Von allen Seiten ist die Kultur und die Vernunft durch Angriffe bedroht. Manchmal auch in der Sache zurecht.

Schnell alternde Nichtinformationen streuen im „Musikjournalismus“

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Musikjournalismus am Limit. Manuel Brug ist auch schnell gealtert, während Andreas Schmidt als Autor von Klassik begeistert noch gar nicht so recht zur Welt gekommen zu sein scheint. Drei Veranstaltungstipps: Holocaust-Gedenken in Darmstadt, „Das wird man ja noch sagen dürfen?! Zukunft des Musikjournalismus“ und ein Hackbrett-Festival in München

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Kulturfeinde in der Weltgeschichte

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Kulturfeinde eröffnen das Jahr der Stimme – Kulturfeinde sorgen für ein weniger offenes Theater in Mainz (Schnarchnasenappell beim AStA Mainz) – Musikfonds meldet, dass vielleicht sein Etat doch höher sein könnte als bisher vorgesehen – Ansonsten bleibt es seit fünf Jahren beim fortgesetzten Untergang der Welt durch Unterlassen

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Dissoziationen II

  • Lesedauer:4 Min. Lesedauer

Primitivfunk auf dem Vormarsch +++ Facebook auf dem Abmarsch +++ Die Zukunft gehört den Verblödungsmaßnahmen +++ Die Zukunft gehört der Macht über die Medien +++ Es sei denn, man unternehme endlich was ... +++ Und was Alice W. bereits 2018 prognostizierte, hat sie mit Elon M. an der Seite fast schon übertroffen.

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Dissoziationen überall …

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Zunächst besten Dank an meine neuen Newsletter-Empfänger:innen. Das bedeutet mir wirklich viel. Das ist so was wie der Applaus im Konzert. +++ Ellen Hünigen im Portrait beim DLF (Gisela Nauck) +++ SRG schaltet UKW ab +++ Deutschlandradios aus Zahlfaulheit nicht mehr in Vodofone-Kabelnetzen +++ Experimentalstudios von WDR und SWR bleibelos +++

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Facebook ausräumen – Politik, Empörung und Öffentlichkeit

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Es ist doch faszinierend, wozu die ganze viele Meinung beiträgt. Man hat sich zu empören, im Chor, schrill und schnell. Diese Pseudoaktivität, denn in der Regel ist es nicht mehr als ein unsportliches Zujubeln oder Diffamieren, hält im Gegenteil den politischen und gesellschaftlichen Fortschritt zum Besseren eher auf, als dass es zur Verbesserung des sozialen Klimas beiträgt. So als ob man auf dem Weg zur Demonstration in jede auf dem Weg liegende Kneipe geht, einen Schnaps trinkt und dazu seine „Meinung“ vorträgt. Besoffen von so viel Aktivität weiß man gar nicht mehr, wofür man sich einsetzen wollte, nur noch, wogegen.

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