bittová / václavek: bílé inferno

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Eine Doppel-CD von 1997. Iva Bittova gehört zu den ganz überragenden Musikern aus Tschechien. Ob als Sologeigerin mit ihrem ganzen Körper und ihrer Stimme, ob in alten Aufnahmen mit der Gruppe "Dunaj”. Sie lässt die Musik changieren zwischen Tradition, Jazz und Pop. Mit dieser CD musiziert sie im kammermusikalischen Rahmen. Bei den meisten Stücken liegt eine Art musikalisches Pattern zugrunde. Seit Alters eine der besten Weisen zu improvisieren und langgestreckte musikalische Atemwege durchzuführen. Das…

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Iannis Xenakis: La Légende d‘eer [diatope]

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„Pièce electroacoustique pour bande 8 pistes 1977/1978“: ebenfalls so ein Monsterstück für Tonband, das aber einen ganz anderen Aufbau als Persepolis hat. Nicht das dichte Gegrummel von Persepolis sondern viel ziselierter. Xenakis beschreibt sie folgendermaßen:

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Iannis Xenakis: Persepolis – Remixes (Edition I)

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PersepolisPersepolis (1971) von Iannis Xenakis ist ursprünglich für eine Outdoor-Aufführung an alten persischen Plätzen gedacht gewesen – ergänzt um zahlreiche multimediale Zusatzbestandteile. Persepolis ist ein Tonbandstück aus „konkreten Klängen“ in der Länge von 56 Minuten. 56 Minuten puren musikalischen Dauerstresses könnte man auch sagen. Es quietschen und kreischen da Klänge auf einer zum Teil extrem lauten Basis. Das Stück scheint kein Ziel zu kennen – und es bricht dann auch fast überraschend ab. Gerade die die letzten sechs Sekunden klingen merkwürdig anders. Wumm.
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Frederic Rzewski: main drag – Alter Ego

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Frederic Rzewski ist sicher einer der seltenen Erscheinungen, die ausdrücklich Musik in einen politischen Kontext zu stellen geagt hat. Davon spürt man in der ersten Aufnahme des Stückes main drag aus dem Jahr 1999 nicht so direkt viel. Ganz anders in den Stücken „Coming Together“ und „Attica“ (1971/72). Beide Stücke arbeiten mit dem Prinzip der sich ergänzenden und verkürzenden Melodien, wie sie paradigmatisch in dem auch auf dieser CD eingespielten „Les Moutons des Panurge“…

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Martial Solal: NY-1

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Martial Solal (Piano), Francois Moutin (Bass) und Bill Stewart (Drums) spielen hier geschichtsträchtig vom 21 bis 23 September 2001 in einem durch Terror schwerst beschädigten New York, den ersten Tagen, da das Village Vanguard wieder geöffnet hatte – live! Jazz in unsicherer Zeit, allerdings mit einer Intensität und Triodichte, wie sie ernster und heiterer nicht denkbar scheinen mag. Die CD besteht aus eigenen Stücken und Standards wie „Softly as in a morning sunrise“, „Body…

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Bernd Begemann: endlich

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Bernd Begemann - EndlichDas neueste Werk aus der Feder des elektrischen Liedermachers Bernd Begemann. Es ist voller Liebeslieder, die alle im Vergleich zu früheren Liedern dieser Art weniger ab- und hintergründig sind, auch weniger ironische Haltung ist mit dabei. Von der Art der Arrangements her, zielt dieses Album von 11 Tracks (Gesamtdauer: knapp 47 Minuten) auf den Popmarkt. Am Anfang war ich darüber doch sehr enttäuscht, zumal es in manchem Lied jenen unsäglichen Rumsti-Schlagzeug-Stil gibt, mit dem in der Popmusik vor allem alte Stücke neu vercovert werden oder auch Stücke aus de E-Musik eingepoppt werden.
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Albrecht Dümling: Musik hat ihren Wert

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In letzter Zeit – unter den Bedingungen und neuen Aufgaben und Problemen, die sich durch Ausweitung des Konzertlebens und der medialen Verfügbarkeit von Musik kennzeichnen lässt – steht die Wahrung kreativer Leistungen verstärkt auf dem Programm. Allgemein scheint sich eine Bewegung abzuzeichnen, kompositorische Leistungen nicht mehr so gerne in Geldwerte umsetzen zu lassen. Das gilt vielen als bildungsfeindlich und daraus wird gerne die Forderung gezogen, das Musik umsonst zu sein habe. Da lohnt sich…

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Transporter: Glaze

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Transporter GlazeInsbesondere für Freunde von Rhodes und Vibraphon, die sich zugleich auf den Wogen ausgeruhter und enervierender Rhythmen fortbewegen wollen, dürfte dieses Album von Interesse sein. Club-Kultur und Jazz sind ja keine Feinde, doch so richtige Freundschaft scheint immer beide Seiten zu beschädigen oder zu beleidigen. Denn der Zaubervirtuose aus dem Jazz muss hineingewürgt werden in ein bestenfalls electronic-knarzenden und -fiependen Brei, dem dann noch eine gesampelte Miles-Trompete übergestülpt wird.
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Kool Ade Acid Test: Geraldine Penny

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Very Kool!Nicht das, was man unter solch einem Bandnamen vermutet, aber auch nicht komplett was anderes. Die Truppe, die sich unter dem Namen „Kool Ade Acid Test“ zusammen gefunden hat, stammt topographisch und musikalisch aus verschiedenen Welten unter der Schirmherrschaft von Steven Gaeta (einstens „Universal Congress Of“). Heraus gekommen ist eine dufte CD, deren Stilistik schwerlich zu fassen ist. Am ehesten erinnert das an Sgt. Pepper‘s Heart Club Band, die sich mit „Beck“ und einem Mannheimer-Südstaaten-Brass-Band-Klabum gegenkreuzt.
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e.s.t.: Seven days of falling

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Postpopbop!Musik zwischen verzweifelten Balladen und trotziger Rotznäsigkeit. Esbjörn Svensson (Piano), Dan Berglund (Bass) and Magnus Ostrom (Schlagzeug) bewegen sich in einer voll emanzipierten Triobesetzung. Alle Instumente sind gleichgewichtig und ordnen sich in die ausgeklügelten Arrangements ein.Neben einfachen Songstrukturen stehen da außerordentliche Klangmixturen, die im positiven Sinn nach Materialbeherrschung klingen. Auch wenn kleine Motive eigenständig repetitiv durchgeführt werden und im Baß zum Beispiel eine eigene Schicht bilden, wirkt die Musik nirgendwo künstlich sondern bei aller…

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