VUT distanziert sich von IFPI

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Der Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen distanziert sich in seiner heutigen Pressemeldung vom Vorhaben der Phonoverbände, die Lizenzkosten auf Tonträger von 9,009 auf 5,6 Prozent absenken zu wollen. Dazu heißt es wörtlich: Dies ist kein Schmusekurs, sondern Konsequenz und Ausdruck der partnerschaftlichen Geschäftsphilosophie der Independents. Sie verstehen sich nicht als bloße Finanziers und Vermarkter, sondern als umfassende künstlerische, organisatorische und kaufmännische Verstärker der Kreativen (Autoren, Interpreten und Producer). In dieser unmittelbaren Nähe werden gemeinsam mit ihnen…

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Kultur-Kampf im Radio

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Aus Anlass der Veränderungen in den sogenannten Kulturprogrammen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks scheint sich eine Bewegung in Gang zu setzen, die die deutsche Rundfunklandschaft in zwei Richtungen teilt. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die ein Kulturprogramm im Wesentlichen nach Marktwerten beurteilen, auf der anderen Planer, die von einer langfristigen Konzeption eines gründlichen Rundfunkprogramms ausgehen. Dazu gibt es einen höchst interessanten Artikel in der Online-Faz von Frank Kaspar: Klassik, nichts als Klassik!. Zum Phänomen des…

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„Das Schöne lauert überall“

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Man könnte eigentlich die Sache mit dem MDR abhaken. Aus MDR KULTUR wurde MDR FIGARO. Wortreich haben die Verantwortlichen sich ihrer Verantwortung gestellt und damit selbstverständlich das gemacht, was sie machen sollten: Dem Einwand einer Entwortung des Programms etwas entgegen setzen. Hörfunk-Chefin Barbara Molsen etwa: Man habe jetzt “auch das weite Feld der Alltagskultur im Blick. Zu dem Mode und Design genauso gehören wie Wohnen und Reisen, gutes Essen und Trinken oder das Gespräch…

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Zugangsbarriere Plakat

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Jetzt bleibt eigentlich die Interpretation der Plakatwerbung von MDR FIGARO übrig. Ich weiß nicht recht, wen es ansprechen soll. Mir fehlt so ziemlich alles, was auf dem Plakat dargestellt ist. Habe weder ein weißes noch überhaupt ein Sofa, wohne nicht im Altbau mit den schönen Türen, habe auch keine Frau (weder eine so gekleidete noch überhaupt eine). Und meine Wohnung ist wesentlich unordentlicher. Andererseits konnte ich mir schon ein Regal leisten und muss mir…

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Elektro-Schutzjacke und Spion-Chips

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Der Polizei-Newsletter Nr. 59 berichtet wieder einmal über ein paar aktuelle Kuriositäten. Dazu gehört: Schutz-Jacke teilt Elektroschocks aus Eine Jacke, die bei Berührung durch Dritte leichte Elektro-Schocks austeilt, entwickelt eine amerikanische Firma (derzeit nur für Frauen). Selbst mit äußerster Willenskraft soll so ein Angreifer den Träger nicht ergreifen können. Auf der Innenseite ist die Jacke (natürlich) isoliert. Sie wird mit einem Schlüssel und einem Schalter am Ärmeln aktiviert und über eine 9-Volt-Batterie mit Strom…

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Musikindustrie: Sendeprivileg und Privatkopie im Visier

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Der Verband der phonographischen Wirtschaft hat eine neue Runde in der Diskussion zur Rettung der Musiklandschaft eingeläutet. So fordert man jetzt weitergehende Ergänzungen bei der Reform der Urheberrechts in einem zweiten Korb. Das runderneuerte Urheberrecht ist seit nur vier Tagen verbindlich, da kommen neue Vorschläge. Das ist auch die Aufgabe von Verbänden und nicht zu bemängeln. Über die Vorschläge, die umfangreich in das Sendeprivileg der Rundfunkanstalten eingreifen und andererseits digitale Privatkopien nur noch in…

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Musik hat eine große Zukunft – keine?

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Das jedenfalls meinte Gerd Gebhardt auf der vergangenen Internationalen Funkaustellung. In einer KeyNote versuchte er das auch zu begründen. Wenn man seine Ausführungen ernst nehmen möchte - und dies muss man wohl auch, denn er ist Vorsitzender eines großen Verbandes – dann steht eine vollkommene Austauschaktion bevor. Gebhardt sagt: Musik hat auch weiterhin eine große Zukunft. Diese Zukunft ist aber davon abhängig, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Musik ist attraktiver als je zuvor, aber die…

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Tauschbörse Kazaa zeigt ihr Gesicht [2003]

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Der Heise-Newsticker berichtet über neuen Streit im Tauschbörsenkrieg: Kazaa vs. Lite: Google in der Schusslinie. Doch der Witz dabei ist ja, dass nicht die Suchmaschine Google in der Schusslinie ist, sondern das Google-Suchergebnis-Filter-Problem (auf ein Anwaltschreiben hin) verdeckt, dass man übersieht, wer die eigentlichen Nutznießer des Tauschbörsen-Problems sind: Der Hersteller der Struktur mit der werbefinanzierten oder für 30 Dollar käuflichen Benutzer-Oberfläche, dem Kazaa Media Desktop. Dass nun Kazaa (Sharman Networks) gegen die gehackte Lite-Version…

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Selfdestructing Kazaa

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Der Heise-Newsticker berichtet über neuen Streit im Tauschbörsenkrieg: Kazaa vs. Lite: Google in der Schusslinie. Doch der Witz dabei ist ja, dass nicht die Suchmaschine Google in der Schusslinie ist, sondern das Google-Suchergebnis-Filter-Problem (auf ein Anwaltschreiben hin) verdeckt, dass man übersieht, wer die eigentlichen Nutznießer des Tauschbörsen-Problems ist: Der Hersteller der Struktur mit dem werbefinanzierten oder käuflichen User-Interface. Dass nun Kazaa (Sharman Networks) gegen die gehackte Lite-Version vorgeht (ein “unbekannter Hacker hat das Programm…

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Mitleid mit der Gema? Ich sage: Ja.

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Sie kann einem schon auch leid tun, die Gema. Niemand mag sie richtig, alle hauen auf sie drauf. Dabei hat diese Organisation um die 60.000 Berechtigte, eine hübsche Kleinstadt nur von Musik- und Musiktext-Urhebern und allerlei Verlagen. Eine Kleinstadt, die aber gerade mal 812 Millionen EURO aus Gemaerträgen bilanzieren würde. Der SWR - eine Rundfunkanstalt des öffentlichen Rechts - macht da schon mehr, nämlich über 1 Milliarde EURO. Rettet die Gema vor ihren selbsterwählten…

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