigungsästhetik. „2.700 Betonpfeiler sind auf einer Fläche

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  • Das Sehpferdchen nimmt im Wahlblog die Bild-Thesen von Oskar Lafontaine unter die Lupe. Reden wir nicht von der Bild-Zeitung und Oskars Kolumne darin. Da hat so mancher, nicht sogar mal Wolf Biermann, geschrieben, wars nicht so. Obwohl: Geschrieben? Sagen wir besser getextet. Also wir lesen: 7. Spitzensteuersatz anheben Sehr populäre Forderung — aber rechnete sich

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  • Geht mir auf den Geist dieser Vorwurf des Populismus gegenüber Oskar Lafontaine und Gregor Gysi, wie er durch die Gazetten und Blog sich verströmt. Kritisiert die beiden, stimmt ihnen zu, aber macht es euch nicht zu einfach. Robert Leicht in der Zeit schreibt da beispielsweise: Linker Populismus ist ungefährlicher, denn er scheitert immer an Zahlen

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  • dieser Vorwurf des Populismus gegenüber Oskar Lafontaine und Gregor Gysi, wie er durch die Gazetten und Blog sich verströmt. Kritisiert die beiden, stimmt ihnen zu, aber macht es euch nicht zu einfach. Robert Leicht in der Zeit schreibt da beispielsweise: Linker Populismus ist ungefährlicher, denn er scheitert immer an Zahlen und an den realistischen, um

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  • Der Deutschlandfunk machts richtig. Noch ist da etwas von Selbstkritik in den Beiträgen dabei. So zum 50-jährigen Jubiläum der Media-Analyse. Man zitiert da einen Forscher vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung: Allein zur Erhebung der Radionutzung werden jährlich über 58.000 Computergestützte Telefoninterviews geführt. Aus Sicht der Wissenschaft gibt sie aber nur einen Teil der Wahrheit wieder. Prof.

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  • Das GANZE Werk bringt eine hübsche Replik von Carsten Molnar zu einem Kommentar von NDR-Kultur-Wellenchefin Barbara Mirow. Die sagte: „Die Bereitschaft, sich längeren, in sich geschlossenen Werken zu widmen, hat leider deutlich nachgelassen.“ Amen. Die Bereitschaft von Schüler, etwas lernen zu wollen, hat leider nachgelassen. Deswegen gucken wir jetzt auch nur noch Fernsehen in der

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  • Salome, Stieftochter des Herodes, verzehrt sich im Verlangen nach dem Propheten Jochanaan, der im Kerker des Schlosses gefangen gehalten wird. Als Jochanaan auf ihre Verführungsversuche nicht reagiert, rächt sich Salome: Sie tanzt für Herodes den Tanz der Sieben Schleier – heute würde man das einen Striptease nennen – und fordert als Lohn den Kopf Jochanaans

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