Von allen Seiten ist die Kultur und die Vernunft durch Angriffe bedroht. Manchmal auch in der Sache zurecht.
Jetzt stehen die Ergebnisse aus der GEMA-Umfrage fest, die bis heute 12 Uhr freigeschaltet war. Die Ergebnisse sind eindeutig. 90% sehen die gesellschaftlichen und kulturpolitischen Folgen der GEMA-Kulturreform eher negativ, nur 5% positiv und ebenfalls 5% sind die Folgen egal. Die Details der Ergebnisse zum Selberdenken
Um ein kleines Stimmungsbild zu bekommen, habe ich mich entschlossen, eine Umfrage in Sachen GEMA-Kultur-Reform zu machen. Dafür gibt es einen Link, einen QR-Code und die Möglichkeit, dies hier direkt im Browser auszufüllen. Die Umfrage ist anonym. Über eine Teilnahme würde ich mich freuen.
Ungewißheit und Eitelkeit aller Künste und Wissenschaften.Die Drittesohnregelung und ihre Folgen. Tanzen und Musik. Skepsis und Distanz.
Wenn „Kollege KI“ im Musikjournalismus „Hilfe" gibt, biegen sich die Notenschlüssel. Ein unschönes Beispiel bei BackstageClassical aktuell im Zusammenhang mit einem Gastbeitrag von Olga Neuwirth im österreichischen Magazin NEWS.
Auf dem Weg, die Internet- und Datensouveränität sich zurückzuholen. Wechsel der Anbieter. Der Weg zu pCloud, Threema, Mastodon, Qobuz, Libre Office, WEtell, Cryptomator, Joplin, eM Client und Co.
Es geht auch darum, Stück für Stück sich die Hegemonie über die Kritik selbst zurückzuholen, wenn man schon nicht direkt ins Handeln übertreten kann.
Die GEMA-Sache wird wieder lauter. Die Reform muss weg +++ Helmut Lachenmann über Gerhart Baum +++ Parteienforscher Falter 2016 über die AfD und die Grünen. War Mist. +++ Ich bin besorgt, aber wen interessiert das?
Die GEMA-Reform ist im vollen Gange. Ergebnisse, die abstimmungsfähig sein sollen, erwartet man bis zum Ende dieses Monats. Ob sich der neoliberale Umbau innerhalb dieser Verwertungsgesellschaft noch aufhalten lässt, wo die Macht- und Stimmververhältnisse relativ klar sind, dürfte fraglich sein.
Ein Neutralitätsgebot gegen Unterdrückung, Gewalt und Niedertracht wäre das Ende allen Widerstands gegen Unglücks, auf das wir wohl gerade zutreiben. Und gerade mit dem Argument knapper Kassen, bekommen auch Kulturpolitiker:innen Werkzeuge in die Hand, genehme und ungenehme Kunst zu trennen. Ob das am Ende zur Wirklichkeit wird? Was heißt „wird“? Es ist längst so.
Der Raubzug an der Kultur in Berlin geht in seine nächste Phase. +++ Das sollte man wissen, wenn man CDU und CSU seine Stimme gibt. Es geht denen um die Beseitigung des Fundaments der Freiheit. +++ Mit Höchstgeschwindigkeit an die Wand fahren. +++