Musikindustrie: Sendeprivileg und Privatkopie im Visier

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Der Verband der phonographischen Wirtschaft hat eine neue Runde in der Diskussion zur Rettung der Musiklandschaft eingeläutet. So fordert man jetzt weitergehende Ergänzungen bei der Reform der Urheberrechts in einem zweiten Korb. Das runderneuerte Urheberrecht ist seit nur vier Tagen verbindlich, da kommen neue Vorschläge. Das ist auch die Aufgabe von Verbänden und nicht zu bemängeln. Über die Vorschläge, die umfangreich in das Sendeprivileg der Rundfunkanstalten eingreifen und andererseits digitale Privatkopien nur noch in sehr geregelter Weise zulassen wollen, ist zu diskutieren.…

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Musik hat eine große Zukunft – keine?

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Das jedenfalls meinte Gerd Gebhardt auf der vergangenen Internationalen Funkaustellung. In einer KeyNote versuchte er das auch zu begründen. Wenn man seine Ausführungen ernst nehmen möchte - und dies muss man wohl auch, denn er ist Vorsitzender eines großen Verbandes – dann steht eine vollkommene Austauschaktion bevor. Gebhardt sagt: Musik hat auch weiterhin eine große Zukunft. Diese Zukunft ist aber davon abhängig, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Musik ist attraktiver als je zuvor, aber die Verwertung ist schwieriger geworden. Heute, wo immer mehr…

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Tauschbörse Kazaa zeigt ihr Gesicht [2003]

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Der Heise-Newsticker berichtet über neuen Streit im Tauschbörsenkrieg: Kazaa vs. Lite: Google in der Schusslinie. Doch der Witz dabei ist ja, dass nicht die Suchmaschine Google in der Schusslinie ist, sondern das Google-Suchergebnis-Filter-Problem (auf ein Anwaltschreiben hin) verdeckt, dass man übersieht, wer die eigentlichen Nutznießer des Tauschbörsen-Problems sind: Der Hersteller der Struktur mit der werbefinanzierten oder für 30 Dollar käuflichen Benutzer-Oberfläche, dem Kazaa Media Desktop. Dass nun Kazaa (Sharman Networks) gegen die gehackte Lite-Version vorgeht (ein “unbekannter Hacker hat das Programm von…

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Selfdestructing Kazaa

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Der Heise-Newsticker berichtet über neuen Streit im Tauschbörsenkrieg: Kazaa vs. Lite: Google in der Schusslinie. Doch der Witz dabei ist ja, dass nicht die Suchmaschine Google in der Schusslinie ist, sondern das Google-Suchergebnis-Filter-Problem (auf ein Anwaltschreiben hin) verdeckt, dass man übersieht, wer die eigentlichen Nutznießer des Tauschbörsen-Problems ist: Der Hersteller der Struktur mit dem werbefinanzierten oder käuflichen User-Interface. Dass nun Kazaa (Sharman Networks) gegen die gehackte Lite-Version vorgeht (ein “unbekannter Hacker hat das Programm von allen Spyware-Beigaben befreit und mit Zusatzmodulen zur…

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Chaos auf der Website des Deutschen Musikrates

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Neues Logo, aber Relaunch der Website des Deutschen Musikrates ist komplett misslungen. Peu a peu findet die Umstellung statt, statt auf einen Schlag. So prangt auf zahllosen Seiten der Unterprojekte das alte Logo in alter Würde. Besonders blöde bei der Netzplattform des Musikinformationszentrum [miz]. Aber auch anderes scheint brach zu liegen. So werden Informationen über die Edition Musik in Deutschland 1950-2000 durch Browserabfragen abgewehrt.
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Sympanian – oder die Idee der reinen Musik als Idee (Fragment)

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Vor zwei Jahren habe ich einen Text zum Thema „Wenn die Engelein singen, oder: Gibt es im Himmel Musik“ als Rundfunk-Feature geschrieben. Jetzt habe ich mich an ein Material erinnert, welches ich damals nicht genutzt habe. In Franz Werfels Roman „Stern der Ungeborenen” gibt es eine Passage über die Musik in jener sehr merkwürdigen Welt, aber eben auch Ausführungen über Sinnlichkeit und Geist. Sprecher 1: Franz Werfel beschreibt in seinem 1945 fertiggestellten Roman „Stern der Ungeborenen“ eine Welt, die er zeitlich um…

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Anbetung: Fussball – Wagner; schlechter Geschmack?

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Musik: Football‘s coming home – Baddiel, Skinner & Lightning Seeds - three lions '98 (football's coming home) Sprecher: Für Fussball ist es jetzt viel zu heiß. Da zieht es einen lieber in abgedunkelte klimatisierte Opernhäuser. Der unumstrittene Herr der Ringe ist dabei ein gewisser Richard Wagner. Große Theater-Gesten, dickflüssige Musik, die als Klangbrei um die Köpfe und Ohren saftelt: Die ganze Welt erfahren und erkennen in nur knapp vier Abenden. Dem können die Geld-und-Beine-Helden vom grünen Rasen nichts entgegen setzen außer Bettgeschichten…

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Web-Watch 2002/04: Tauschen und Spionieren

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Noch während des Drucks der letzten nmz hat sich im so genannten Tauschbörsengeschäft einiges Merkwürdiges getan. Eines der beliebtesten Tauschbörsensysteme, Morpheus, funktionierte plötzlich nicht mehr. Grund dafür war kein Rechtsproblem, sondern ein Konkurrent auf dem Markt, der einfach die technischen Gegebenheiten der Tauschbörse verändert hat: KaZaA. Angeblich sollen aufgelaufene und unbezahlte Rechnungen zu dieser „Aussperrung“ geführt haben. Und angeblich soll diese Vermutung auch nicht stimmen. Gut eine Woche war Morpheus vom Tauschnetz abgehängt. Dann entschied man sich dort, die Technologie zu wechseln.…

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