Angemessen

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ist auch gemessen. Könnte man meinen. Der Streit um die Urheberrechtsnovelle geht weiter und weiter (siehe auch „Nutzungswert“ und „Unkoordiniert“). Privatkopien sollen zulässig sein (es sei denn, es ist durch technische Maßnahmen unmöglich, solche zu erstellen, dann nicht). Immerhin gibt es noch diese Möglichkeit. Aber wer A sagt müsse auch B sagen, meint der Deutsche Kulturrat. Das heißt, es muss eine ausgleichende Regelung für die Geräte geben, die Privatkopien ermöglichen wie Brenner, Drucker etc.…

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Podcasting und GEMA

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Die Gema legt in der letzten Zeit ganz schön ein Tempo aufs Parkett, das Erstaunen macht. Innerhalb kürzester Zeit haben die es doch tatsächlich geschafft, eine Lizenz für Webradio und jetzt für Podcast zu machen. Seit gestern kann man sich darüber informieren.

Vernünftigerweise ist man mit 10 Euro netto dabei. Bei fünfen gibts nur Intro und Outro. Ob das viel ist oder wenig? Muss man selbst sehen und einschätzen. Bestimmte Einschränkungen sind ebenfalls zu beachten. Das alles geht auch online im Lizenzshop!

Musik-Rechte für Podcasting jetzt online im GEMA-Lizenzshop

Die Kanzlerin macht es, die Tagesschau auch und die großen Automarken sowieso. Podcasting gehört inzwischen zum guten Ton für alle, die etwas mitteilen oder auch verkaufen wollen.

Neben solch prominenten und kommerziellen Podcastanbietern informieren auch unzählige Hobbymoderatoren mit diesem Medium über ihre Themen, Interessen und persönlichen Geschichten. Podcasting hat eine rasante Entwicklung genommen, die Anhänger- und Fangemeinde ist riesig.

Die meisten dieser Audiodateien, die das Publikum im Internet abrufen oder abbonieren kann, enthalten auch Musik – sei es als kurze Erkennungsmelodie oder auch als Ausschnitte verschiedener Titel. Diese ist in den meisten Fällen urheberrechtlich geschützt und muss bei der GEMA lizenziert werden.

Die GEMA hat nun ein vorläufiges Vergütungsmodell für nichtkommerzielles Podcasting veröffentlicht. Private Podcaster können jetzt einfach und schnell im Online-Lizenzshop der GEMA (www.gema.de/lizenzshop) die notwenigen Rechte erweben.

Prof. Dr. Jürgen Becker, Sprecher des Vorstandes der GEMA: „Aufgabe der GEMA ist es stets, im Interesse der Musikautoren technische Entwicklungen zu fördern und zeitnahe marktgerechte Vergütungsstrukturen zu etablieren. Der in der Internet-Gemeinde bereits etablierte Online-Lizenzshop der GEMA ist ein Musterbeispiel für effizientes und modernes Rechtemanagement.“

Das Vergütungsmodell gilt für Hobbymoderatoren, die mit ihren Podcasts keinen Gewinn erzielen möchten und höchstens einmal täglich einen maximal 30-minütigen Podcast veröffentlichen. Dabei darf die Musik nur eingeschränkt eingesetzt werden, damit keine ganzen Musikwerke oder beträchtliche Teile davon aus dem Podcast herausgeschnitten und als Musikdatei verwendet werden.

Die Vergütungssätze liegen je nach Intensität der Musiknutzung zwischen 5 Euro und 30 Euro netto im Monat. Gewerbliches Podcasting mit Musik wird weiterhin individuell lizenziert (podcasting@gema.de). Informationen bietet die GEMA unter: www.gema.de/podcasting. Hier wird auch eine aktuelle Liste aller lizenzierten nicht-gewerblichen Podcasts in Deutschland angeboten.

Verantwortlich: Dr. Hans-Herwig Geyer, Leiter GEMA-Kommunikation
Ansprechpartnerin: Gaby Schilcher, Telefon: 089/48003-419, Telefax: 089/48003-424,
E-Mail: gschilcher@gema.de

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Hartmut Spiesecke verlässt die Phonoverbände

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Am 30. Juni endet sein Vertrag. Mit Spiesecke hatten die Phonoverbände ein Gesicht, welches keine reine Fratze war. Ich gebe zu, anfangs sah ich in ihm meinen Feind. Er wurde dann zu taktlos eingeladen im Jahr 2003 und ich hatte fast angst, ihm unter die Augen zu treten. Er selbst meinte: „Sie sind also der Hufner; Sie wollte ich immer schon mal kennenlernen.“ Ich fasste das als Drohung auf, denn die Phonoverbände hatte ich…

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Wer sich weigert, kommt auf die schwarze Liste

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Zur Praxis der Zwangsinverlagnahme: Einschätzungen und Aussichten Gewöhnlich gilt bei Verträgen zwischen Partnern, dass sie gerecht sein sollen und fair. Der eine gibt etwas und der andere bekommt etwas. In der Musik ist das auch so, zum Beispiel beim Abschluss eines Verlagsvertrages zwischen Komponist und Verleger. Der Komponist komponiert ein Stück Musik und der Verlag verlegt das Werk, er druckt es vielleicht sogar, er kümmert sich um seinen Komponisten, erledigt eben die typische Verlagsarbeit.…

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Prof. Kreile hat gut lachen

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Die GEMA noch einmal. Sie ist ja die nette Inkassogesellschaft für ihre Textdichter, Komponisten und Verleger. Sie tut alles für ihre Mitglieder. Ihr Geschäftsbericht für das letzte Jahr fiel noch ganz gut aus. Die Ertragsseite scheint erfreulich. Man hat nur wenige Promille auf Seiten des Ertrages verloren, weil ihr Freund, die IFPI Deutschland kurzerhand weniger abgeben wollte. (Die sieht es umgekehrt, also die GEMA sei selbst daran schuld, aber das ist nun mal nicht…

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DMV unterstützt das Vorgehen der GEMA gegen illegale Musikdownloads

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Es gibt Musikverbände, die sind so dumm und ignorant, dass es einem wehtun könnte. Der „Deutsche Musikverleger-Verband“ ist ein solcher. Weil er selbst ja kaum etwas auf die Beine gestellt bekommt, hängt er sich an seinen Obervater, die GEMA ran. Jetzt unterstützt er die GEMA bei ihrem Vorhaben, Accessprovider zum Sperren von Internet-Sites aufzufordern. Prima: Wurde ja auch mal Zeit, dass Verleger für Sperrungen, unfreundliche Geister wie der CCC sagen: Zensur, ist.

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Quote und Existenzgründung: Komponisten-Report

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Das Kulturinformationszentrum der neuen musikzeitung hat sich ausgiebig mit der Deutsch-Quoten-Diskussion und der Frage nach freiwilliger Selbstverpflichtung im Rundfunk befasst. Eine Stellungnahme der Kulturstaatsministerin Weiss hängt an. Frau Vollmer von den Grünen wird zitiert mit: Die Grünen-Abgeordnete Antje Vollmer betonte, eine Quote wäre ein Signal zur Sicherung von Künstlerexistenzen und für mehr Qualität im Rundfunk. Aber stimmt das denn wirklich, Frau Vollmer? Das Mica (Music Information Center Austria) hat einmal etwas zur Lage der…

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Nutzungswert [Enzyklopädie der Kritischen Masse]

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Die heutige Pressemeldung aus dem Hause der Deutschen Phonoverbände mit dem Titel: Forum der Rechteinhaber fordert angemessene pauschale Vergütungen und effektivere Regeln zur Pirateriebekämpfung im Urheberrechtsgesetz ist ein bisschen pikant. Die pauschalen Vergütungen auf Geräten und Leermedien befinden sich auf dem Stand von 1985. Die Bundesregierung hat bereits in zwei Vergütungsberichten festgestellt, dass sie nicht mehr angemessen, das heißt zu niedrig, sind, ohne hieran jedoch etwas zu ändern. Wenn schon der Gesetzgeber die Privatkopie erlaubt, also…

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GEMA und die Quote

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Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass sich dem Gema mit dem Thema Quote nicht auseinandergesetzt hat. Irrtum. Meister Kreile hat einiges dazu vom Stapel gelassen, und zwar am 30.6.2004. Die Verächter jeder Quotenregelung meinen, der Markt müsse es selber richten. Sie übertragen also eine ökonomische Gesetzmäßigkeit des Gütermarktes auf den musikalischen, ideell-kulturellen Markt. Das ist absolut ein Novum seitens der GEMA-Sprache. Ganz auf einmal redet sie vom ideell-kulturellen Markt. Es passt eben genau das…

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Cluster: Experten

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Haben sie schon einmal versucht, Musik von Helmut Lachenmann aus dem Internet zu laden? Internet haben sie nicht? Sie Glücklicher. Andernfalls: Probieren sie mal. „Dal niente, al niente“, sag ich nur, Null Komma nufftig. Dagegen findet man immerhin einiges von Iannis Xenakis oder John Cage. Ist eigentlich nicht so schlimm, weil die Sache mit dem Internet ist in der Regel sowieso verboten. Verbieten macht eben mehr Spaß als zulassen und ist auch spannender. Da haben die deutschen Phonoverbände jetzt die ersten drei Prozesse durchgefochten, von wegen unerlaubten Angeboten im Internet.

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