Lies-Tipp: Kurtág im Gespräch mit Rainer Nonnenmann ::: Februar 2026 — MusikTexte e.V.

  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

Ganz im Zeichen des 100. Geburtstages von György Kurtág steht die aktuelle Februar-Ausgabe der MusikTexte-Online. Hier ein bislang unveröffentlichtes Gespräch, das Rainer Nonnenmann mit dem Komponisten geführt hat. „Ich habe tausend Gesichter“von Rainer NonnenmannIn dieser Ausgabe präsentieren wir ein bisher unveröffentlichtes Interview von Rainer Nonnenmann mit György Kurtág aus dem Jahr 2010, in dem die beiden über Kurtágs Musik, seine Heimat(en), sein Verhältnis zu elektronischer Musik und über Leidenschaft sprechen. Quelle: Februar 2026 —…

WeiterlesenLies-Tipp: Kurtág im Gespräch mit Rainer Nonnenmann ::: Februar 2026 — MusikTexte e.V.

Der Test, die Kreativität, das Zählpixel

  • Lesedauer:2 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

Das offenbar noch immer nicht allen so wirklich klar ist: KI ist die Abkürzung für künstliche Intelligenz, nicht diejenige für Kreative Intelligenz. Das Thema ist ja an sich schon älter. Ich erinnere mich daran, dass in der Musikwissenschaft vor langer Zeit (um 1972) die "Kollegen" Federhofer und Wellek experimentell nachweisen wollten, dass man es nicht hört, wenn man Musik von Anton Webern und Arnold Schönberg "verändert". (Carl Dahlhaus hat darauf exzellent geantwortet.) Die Ergebnisse…

WeiterlesenDer Test, die Kreativität, das Zählpixel

Das Mielke-Syndrom in den Geisteswissenschaften [1993]

  • Lesedauer:9 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

Ein Text aus dem Jahr 1993. Ich hatte den für die taz geplant. Die hat aber eine Veröffentlichung ausgeschlagen. Mielke in dem Zusammenhang zu erwähnen, war vielleicht 1993 noch halbwegs akzeptabel. Heute würde ich es nicht mehr so nennen, das Syndrom. Ärgerlich sich die Auswirkungen des Syndroms nicht weniger deshalb. »Noch der armseligste Mensch ist fähig, die Schwächen des bedeutensten, noch der dümmste, die Denkfehler des klügsten zu erkennen.« Th.W.Adorno Wie in der Rechtsordnung…

WeiterlesenDas Mielke-Syndrom in den Geisteswissenschaften [1993]

Eichung von Musik bringt den Staat in Ordnung [nach Curt Sachs]

  • Lesedauer:2 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

Chinesische Kaiser begannen ihre Herrschaft mit dem Befehl, der Minister habe die Musik wieder in Einklang mit dem Weltall zu bringen. Heute würden wir es trocken nennen: die Stimmgabel neu zu eichen. Was sollte mit dieser Neuabstimmung erreicht werden? Die alten Weisen des Reiches der Mitte sprechen es deutlich aus: Staat und Musik sind, wie der Mathematiker sagen würde, funktionell verknüpft. Ist die Musik in Unordnung, muß es auch der Staat sein." Nachtrag 2018:…

WeiterlesenEichung von Musik bringt den Staat in Ordnung [nach Curt Sachs]

Mysterien der Musikgeschichte: Darmstadt und die Zwölftontechnik

  • Lesedauer:3 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

Es ist in der bisherigen Musikwissenschaft noch gar nicht so recht beachtet worden, man hat es schlicht bislang übersehen, aber die Zwölftontechnik ist definitiv in Darmstadt/Hessen "erfunden" worden. Und das war so: Im Jahr 1917 hat der junge Arnold Schönberg einmal die Stadt Darmstadt besucht. Er war Mitglied des Begleittrosses der Basketballmannschaft von Rapid Wien gewesen und hat die Vereinsabende musikalisch untermalt, um den Zusammenhalt zu stärken, um Vergnügen zu haben. Im Programm von…

WeiterlesenMysterien der Musikgeschichte: Darmstadt und die Zwölftontechnik

Aufgelesen – Auserlesen: Das Netz spuckt und spukt

  • Lesedauer:2 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

Die letzte Woche kam man gar nicht hinterher, so viel war da los. Natürlich auch die nmz wurde für den Druck frisch angerichtet. Das soziale Netz verbreitert sich stündlich, sekündlich. Wenn man nur nachzusehen wollte, was man alles verpasst hat, hat man schon wieder alles mögliche verpasst. Es war das Netz voll mit schönsten Blüten. Einige kommen jetzt in die Sperrsitz Fame Of Hall. Jazz Wir denken an Ornette Coleman zum Weltjazztag mit dem…

WeiterlesenAufgelesen – Auserlesen: Das Netz spuckt und spukt

Revolution des Unsinns

  • Lesedauer:3 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen, hat alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstört. Sie hat die buntscheckigen Feudalbande, die den Menschen an seinen natürlichen Vorgesetzten knüpften, unbarmherzig zerrissen und kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch übriggelassen als das nackte Interesse, als die gefühllose „bare Zahlung“. Sie hat die heiligen Schauer der frommen Schwärmerei, der ritterlichen Begeisterung, der spießbürgerlichen Wehmut in dem eiskalten Wasser egoistischer Berechnung ertränkt. Sie hat die persönliche Würde in…

WeiterlesenRevolution des Unsinns