Genau genommen fängt es bereits beim Namen an ::: Alternative für …

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Wo fängt das an? Und wo hört es auf? Ganz schnell: Was ist eine „Alternative für Demokratie“? Was ist eine Alternative für Windows? Was ist eine Alternative für Butter? Was ist eine Alternative für den Rechtsstaat? ::: Vielleicht a) eine Diktatur, b) Linux c) Margarine und d) das Recht der Willkür. Was also kann eine Alternative für Deutschland da nur sein? Ein anderer Staat als Deutschland. Ein Nicht-Deutschland. Vielleicht ein Russland, vielleicht eine USA unter Trump? Vielleicht ein Nord-Korea oder auch nur…

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Lies-Tipp: Kurtág im Gespräch mit Rainer Nonnenmann ::: Februar 2026 — MusikTexte e.V.

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Ganz im Zeichen des 100. Geburtstages von György Kurtág steht die aktuelle Februar-Ausgabe der MusikTexte-Online. Hier ein bislang unveröffentlichtes Gespräch, das Rainer Nonnenmann mit dem Komponisten geführt hat. „Ich habe tausend Gesichter“von Rainer NonnenmannIn dieser Ausgabe präsentieren wir ein bisher unveröffentlichtes Interview von Rainer Nonnenmann mit György Kurtág aus dem Jahr 2010, in dem die beiden über Kurtágs Musik, seine Heimat(en), sein Verhältnis zu elektronischer Musik und über Leidenschaft sprechen. Quelle: Februar 2026 — MusikTexte e.V.

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O Fortuna

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Wojciech Fortuna als Vorbild. Die Nationalhymne bei Olympia eher bedauerlich.

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Unfug mit dem OPUS MUSIKunRAT

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Der Deutsche Musikrat bekommt von mir den OPUS KLASSIK in der Kategorie: Unfug vom Feinsten. Nicht allein für seine Präsenz in den Sozialen Medien mit ihrer Selfie-Seligkeit (siehe nmz 2/2026), sondern für seinen Aktivismus in Schönfärberei ohne Sinn und Verstand. Warum? In einer Pressemeldung vom 3.2.2026 gibt er seine Kooperation mit dem wichtigsten Musikpreis ever, dem OPUS Klassik, bekannt. Er lässt den Erregungspreis um den „Musiklehrer:in des Jahres“ (ich habe das korrigiert, zuvor stand hier „Musikpädagog:in“) erweitern. Die gute Absicht dahinter. Statt nur…

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Kritik der generativen Bilder 1926 – Robert Musil

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Die Geschichte ist listig. … Am letzten Tag gehen sie bis zum nächsten Papierladen; dort kaufen sie Ansichtskarten und dann kaufen sie auch noch beim Kellner Ansichtskarten. Die Ansichtspostkarten, welche diese Menschen kaufen, sehen in der ganzen Welt einander ähnlich. Sie sind koloriert; die Bäume und Wiesen giftgrün, der Himmel pfaublau, die Felsen sind grau und rot, die Häuser haben ein geradezu schmerzendes Relief, als könnten sie jeden Augenblick aus der Fassade fahren, und so eifrig ist die Farbe, daß sie gewöhnlich…

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Schrottplatz ohne Schrottwert

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Soll da jemand gesagt haben, NIUS sei Schrott? Das ist falsch. Bei Schrott besteht noch die Möglichkeit, dass man den wiederverwerten kann. Allerdings fehlt es an einem Gebrauchswert der Auswürfe, die die Wortentwerter des Krawallportals NIUS in die Welt schießen. Der einzige Gebrauchswert, den man dem (ja, was ist das überhaupt für ein Wesen oder Objekt?) zumessen kann, wäre der, in jedweden faschistischen Krawallbrunnen zu fallen und darin sich selbst belallend anzuhallen. Wer so leben will, soll das da unten ruhig machen.…

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Agiert Euch!

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Wer immer nur reagiert auf den Wahnsinn autokratischer und faschistischer Handlungen, kommt zu spät, selbst wenn man das Thema delegitimieren kann. Denn gewöhnlich ist die Gegenseite gegen kommunikative Grundanahmen längst immun. Aber wie kommt die Vernunft in Aktion? In dem sie Positionen zuerst ergreift und durchsetzt. Das wird nicht reichen, aber es muss dennoch sein.

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Klaus Schöning, gestorben am 6. Januar 2026

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Per Zufall habe ich heute mitbekommen, dass Klaus Schöning am 6. Januar 2026 gestorben ist. Mehr als eine Personalie. Klaus Schöning war wirklich eines meiner radiophonen Vorbilder. Was er im Studio Akustische Kunst der Öffentlichkeit anbot, war definitiv bahnbrechend. Zu ihm kamen die Gernhard Rühm, die John Cages, die Ernst Jandls, die Friederike Mayröckers, die Max Benses und was sonst noch durch seine Redaktion beim WDR ging. Er war es, der mich wahnsinnigerweise dazu trieb, als gerade das Musikwissenschaftstudium mit Magister Artium…

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