Alexander Kluge – Gesundung

  • Lesedauer:2 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

Die letzten drei Tage war es gar nicht gut um mich bestellt. Hart an der Grenze zur Verzweiflung über diese Welt und das, was in ihr geschieht, was sie mit mir und mit den anderen macht. Ein Spaziergang im Wald mit Hunden und Mitmenschen war voller Begegnungen mit Mitmenschen, die teils, teils vollkommen teilnahmslos, achtlos auf den Wegen herumdremmelten und dödelten. Gut gelaunt, planlos. Für uns ein Slalom durch die Welt der Gefühle. gras…

WeiterlesenAlexander Kluge – Gesundung

Kierkegaard und Wittgenstein

  • Lesedauer:1 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

99 Jahre Erkenntnisdifferenz. Wittgenstein (1942): „Ein Mensch ist in einem Zimmer gefangen, wenn die Tür unversperrt ist, sich nach innen öffnet; er aber nicht auf die Idee kommt, sie zu ziehen, statt gegen sie zu drücken. “ Kierkegaard (1843): „Ach, die Tür des Glücks geht nicht nach innen, so dass man auf dieselbe losstürmen und sie aufdrücken könnte. Sie geht nach außen; man kann also nichts dabei machen.“ Der eine will aus dem Zimmer…

WeiterlesenKierkegaard und Wittgenstein

To whom it may concern II [Kierkegaard | Aphorismus]

  • Lesedauer:4 Min. Lesezeit
  • Beitrags-Autor:

Auch das hatte Kierkegaard recht fein herausgearbeitet und pointiert. Das Wesen der Kritik mal anders: "Der beste Beweis, der sich für die Jämmerlichkeit des Daseins führen läßt, ist der, den man aus der Betrachtung seiner Herrlichkeit herleitet." Der geneigte Leser der „Kritische Masse“ mag sich da langsam fragen. „Mein lieber Hufi, was ist denn nur mit dir los. Warum tust du dir diesen Dänen an? Diesen waschechten Jammerlappen aus Smörreland und Selbstmordistan?“ [Ich glaube,…

WeiterlesenTo whom it may concern II [Kierkegaard | Aphorismus]