Esc heißt Escape
Zwischen Dada und Ballaballa ist enorm viel Raum für Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung. Sie wissen, wovon ich spreche: Vom einzigen Wettbewerb der Welt, bei dem es nicht darum geht,…
Zwischen Dada und Ballaballa ist enorm viel Raum für Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung. Sie wissen, wovon ich spreche: Vom einzigen Wettbewerb der Welt, bei dem es nicht darum geht,…
Es ist eine Ewigkeit her, da habe ich auf der Dult in Regensburg dieses Päckchen mit Taschentüchern geschenkt bekommen. Eine Werbung für den privaten Radiosender Gong FM (gibt den noch).…
Soll ich jetzt die Berufung auf die Professur für Weltallmusik an der Universität Gardelegen annehmen oder doch weiterhin Abteilungsleiter im Bereich Materialermüdung am Bundesinstitut für Neue Musik in Teltow bleiben?…
Als letzten Samstag der European Song Contest 2016 über die Bühne ging, war eines von Anfang an klar. Das wird ein Ereignis, egal wie das Ergebnis auch lauten würde. Der…
Vor einiger Zeit lief auf ARTE eine Dossier zum Thema „Daten“ und deren Nutzung, Anwendung, Kritik etc. Im Gesundheitswesen und bei Mario Sixtus' Beitrag über Gesichtserkennung – und was die…
Die CDU hat ein Personalproblem. Mindestens in Hannover. Dort fühlte sich der kulturpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion herausgefordert, sich zur aktuellen Freischütz-Produktion des Staatstheaters Hannover zu äußern. Er war nicht gerade…
Was macht man eigentlich so im Kompositionsunterricht an einer deutschen Musikhochschule? Mit Kanons auf Spatzen schießen. https://youtu.be/HA7n2VHdoe4 https://youtu.be/_Oaqh-mGnkE Oder aber so? https://youtu.be/z4L59UsFL2I
Wenn man denkt, in der sogenannten klassischen Musik gäbe es unspielbare Musik, die so schwer zu spielen ist, dass man Scheitern müsse, der irrt. Neue Musik ist total einfach, zumal…
Hier sehen wir einen frühen Beitrag zum „neuen Konzeptualismus“: Charlie Chaplin und Buster Keaton mit einer Aufführung von „Generation Thrill“ aus dem Film-Klassiker „Limelight“.
Charlie Chaplin and Buster Keaton (limelight… von Mallu-palace
Es geht hierbei um eine Dekonstruktion des Konzerts als Desavouierung des Aktes der Kontemplation. Die beiden Akteure, aus linguistischer Sicht und zur Abgrenzung gegen den sonst missverständlichen Gebrauch, nachfolgende Aktöre (Referent, Signifikanz, Signifikat oder Siggifikant) genannt, betreten die Bühne eines Theaters musikalischer Grausamkeiten. Deutlich zeigen sie, wie scheinbar periphäres Agieren zum Zentrum ihrer eigenen performativen Distanz dissoziieren. Wie wenig ihnen es um die Musik geht, geht aus der Unspielbarmachung ihrer anderen Aktöre (der Instrumente) hevor. Hier wird alles zur Disposition gestellt. Noch der Kampf um die Spielbarmachung von bedrucktem Papier (Noten) stellt die Frage, wie sehr Anweisungen (Noten sind ja nichts anderes als Anweisungen, Regeln, Konventionen und quasi autoritäre Entitäten) am Ende überflüssig sind.
Kampf um gesellschaftliche Anerkennung
Auch die Austauschbarkeit der Instrumente wie ihre Spielweise (Violine linkshändig oder rechtshändig), zerstört oder aus dem Ärmel gezaubert, wird vorweggenommen im Spiel der verschieden langen Beine des Aktörs in weiten Hosen. Es ist der Kampf um gesellschaftliche Anerkennung, es geht um die Kritik des Defekts, die hier nicht sinnfälliger zum Tragen kommt.
Vielleicht sollte man sich doch gelegentlich mal wieder orientieren. Auch wenn es keinen Spaß verspricht. Die schnellen Medien erzeugen einen Rausch. Plötzlich kann man überall dabei sein. Überall mitreden. Überall…