Fehlermeldungen, die die Welt nicht braucht

Mein Brenner brennt nicht so wie er soll. Da gibt es dann die wunderbare Fehlermeldung: Unspezifischer Zielfehler. Das hilft selbstredend ungemein. Mal schreibt er, aber immer häufiger nicht. Die Idee,…

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Zukunftsmusik

Wem heute das Fussball-Länderspiel gegen die Schweiz zu langweilig wird und das Wetter zu übel mitspielt, der mag heute abend gerne Radio hören. 2. Juni 2004 / 21:30 bis 22:30…

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Kalenderblatt Juni 2004

Schottland, vor irgendeinem Castle. Der erste Urlaub unter den Bedingungen des Besitzes eines Arbeitsplatzes. Da nimmt man das schon anders wahr. Das war 1994 während einer Bildungsreise. Erste Notiz am…

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taktlos 77: Neue Musik für Kinder

Neue Musik für KinderMusik: Charles Ives: Three Places in New England Nr. 3 The Housatonic at Stockbridge von Anfang, unter dem Text lassenAutor: „Elfjährige sind – was den Musikgeschmack betrifft…

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Alter Professor spielte auf

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Ekkehard Jost war in der Stadt und spielte auf, zusammen mit Dieter Manderscheid (Bass) und Janusz Maria Stefanski (Schlagzeug). Das Konzert war überraschend gut (dazu später in der nmz oder der Jazzzeitung). Witzig war das Wiedertreffen eines meiner alten Professoren, nämlich Ekkehard Jost, bei dem ich, neben anderen, zwischen 1983-89 studiert hatte. Wann hat man das schon, dass ein alter Professor als Musiker in der Stadt ist.

Als ich ihn in der Pause ansprechen wollte, sah er mich verdutzt an und meinte: “Sie sehen so aus als würden Sie mich kennen.” Jaja, eben, … “achso, ja, eigentlich überrascht ihn das nicht, oder doch.” Dazu muss man wissen, dass ich damals zeitweise so ziemlich in jedem studentischen Gremium vertreten war, vom Fachschaftsrat über den Fachbereichsrat, Komission Dr. phil. habil, Akademische Studienordnungen, Berufungskomissionen … Zumindest liest er anscheinend alles von mir, was in der neuen musikzeitung publiziert wird. Das finde ich gut.

<%image(20040528-manderscheid.jpg|220|293|Dieter Manderscheid)%>

Aber klar ist auch, das auch an mir die Zeit nicht spurlos vorrüber gegangen ist. Wenn mans genau bedenkt war ich zu Studiumsbeginn genau halb so alt. Und er war umgekehrt damals auch nur sechs Jahre älter als ich heute. Wir haben dann noch ganz nett geplaudert – über den Wandel des Instituts nach seiner Emeritierung etc. pp. Auch über Veränderungen in Gießen. Die “Oktave”, früher musikalischer Platz der Jazzinitiative, ist zur Lounge umgemodelt worden, statt dessen ist man in den Ulenspiegel am Seltersweg ausgewichen. Dorthin ist auch die Institutsreihe “Musica nova” ausgewichen. Erinnern konnte sich Ekkehard Jost an eine Aufführung der Songbooks von John Cage, in der ich eine nette Brüllpassage übernommen hatte – mindestens 150 mal “nichi, nichi, kore ko nichi”, bis der Kopf blutrot platzbar war.

Das Konzert, war soweit man das jetzt anreißen kann, wirklich gut. Bestand im wesentlichen aus Standards, die aber nicht standardartig gespielt wurden. Es war musikalisch eher ein Spiel mit der Akusik des Raumes, der des Grafiksaales der Ostdeutschen Galerie. Mit dem darin wirkende Nachhall spielten am stärksten Manderscheid und Stefanski.

<%image(20040528-regensburg-dom.jpg|300|225|Dom zu Regensburg)%>

Anfangs war ich ja nicht ohne Hintergedanken. Der Mann, der mich früher kritisierte, den kann ich nun höchstselbst der Kritik unterziehen. Aber da das Konzert wirklich toll war, wirds ein lobende Kritik.

Auf dem Rückweg, quer durch die Stadt, noch eine kurze Einkehr in der Café-Bar und ein dunkles Foto des Regensburger Doms vom Neupfarrplatz aus.
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Den Tag retten …

Ich wär so gerne Filosoof, Doch bin ich dafür viel zu doof Der Zahnarzt reinigt mir die Zähn, Und fragt mich dann warum ich gähn. Mein Maul sich leider weiter…

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