Meisterwerke des Musikvideos I – „Pagare Please“ (Zentralkapelle Berlin)

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Was soll man dazu sagen? Nicht viel. Es handelt sich um ein ausgemachtes Meisterwerk der Filmkunst. Bode Brodmüller hat hier ein Drehbuch entwickelt, das punktgenau auf die Musik abgestimmt worden ist. Es scheint alles fast in einem durch gedreht worden zu sein (habe vielleicht zwei Schnitte gefunden). „Durchgedreht“ beschreibt auch am besten die Wirkung des Stücks von drei Minuten. Man fragt sich, warum das Werk nicht schon längst weitere Verbreitung gefunden hat. https://youtu.be/FJKccZC0L6A Director: Bode Brodmüller Cinematography: Michael Multhoff Production: Zentralkapelle Berlin…

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Trauerspiel Musikerleben heute: Der Musiker Mark F. beim Lieferservice

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Immer mehr Musikern geht es immer schlechter. Gerade heute hat mich der Fall Mark F. auf den Umstand aufmerksam gemacht, dass es selbst "Riesen" der Popmusik trifft. Mark F. macht Musik, seit einigen Jahren mit wechselndem Erfolg. Wahrscheinlich war er sogar schon Juror bei einer Castingshow im Fernsehen, 2015 noch geehrt mit dem Musikautorenpreis der GEMA, jetzt abkommandiert von seiner Downloadfirma am Rande des Servers. Jetzt hat er eine neue (also eine andere) Platte herausgebracht – so sagt man es im altehrwürdigen…

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Geschenkt ist nix

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Geschenke sollen Freude machen. Vor allem den Beschenkten. Aber das kennt man häufig genug aus dem Leben: Mit dem Beschenkten schenkt man sich auch mal um die Ecke sich selbst. Das Geschenk aus der Werbung ist dabei fast nie wirklich ein Geschenk. Das Smartphone für 1 € ist die Angel, die Kaffeemaschine ebenso. Wenn man von einer Online-Apotheke dann ein Treue-Geschenk zum Weltfrauentag bekommt mit einer Handcreme, dann reicht man die Hand zum Einkauf. Und der muss in diesem Fall mindestens den…

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Klassik ohne Kris, Klassik ohne Krise

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Nach wie vor wird an vielen Stellen des Kulturmarktes von eine Krise der Klassik im Musikbereich gesprochen. Mindestens eben so häufig ist zur Zeit auch die gegenteilige Meinung zu hören. Es gäbe keine Krise der Klassik, sondern eine Krise der Klassik-Krisen-Kritik(er). Ja wie denn nun, ja was denn nun? So lange es diese Verunsicherung gibt, und es ist wichtig, dass es sie gibt, bleibt man ja gut im Gespräch. Und was wäre heute unter Gesichtspunkten der Markterschließung nicht wichtiger als: Im Gespräch…

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Entdeckungsreisen ans Ende der Kunst

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Dieser Text hing seit November am Haken. Im Prinzip geht es dabei um den schönen Schein der Lebensillusionen. Früher nannte man es die rosarote Brille, durch die man sich die Welt schön sieht. Das Internet potenziert diese Illusionen, die Tellerwäscher-Zum-Millionär-Illusion, die des Heldseins-Für-Minuten. Und es scheint auch so verführerisch wie Lottospielen. Ein Spielautomat für wenige Erfolgreiche zu denen man immer auch potenziell schließlich gehören will. Nachdem ich diesen Eintrag gesehen hatte: war mir sofort klar: Irgend etwas stimmt nicht mehr. Ich kann…

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Auf jeden Topf … (Musiker in der Werbung)

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Musiker und Werbung, eine Geschichte voller Missverständnisse. Ihr ramponiertes kulturelles Image will die Frankfurter Allgemeine Zeitung (kurz: F.A.Z oder FAZ, ausgesprochen Fatz) auf Vordermann bringen. Dazu ist ihr jedes Mittel recht, sogar ein armer Musiker, der morgens gerne zur FAZ für ein ein kleines Etüdchen greift.Bild Dir eine Musik, öhöm. Was liest der da? https://twitter.com/FAZ_Feuilleton/status/667431841067048960 Liebe FAZ! Warum in Anführungszeichen? Demnächst gibt es dann die FAZ im Abo samt Flügel, oder? Neien, so geht das nicht. Es ist ja nicht einmal sicher,…

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Phantasie über den Satz: „Was nix kost‘, ist auch nix Wert“

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Er stimmt definitiv überhaupt nicht. Er gehört ins Kapitel „Kultur im Manchester-Kapitalismus“. Nicht nur ein Verweis auf familiäre Fürsorge macht dies deutlich, auf Freundschaft (vs. gekaufte Freundschaft, je teurer, je besser?). Im Bereich des Konzertbetriebs ist er auch unsinnig. Man muss ganz simpel mal die Position tauschen. Was kostet einen denn das Publikum? Nix, egal ob vorhanden oder nicht. Wenn einem das aber was Wert wäre, würde man dafür bezahlen und es nicht bezahlen lassen. Kosten im Konzert tut der Saal, die…

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Verleih‘ uns täglich Firlefanz

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Wenn man Werbung betreibt, will man eigentlich auch, dass sie irgendwo ankommt; also sicht- oder hörbar ist, oder irgendwie sonst fühlbar. Ansonsten kann man es auch sein lassen. Nun haben die Opern in Berlin so eine Werbeaktion gestartet, die man kaum bemerkt. Fast hat es den Anschein, als ob den Auftraggebern, hier die Opernstiftung Berlin, die Sache ein bisschen peinlich ist. Denn diese Werbung versteckt sich. Was war, was ist los; beziehungsweise, was nicht? Die Berliner Opernhäuser wollen auf sich aufmerksam machen.…

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Holz lebt

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Sitze gerade an einem Schreibauftrag und verfasse einen Essay zum Thema „Lüge und Lyrik – Zur Theorie des musikalischen Waschzettels“. Das alles im Auftrag der „Prosa Nostra“. Wird ein Spaß.

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Schweigen, Glocken, Ürtext, Duos und TTIP

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Schweigen, das in der Kasse bei Apple klingelt Mit Nichts was Gutes tun? https://twitter.com/DKultur/status/634351533556133888 Im Interview von DKultur wird das ganz differenziert gesehen. Denn es ist eine Erschöpfungsform, aber besser hier und so. Das lässt sich nicht wiederholen ohne dass es schal wird. Die Erlöse kommen den Flüchtlingen zugute. Und natürlich iTunes und somit Apple. Webern/Essl klingelt anders An Webern gedacht hat der Österreichische Komponist und Tüftler Karlheinz Essl. Seine neueste Version von WebernUhrWerk steht bereit zum Download. An einer neueren Version…

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