Dr. Hufner analysiert: Hanns Eisler, Deutsche Sinfonie
Vorauszuschicken ist: Mit Wagner verbindet mich nicht viel.
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1. Mai 1965, New York - Town Hall, Albert Ayler und ein paar Freunde machen eine Platte, etwas weniger als 21 Minuten lang: Bells. Mit von der Partie sein Bruder Don (tp), Charles Taylor (sax), Lewis Worrell (b) und Sonny Murray (dm). Eine teilweise chaotische Musik, die sich gelegentlich militaristisch-hymnisch verdichtet. Die ganze letzte Zeit spukt mir Albert Ayler im Kopfe herum. 1936 geboren, mit 34 Jahren tot im East River aufgefunden. Er startete…
Sensationen in der LuftUlrich Dibelius, ein wachsamer Begleiter der neuen Musik seit den 50er Jahren erinnert sich an die erste Aufführung von György Ligetis Atmosphères: „Die Uraufführung ... bei den Donaueschinger Musiktagen trug alle Anzeichen des Sensationellen. Denn diesem Grad von ,Destruktion' nach zehn Jahren fleißiger Konstruktion [Dibelius meint damit alle Formen seriellen Komponierens, eines systematischen Umgangs mit Tondauern, Tonhöhe, Tonlagen, Lautstärken usw.] hatte bisher noch keiner zu verwirklichen gewagt.“ Destruktion ist hier uneingeschränkt…