Sendungen zu Adorno in KW 32 – Übersicht über Weniges

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Sicher bin ich der letzte, der Gedanktagen besonders viel abgewinnen kann. Gedenktage werfen ein Schlaglicht: Plötzlich sind sie da, dann sind sie auch schon wieder weg. Morgen jährt sich der 50. Todestag von Theodor W. Adorno. Es ist zu erwarten, dass wenigstens die Publizistik sich dazu in einigen Artikel äußern wird. Geht an an das Radio oder Fernsehen in Deutschland, ist die Ausbeute erstaunlich mager. Bedenkt man dazu, dass der Name Adorno andererseits in fast jeder Diskussion zu Musik, Ästhetik und Kultur…

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Sendungen zu Adorno in KW 32 – Übersicht über Weniges

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Sicher bin ich der letzte, der Gedanktagen besonders viel abgewinnen kann. Gedenktage werfen ein Schlaglicht: Plötzlich sind sie da, dann sind sie auch schon wieder weg. Morgen jährt sich der 50. Todestag von Theodor W. Adorno. Es ist zu erwarten, dass wenigstens die Publizistik sich dazu in einigen Artikel äußern wird. Geht an an das Radio oder Fernsehen in Deutschland, ist die Ausbeute erstaunlich mager. Bedenkt man dazu, dass der Name Adorno andererseits in fast jeder Diskussion zu Musik, Ästhetik und Kultur…

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Stabile Seitenlage – Politik aktuell aus Parteiensicht

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Mit etwas verwegenem Blick kann man die politische Lage in Deutschland etwas plakativ vielleicht so beschreiben. Deutschland befindet sich in einer Art stabiler Seitenlage. Der Patient dürfte an sich nicht ganz ungesund sein, aber es hat ihn umgehaun. Die Parteien reagieren darauf. Die CDU/CSU erklärt die Situation als stabil. Es bleibt nichts zu tun. Man muss nur ab und zu am Patienten etwas rütteln und ihn wenden. Ansonsten: einfach mal den eigenen Kopf um 90 Grad neigen, dann könnte man meinen, der…

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Nulla sell piano

  • Lesedauer:2 Min. Lesedauer

Heute Nacht geträumt, ich habe bei einer Oper als Sängerin einspringen sollen. Ein Stück von Puccini, La Boheme, oder so. Die Sängerin sei kurzfristig ausgefallen und so drückte man mir einen Zettel mit dem Text des Parts in die Hand, den ich doch übernehmen möge. Es sei alles nicht so wild, ich kenne ja die Musik (kenne ich nicht) und den Text kenne ich wohl auch (kenne ich nicht). Ich müsse dann nur noch auf die Bühne (wohin da?) und diese kurze…

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Phishing – Der neueste Trick der Abzockerinnen

  • Lesedauer:1 Min. Lesedauer

Es ist den meisten natürlich bekannt: Im Mailverkehr gibt es unzählig viele Versuche, Leute zu beschubsen. Man bedroht einen nicht nur mit dem Hinweise, man habe ihr Verhalten am Rechner unter Kontrolle und werde demnächst, wenn man nicht einen bestimmten Betrag in Bitcoin überweise, die Sachen öffentlich machen, sondern man sagt auch gerne, dass es Probleme mit eine Konto gäbe, weswegen man hier (Link) sein Konto neu konfigurieren möge. Das alles ist bekannt und nervt. Und genügend Menschen fallen auf derlei Ansinnen…

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Die 60er Jahre: Edgar Wind

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Manche Einsichten sind sehr simpel. 1963 schreibt Edgar Wind: "Machen wir uns nichts vor: Kunst ist unbequem, ganz besonders für den Künstler selbst." Schöne Grüße aus den 60er Jahren …

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Ulf Poschardt: Die WELT als intellektuellenbefreite Zone

  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Manchmal weiß man nicht mehr, was den einen oder anderen Chefredakteur einer Zeitung umtreibt. Hier hat sich Ulf Poschardt im Zusammenhang mit den Veränderungen in der CDU weit aus dem Fenster gelehnt und zu bestimmen versucht, welcher Art und wessen Geistes die Intellektuellen oder Künstler in diesem Land sind. Er sagt da wirklich: "Die Intellektuellen und Künstler sind entweder umfassend subventionierte Kostgänger des Staates und singen in bequemen Elfenbeintürmen das linksidealistische Lied – oder sie fantasieren sich als Kunst-Jakobiner in die Allmacht…

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Kalibrierung der Gesellschaft – Wiedervorlage

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Man kann seinen Monitor mit einigen Mitteln kalibrieren. Dazu nimmt man wohl am besten ein System, welches einen Sensor hat, der die Farben prüft. Rot ist dann Rot, Grün Grün, Blau Blau und Grau Grau. Was das Kalibrieren nicht bringt, ist, ob das was auf dem Bildschirm an Bildern sich zeigt, ein gutes Bild ist. Es ist nur ein technisches Mittel, ein quantitatives Mittel, kein qualitatives. Das weiß jeder, der dieses Mittel nutzt, oder er sollte es wissen. Das Kalibrierungssystem macht keine…

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Hausmeister einer Kunsthochschule 2007 – Eine Begegnung

  • Lesedauer:3 Min. Lesedauer

Es war im Jahr 2007, ich war verabredet zum Gespräch mit Holger Schulze. Das ging erst schief, dann aber klappte es vorzüglich. Mir fällt da gerade beim Aufräumen der "Kritischen Masse" ein Blogeintrag in die Hände, der deutlich macht: Die Personen, die heute rechtspopulistische Parteien wählen, die gab es damals auch. Natürlich gab es die, aber es gab keine Partei, die ihr Weltbild abbilden hätte können. Die gleichen Töne findet man heute genau so. Die Pointe ist aber auch die gleiche: Eine…

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