Dreistufentest – Wer testet da eigentlich was?

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Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gilt eigentlich, dass er sich für Dinge verantwortlich zeigen soll, die im allgemeinen Veröffentlichungsleben keine große Rolle spielen. Er hat Bildungs-, Informations- und Unterhaltungsbedürfnisse zu berücksichtigen. Er soll dabei einigermaßen neutral sein, was nicht heißt, es möge nicht Position beziehen. Aber er soll soweit wie möglich staatsfern operieren und überparteilich sein. In den Telemedienkonzepte stellen die Anstalten vor, was sie machen und warum sie es machen. In der Wikipedia ist…

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Sparsamer Rundfunk, warum eigentlich?

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In der letzten Zeit hat man immer wieder aus den Stuben der Rundfunkanstalten gehört, dass man gezwungen sei, zu sparen. Geld, das einmal zur Verfügung gestanden hat, steht nun nicht mehr bereit. Wieso eigentlich? Es ist ja schon klar, dass auch öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten nicht einfach mit dem ihnen zugewiesenen Geld einfach jeden Tag Feste feiern können etc. Das Geld muss man nicht zum Fenster herauswerfen. Gleichwohl ist es einigermaßen unverständlich, warum es weniger wird.…

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Der Tod als Eilmeldung

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Selbst beim Sterben hat man keine Zeit. Der Tod in den Medien ist ein Ereignis, bei dem man keine Zeit zu verlieren hat. Wer am schnellsten die Nachrufe aus der Schublade holt, gewinnt das Rennen um den Klick. Eine Eilmeldung! https://twitter.com/BR_KLASSIK/status/678233726015381504 Eine Breaking News: https://twitter.com/ntv_EIL/status/678231774749663233 Immerhin wird ja nicht überall der Tod dann auch noch ge„R.I.P.“t. Man muss sich darüber eigentlich nicht so wundern. Natürlich ist der Tod eine Nachricht, denn er enthält eine…

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Gesucht: Duckmäuser

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Barbara Lieberwirth hat die Nichtverlängerung des Vertrages mit dem Generalintendanten Dessau/Roßlau, André Bücker, wohl richtig kommentiert.

Und Tschüss? Sachsen-Anhalt schmeißt seine besten Leute raus. Foto: Hufner
Und Tschüss? Sachsen-Anhalt schmeißt seine besten Leute raus. Foto: Hufner

Dem Generalintendanten des Anhaltischen Theaters in Dessau-Roßlau droht seit der Nichtverlängerung seines Vertrages die Ablösung. Nach Informationen der Mitteldeutschen Zeitung hält die Stadtführung Bücker landespolitisch für nicht mehr vermittelbar. Bücker hatte sich mit teils scharfen Angriffen auf die Landesregierung als führender Kopf des Widerstandes gegen die Kürzung der Theater-Förderung profiliert. Er hatte in den vergangenen Monaten offene Briefe verfasst und Demonstrationen organisiert, einige auch vor dem Landtag in Magdeburg. Wegen dieser Attacken soll er sich den Unmut der CDU/SPD-Regierung zugezogen haben.  (Quelle nmz-online)

Wer aufmuckt, wer sich kreativ einmischt, ist nicht vermittelbar. Gesucht werden Personen ohne „Persönlichkeit“, solche wie beim SWR der Johannes Bultmann.  Während man bei Bultmann nur mittelbar von einer politischen Entscheidung sprechen kann, ist es bei Bücker offensichtlich anders. Er war und ist unbequem, dazu noch kreativ . Und das nicht nur innerhalb des Betriebs sondern gegenüber der politischen Allmacht eines Landtages in Sachsen-Anhalt, einer großen Koalition der kulturpolitischen Dummheit aus CDU/SPD. Mittlerweile verlangt selbst die Deutsche Orchestervereinigung den Rücktritt von Kultusminister Stephan Dorgerloh.

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Grotzky als Rundfunkfeldherr – Mobilmachung der Klassikhörer

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Der Bayerische Rundfunk denkt intensiv über die Abschaffung des Senders Bayern4Klassik nach. Siehe diesen Leitartikel „Jugendwahn“ in der nmz. Das hat für erstaunlich viel Wirbel gesorgt. Nun legt die SZ mit einem Interview des Hörfunkdirektors nach. Auffällig ist die Wortwahl von Herrn Grotzky. Da gilt es wie in einer Schlacht, „Menschen ins Feld zu führen“ und „Leute zu mobilisieren“. Angeordnet wird also eine Mobilmachung der Klassikhörer. Die sollen nicht mosern sondern BAyern4Klassik hören. Grotzky:…

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