Forum Veranstaltungswirtschaft: „war absehbar“

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Es ist völlig klar. Die Lage ist dynamisch und viele Dinge ändern sich manchmal schnell. Wenn man dazu vollkommen richtig dann per Analyse und sich korrigiert, ist das kein Fehler. Überhaupt nicht. Anders ist es wenn, wenn man aber seine Meinung wendet und behauptet, man habe es immer schon gewusst. Genau das passiert aktuell beim Forum Veranstaltungwirtschaft, das vor genau einem Monat einen Freedom-Day für spätestens 1.12.2021 gefordert hat (und diese Haltung auch am…

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Forum Veranstaltungswirtschaft – Freedom Day

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Anfang des Jahres hat das Forum Veranstaltungswirtschaft ein Manifest vorgelegt, auf welche Art und Weise die Veranstaltungwirtschaft wieder unter Corona-Bedingungen arbeiten könnte. Das Manifest war ziemlich gut durchdacht und sachorientiert. Es gab kein überschäumendes Fordern und Druchsetzenwollen. Leider ist das Manifest RESTART im Zusammenhang mit anderen Initiativen etwas untergegangen. Ich habe dazu für Oper & Tanz im März geschrieben. Umso größer war das Erstaunen, am 15. Oktober eine Pressemeldung mit der Überschrift "Forum Veranstaltungswirtschaft…

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Tatort-kommissar*innen öffnen Räume für kritischen Diskurs?

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Eieieiei. Da hat eine Gruppe von Schauspielerinnen gestern aber etwas losgetreten. Mit der Aktion #allesdichtmachen möchten über 50 führende und renommierte Darstellerinnen beweisen, dass es ihnen an der Kunstform Satire und der Technik der Ironie gebricht. Professioneller Scheitern geht fast gar nicht. Applaus kommt daher von der Seite, die es ohnehin nicht so mit der Kunst hat, es sei denn sie ist deutschtümelnd, nationalpatriotisch, menschenverachtend. Der Olaf vom Deutschen Kulturrat sagt, dass die Aktion…

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Klingendes „Nichts“ und ein Fragezeichen

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Er war einmal, so beginnen alle Märchen, sagt das Märchen. Es war einmal eine Zeit, da gab es im Fernsehen und im Radio so etwas wie "Nichts". Wenn "Nichts" war, war Sendepause. Wenn Sendepause war, musste an und zu das "Nichts" gekennzeichnet werden. Durch Sendezeichen beispielsweise. Auf YouTube hat jemand diese Pausenzeichen der ARD hintereinandergeschnitten. Wie interessant das bitte doch klang. Ganz im Zeichen der Revolution durch Elektronen, integrierte Schaltkreise, Magnettonbänder und dergleichen mehr.…

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Leuchtturmpflege – Es gibt genug Lüftung für alle

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Theater auf! Dann Krankenhäuser auf! Es gibt noch genug Beatmungsstationen, genug Reha-Plätze, genug Platz unter der Erde. Wir fordern die Intensivmediziner:innen und -pfleger:innen auf, Platz für Kunst und Kultur zu schaffen. Da geht noch mehr, mit Applaus kennen wir uns aus. „20 renommierte Experten und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen haben ein gemeinsames modulares Konzept mit Blick auf eine kontrollierte Rückkehr von Zuschauern und Gästen zu Veranstaltungen entwickelt“. Sobald man besonders zu betonen müssen meint, dass…

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Fengshui oder die Kunst des Kulturabbaus?

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Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat sieht das Unvermeidliche, die Kommunen werden in 2020 ff. weniger Einnahmen zu verbuchen haben. Sie können künftig daher auch nicht aus den alten vollen Beständen schöpfen. Obendrauf kommt die Schuldenbremse, die es nicht gestattet, sich beliebig hoch zu verschulden. Anders als der Bund. Zimmermann schreibt auf Twitter: “Einige fordern jetzt in der Krise einen Umbau der Kulturfinanzierung, doch wohin soll eigentlich umgebaut werden. Oder steht am Ende doch nur…

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Kulturverkrampfung im November 2020

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Hätte man auch nicht gedacht, dass der November für die Musikkulturbranche zur Zerreißprobe wird, in welche Kategorie man sie sich eingeordnet wünscht. Zur Freizeit soll sie nicht gehören, zur Wirtschaft vielleicht sehr, aber jetzt auch nicht nur, aber zur Freizeit auch ein bisschen. Am besten aber weder zur einen noch zur anderen Sache, sondern ganz für sich. Aber auch nicht alles. Manches dann doch wieder eher relevant, mal fürs System, mal fürs Leben, mal…

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Von Fakten und vom Schweigen

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Seit einiger Zeit macht ein Grafik die Runde, die zeigen soll, wo sich Zürcher und Zürcherinnen in der letzten Zeit mit dem Coronavirus angesteckt haben sollen. Platz 1: Der private, eigene Haushalt; letzter Platz mit 0 (Null) Fällen: Kino, Theater, Konzert. Die launige Interpretation: Im Konzert sei es sicherer als zuhause. David Stingl hat diese Grafik jetzt untersucht und einem Faktencheck unterworfen. Was dabei herauskam, das wird Sie erstaunen. Ehrlich gesagt, eigentlich nicht. Fakten…

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Wenn Wünsche wahr werden müssen: Kulturjournalismus trifft auf Forschung

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Das hat mich gestern geärgert und einen ganzen Tag bis heute genervt. Auf rbb24.de tauchte plötzlich die Schlagzeile auf: “Charité hält Opern und Klassikkonzerte vor vollen Sälen für machbar Oper live oder klassische Konzerte vor ausverkauftem Haus - in Corona-Zeiten ist das seit einigen Monaten eigentlich undenkbar. Doch durch eine neue Studie von Charité-Experten könnte sich das jetzt ändern. Von M... O... Später etwas abgemildert: “Charité-Institute empfehlen Klassikkonzerte und Opern in vollen Sälen” rbb…

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Vertrauen und Validität

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Wenn der Staat die Systeme infiltriert und zwar auf eine Weise, die von neutraler Seite nicht nachvollziehbar ist, indem er zum Beispiel Spitzel in Organisationen einschleust, indem er zum Beispiel Trojaner auf fremden Computern platziert, indem er den Kommunikationsverkehr belauscht; so ein Staat kann da nicht (mehr) rechtsstaatlich agieren. Er hat die Staatssicherheit in die technischen Systeme gelegt, warum sollte er sie nicht auch in die zwischenmenschlichen Beziehungen ausweiten. Man könnte es vielleicht zurückdrehen:…

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