Schwarm-Intelligenz: Die Macht der smarten Mehrheit

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Vorbei. Erst durch den Spreadshirt-Newsletter habe ich es kapiert:

Gaming, Knowledge und Blogging sind die Pionier-Branchen der Schwarm-Intelligenz. Hier entstehen die Erfahrungen für die Wertschöpfung von morgen. (…) In amerikanischen Weblogs traut man sich mehr, man redet wieder miteinander. Weblogs sind eine Art verschriftlichtes Gespräch. Der auf das professionelle Jugendmarketing spezialisierte Weblog Ypulse.com wurde von Anastasia Goodstein gegründet. Sie berichtet über ihre Blogging-Erfahrungen. Der Dialog mit den digitalen „Graswurzel-Konsumenten“ wird das Marketing für die Generation der Netzwerkkinder bestimmen, so ihre These.
[Quelle: 10. Deutscher Trendtag | Schwarm-Intelligenz: Die Macht der smarten Mehrheit | 02. Juni 2005 in Hamburg]

Ich habe es mir ja immer schon gedacht, dass Blogging eigentlich genau dem dient, was ich nicht leiden kann. An gleicher Stelle liest man vom Onkel Bolz:

Soziale Marktwirtschaft war für ihn [Prof. Bolz] gestern. Er [Prof. Bolz] proklamiert das postökonomische Zeitalter – alle zusammen sind klüger als der Einzelne.

Das klingt für mich doch arg kindisch. Man muss sich nur wichtig genug nehmen, dann wird alles anders als es ist. Es ist wie damals im alten Zonenrandgebiet als mir meine Mutter den Physikbaukasten wegnahm, weil sie hörte, man könne damit Atombomben bauen. Nicht etwa, dass sie das je vorgehabt hätte – obwohl, man weiß ja nie. Ich habe es ja immer für eine Espressomaschine gehalten.

Bombe Wie auch immer. Es mehren sich für eher die fatalen Dummheiten als Lebenscomedy-Faktor. Und nun sollte ein Auschnitt aus einem Travel24-Newsletter folgen, doch den habe ich leider viel zu früh entsorgt. Statt dessen hat mir der Link zum Newsletter meine Browserleiste weggemacht und erst [Strg+1] rettete mir meinen Eintrag. Saukerle diese! „Führende Trendblogger“ werden mir sicherlich zukünftig helfen können.

Dazu noch ein Wort: Schwarm-Intelligenz hatte ich selbstredend falsch verstanden. Mein Schwarm von heute suchte ich. Nicht Teil des Schwarmes wollte ich sein. Dann las ich das Manifest des postdigitalen Manifestes:

1. Bewege dich in Richtung des Mittelpunkts derer, die du in deinem Umfeld siehst
2. Bewege dich weg, sobald dir jemand zu nahe kommt
3. Bewege dich in etwa dieselbe Richtung wie deine Nachbarn

Und diese Trendforscher schubsen einen immer wieder weg, sozusagen. Das geht mir auch ganz schön auf den Keks.

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Felbertauerntunnel

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Momentan prokle ich ja etwas an dem Plugin NPGallery herum. Wenn man schon jetzt GD2-Bibliotheken zur Verfügung hat, dann kann man sie ja auch mal probieren. Fotoblog?-Test

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Verhangen

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sind die Wälder, nach einem regnerischen Tag in den Bergen. Wenn sich die Wolken legen tief in die Täler hinein, wenn die Berge bepudert werden. Wenn langsam sich Strahlen von Sonne durch das Lichtdickicht schlagen. Vorankündigung einer Drohung — vielleicht, vielleicht auch seltene Momente eines Überganges des Werdens.  

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Das Ungenaue – Umball

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Nass - feucht - schön - düster. Das Ungenaue ist ein Abbild des Souveränen. Wenn die Wolken tief hängen, wenn sie schweben, sich langsam erheben, etwas an Konturen freigeben …

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Bin

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zurück. Scheiß Arbeit!

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Ich bin in die Berge

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Willkommen! will ich sagen, Wenn der Tod ans Bette tritt.     Fröhlich will ich folgen, wenn er ruft,     In die Gruft,     Alle meine Plagen     Nehm ich mit. [Erdmann Neumeister - BWV 27]

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Vernunft

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Schweig, schweig nur, taumelnde Vernunft! [unbekannte Umdichtung - BWV 178] Sie stellen uns wie Ketzern nach, Nach unserm Blut sie trachten; Noch rühmen sie sich Christen auch, Die Gott allein groß achten. [Justus Jonas - BWV 178]

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Kalenderblatt Juli 2005

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Berg-Urlaub!

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Huflaikhan macht ja nur alle zwei bis drei Jahre Urlaub, häufiger seltener. Und zwar nicht, weil etwa Regensburg so wunderbar großartig wäre, nein, weil, ja, Urlaub *hyperventilier*, ist doch was für so Arbeitergenossen, die tagein und tagaus unter Tage arbeiten müssen. Aber doch nicht für so Lack-Affen, die tagsüber gerne auch mal einfach so durch die Gegend schlendern können, die sich erholen untertags.

Umso feiner dann, wenn ich bald endlich wieder diese Monster von Bergen sehen kann. Groß, gewaltig!

Kühne überhangende gleichsam drohende Felsen, am Himmel sich auftürmende Donnerwolken, mit Blitzen und Krachen einherziehend, Vulkane in ihrer ganzen zerstörenden Gewalt, Orkane mit ihrer zurückgelassenen Verwüstung, der grenzenlose Ozean, in Empörung gesetzt, ein hoher Wasserfall eines mächtigen Flusses u.d.gl. machen unser Vermögen zu widerstehen in Vergleichung mit ihrer Macht, zur unbedeutenden Kleinigkeit. Aber ihr Anblick wird nur um desto anziehender, je furchtbarer er ist, wenn wir uns nur in Sicherheit befinden; und wir nennen diese Gegenstände gern erhaben, weil sie die Seelenstärke über ihr gewöhnliches Mittelmaß erhöhen, und ein Vermögen zu widerstehen von ganz anderer Art in uns entdecken lassen, welches uns Mut macht, uns mit der scheinbaren Allgewalt der Natur messen zu können.

[Immanuel Kant: Kritik der Urteilskraft. DB Sonderband: Kant: Werke, S. 2670 f. (vgl. Kant-W Bd. 10, S. 185) ]
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