Erinnerung an Charles Munch

  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

Es gibt da offenbar einen wirklich besonderen Klang, eine besondere Färbung der Musik. Die genau den Ton trifft, den ich als Jugendlicher hörte. Bei meiner Tante im Nachbarstadtteil Westhagen, die ich damals meiner Erinnerung nach jeden Samstag besuchte (Cola, Kaugummi, Gurkensalat, Fernsehen, später lecker Steaks) - meine Mutter sagte mir damals (ich rauchte noch nicht) wegen der Kaugummis, ich röche nach Leiche :) Meine Tante hatte eine Platte mit Beethovens 5. Sinfonie. Mit Charles…

WeiterlesenErinnerung an Charles Munch

Enzyklopädie der Kritischen Masse: Organisierte Musikalität

  • Lesedauer:2 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

Wir müssen über ein ernsthaftes Problem sprechen. Vor einiger Zeit knallte ein Artikel aus der WELT auf den Screen: Die nervige Invasion der talentfreien Straßenmusiker. Darin steht zum Beispiel: „Betteln mit Instrumenten“, nennt Jürgen Wolf, City-Manager in Dresden, das Phänomen. Dahinter vermutet der Stadtentwickler „organisierte Strukturen, die extern gesteuert werden“. Ein Phänomen der Städte. Hier in der Vorstadt ist alles ruhig und still, auch weil es kaum Plätze gibt, auch weil es weder U-…

WeiterlesenEnzyklopädie der Kritischen Masse: Organisierte Musikalität

Anhalten: Beethoven, Schubert, Wagner – Emanzipation des Stillstands

  • Lesedauer:3 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

Manchmal gerät Musik an Stellen, da sie anhält. Aus dem Fluss heraus, manchmal auch, um eine Ende anzudeuten. Sie steht scheinbar auf der Stelle und muss haushalten mit wenig. Bei des vorgestrigen Hörlektüre fiel mir eine Stelle in Beethovens Klaviersonate op. 110 auf. Der letzte Satz besteht aus rezitativischen Teilen und agilen Fugatopassagen. An sich ist das eine unfreuliche Verquickung. Das Redende, aber da ja ohne Text, sprachlose Singen einerseits und das formal konstruktive…

WeiterlesenAnhalten: Beethoven, Schubert, Wagner – Emanzipation des Stillstands