… sollte stimmen, was die Musikwoche im Haushaltsplansentwurf der Bundesregierung wahrgenommen hat: nämlich eine Kürzung von 400.000 EUR im Etat für das Jahr 2027. Bei bisher 4,211 Millionen EUR aus dem Etat des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, wären das etwa 9 bis 10 Prozent. Und dabei hat man doch so schöne Gespräche auf Social Media mit dem Kulturfürsten dokumentiert. Das ist der Dank.
Wobei die 4,211 Millionen EUR schon über die vergangenen Jahre festgeschrieben waren und somit, in Anbetracht von Preissteigerung und Inflation faktisch einen Rückgang der Mittel aus dem Etat des Kulturfürsten bedeuteten.
Aber noch ist es ja nur ein Plan, es kann auch noch schlimmer kommen. Und: Der Kulturfürst ist nicht der einzige, der den Deutschen Musikrat finanziert. Auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ist mit im Spiel und unterstützt „Jugend musiziert“, das Bundesjugendorchester und das Bundesjazzorchester … zu großen Teilen.
Nur beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) kann man sich am Ende nicht ganz sicher sein, ob nicht auch da der Musikrat auf seine Verfassungsmäßigkeit überprüft wird und vielleicht mancher Aufmupf erstickt werden müsste. Die Fürstin Karin Prien hat da so manche eigenartige Anwandlung in den letzten 14 Monaten gezeigt.