Zettelkasten – Götter in uns

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Eigentlich habe ich die Idee nicht von mir. Sondern sie hat der Klaus Kusanowsky in mir wieder erweckt. Im Zettelkasten einfach nur schnell mal was niederzulegen. Heute fällt mir das sogar schwerer als sonst. Leeres weißes Blatt Papier, zumal ich mich bei der Berliner Gazette echauffieren musste. Also ich hatte da mal was von Nietzsche, was mich interessierte: Seinem Gefühle vertrauen – das heißt seinem Großvater und seiner Großmutter und deren Großeltern mehr gehorchen als den Göttern, die in uns sind: unserer…

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Markus Lanz hat den Größten

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Heute morgen die Lektüre bei Stefan Niggemeier, den ich sonst immer im etwas Argwohn lese, ein Kommentar zu einer Sendung des ZDF in der „Moderator“ Lanz a lot Lanz ein „Gespräch“ führen tat mit Frau Wagenknecht. Herauskommen konnte nichts anderes, als was man reintat. Die Zutat Lanz erweist sich als vergiftete Nummer. Und das führt mich zu einer recht eigenartigen Frage. Wie kann es sein, dass ein Volk von über 80 Millionen Einwohnern nur ganz bestimmte Personen hervorbringt, die auch noch dazu…

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Die Idee ist falsch, weshalb sie auch nicht richtig war

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Es ist der unbeschreibliche Vorteil der einseitigen Kommunikation, dass sie einen versperrten Rückkanal hat. So wie beim Rundfunk auch heute vom Grundgedanken her. Es wird etwas hinaus gesendet, das einen Hörer oder mehrere findet. Diese können darauf alleine oder zusammen reagieren, aber es bleibt ihre Reaktion, die fast nie zum Sender zurückläuft. Brechts Gedanke aus der Radiotheorie, dass jeder Mensch zum Sender werden könne, solle ist noch inspiriert davon. Es ist nur die Umkehrung des Prinzips. Der offene Kanal. Aber so oder…

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Verdeckte Inhalte (Wertsch)

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Als ich neulich in Mülheim die große Kaiserstraße in Richtung überdachter Einkaufsbereich der Stadt hinunterging, kam ich an einer medizinischen Einrichtung vorbei. Da war, wie es sonst für kirchliche Einrichtungen üblich ist, etwas in großen Lettern an die Wand notiert. Kein Graffitto von ungezogenen Buben sondern säuberlich verfasst. Ein Teil des Eingangsbereiches verdeckte einen Teil des Wortes. So las man bloß "ÄTZEND" als Bestandteil des gesamten Begriffs: "Wertschätzend". Gewollt schien mir dieser Effekt nicht. Und gleiches gilt für Mahlers zweite Sinfonie, in…

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Feuerbach und das Internet

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Die Blogger und Marken haben das Internet nur verschieden interpretiert, er kömmt drauf an, es zu erfinden. [NSA] Wir haben es nicht erfunden, wir haben es nur geliehen. Zu Bedingungen anderer. Das Internet muss erst noch erfunden werden.

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Vor 20 Jahren

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Mein erster Arbeitstag bei ConBrio. Eine kleine Erinnerung … Heute vor 20 Jahren begann mein erster Arbeitstag bei ConBrio als Lektor oder wie ein Geschäftsführer es bezeichnete: als Produktmanager. Es war damals gedacht als Schwangerschaftsvertretung. Der Verlag war noch sehr jung, nämlich nicht einmal ein Jahr alt und er residierte in der Von-der-Tann-Straße 38 am Rande der Altstadt Regensburgs. Ich kam gerade frisch aus Berlin, hatte meine Doktorarbeit abgegeben. Keiner konnte wissen, was aus dem Verlag werden sollte. Erfahrungen mit dem Umbruch…

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Rückfrage – Kronzeptkrunst

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Das Problem mit der Kronzeptkrunst ist, altertümlich gesprochen, es fehlt entweder das Kronzept oder die Krunst in der Kronzeptkrunst. Ersteres bedarf nicht der zweiten, die zweite setzt das erste voraus, lässt es aber hinter sich. Es ist ein bisschen wie mit einem erklärten Witz. Sinnlos. Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, es fehlt beides. Das Kronzept trägt nicht sein eigenes Vergessen und die Krunst verdeutlicht es. Das macht aber im Prinzip auch nichts, da der Krunstasprekt dieser Kronzeptkrunst gegen Null oder unendlich…

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Privattentate – Oder: Kann man mit einem Flugzeugträger Kunst machen?

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Dilemma des modernen Netzbewohners: Er will seine Privatsphäre schützen und zugleich nach außen sichtbar sein. Punkt 1: Dabei ist das eigentlich kein Dilemma, wenn man es genau nimmt. Denn das ist möglich. Zumindest unter Freunden. Man darf sich dabei nur nicht darauf verlassen, dass andere das Problem für einen lösen. Man muss es selbst tut, man muss seine Sphäre für sich selbst schützen. Das geht nicht über zentrale Serverfarmen, die in Händen anderer sind, die von anderen verwaltet werden. Warum gibt es…

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