Ich kann Manifast

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Ich wünschte, ich könnte auch manifesten. Aber dazu reicht es einfach nicht.Ich höre dann doch lieber Debussys Préludes. Auch so eine Art Manifest. Allerdings ist die Theoriefeindlichkeit der Blogosphäre nur noch von ihrer Praxisferne übertroffen.

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Recktsschreibung und Prammattik

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Soll man sowas dann kaufen und sein okay dafür geben. Was soll das Bashing von Petra und Lisa? Damit der Eintrag wenigstens etwas hübscher wird, muss hier ein bisschen Blindtext rein. Da kann ich nur sagen. Lesen Sie das Gespräch zwischen Frau Bestle (Veranstalterin und Petitentin) und Herrn Baier (?) von der Gema in der aktuellen nmz. Jetzt übrigens auch online.

Oder mal ein Blick in die Wahlprüfsteiner des Deutschen Kulturates werfen respektive den Kommentar dazu von Barbara Haack?

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Popkomm auf Verschiebebahnhof: Hat sich die Musikindustrie verpoppt?

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Es gibt Pressemeldungen, bei denen man zunächst ungläubig stutzt, sich danach an die Nase fasst, noch einmal liest und dann die Hände über dem Kopf zusammenschlägt: „Musikindustrie bekennt sich zur Popkomm – Branchentreff wird um ein Jahr verschoben“ heißt es da. Mit normaler Lebenslogik ist dem nicht beizukommen. Dieser Titel trägt in der Tat dialektische Züge. „Deutsche Bahn bekennt sich zum Personalverkehr – Weitere 30 Strecken werden stillgelegt“ oder Ähnliches. Dabei geht es offenbar um eine Denkpause, die man sich genehmigen will: „Wir…

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Elefant

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Merkwürdiges Kaufverhalten. Porzellan: Porzellan für den Kampfstern. Sachen gibts. Und dann noch den ganzen Abend die Probleme von Quelle mit dem Druck mitverfolgt. 20 Millionen für den Druck des Katalogs. Die fehlen. Irre. Und für den Betrieb eventuell eine Katastrophe.

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Vom Glauben an die Glaubwürdigkeit

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Wäre es nicht. Grundsätzlich sind alle Informationen, selbst noch die eigenen, nicht vertrauenswürdig. Nicht einmal die eigenen Körpersignale. Gleichwohl muss man die Informationen immer wieder und schnell verarbeiten, sonst droht im gegebenenfalls sogar Gefahr für Leib und Leben.

Nun sind die meisten Informationen erstens nicht fälschungsssicher und zweitens nicht narrensicher und drittens selten hilfreich, zumal, wenn sie auf einem abstrakten Weg erworben wurden. Einem Gegenüber kann ich auch Signale entnehmen, die er gar nicht verbalisiert. Manchmal hilft das schon weiter: Der Mund sagt ja, die Haltung des Gegenüber sagt: Nein.

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Eigenstink lobt

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Durch aber auch rein gar nichts sind all diese Schönworte gerechtfertigt. Nicht nur, dass es sonst ja ein Schnäppchen für die Zukunft sein müsste. Das nachgeschobene “Leider fehlte uns die Zeit, um die nötige wirtschaftliche Stabilität zu erreichen” muss da geradezu blind wirken. Kein Funken Selbstkritik zu sehen, kein bisschen Einsicht.

Auch andere Medien werden verstehen und lernen, dass das Internet keine Einbahnstraße ist, sondern eine Dialogplattform. Vielleicht haben wir den Weg geebnet, dass ihr User jetzt auch auf anderen Portalen ernster genommen werdet. [Zoomer.de]

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Das Netz ist eng – Technik ohne Kultur

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Nur ein paar Stimmen:

  • Peter Hogenkamp: Everything mobile — Everything online — Everything social
  • Nico Lumma: Twitter — Mobile Gaming im Social Graph — Inspirationsgesellschaft
  • Johnny Haeusler: Das Netz wird mobil. Und Mobil wird offen — Ich hab den Kleinsten! — Blogs werden besser, Lifestreams werden lebendiger

Und so manches andere ergänzt sich. Einerseits muss es in englischer Formulierung sein und zweitens sozial. Don Alphonso hat früher immer wieder darauf hingewiesen, dass es mit dem Sozialen in dem Bereich der Selbstausschüttung von Text nicht so sehr weit her ist.

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Basic Blogging [Update]

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Zugegeben, ich komme noch aus der Zeit, als es plasticthinking gab und von Basic niemand etwas wusste. Das eine ist lange vorbei, das andere geht vorüber wohl. Dabei war die Wahl des Namens natürlich ein guter Zug gewesen. Denn Basics braucht man immer mal. Ob Socke, ob Hemd. Und an "grundsätzlichem Denken" kann man eigentlich nie genug haben. Plasticthinking war der bessere Titel, denn der hat die Situation hinterm www besser gespiegelt. Komischerweise hat es Basicthinking daher gar nicht auf meinen Schirm…

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Welttag der Philosophie

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Heute ist angeblich der Unesco-Tag der Philosophie. Das muss ich mir schnell was einfallen lassen: oder was einlallen lassen? Fiel mir heute, am Tag davor ein. 99,98% der Netzinhalte bestehen aus Rezeptionsproduktion. 0,019% sind reine Produktionen, die, hätte man ausreichend rezipiert, schon dagewesen wären. Als Erfindungen von schon Gefundenem. Bleiben die restlichen 0,001% - aber die finde mal. Hält dann auch vom Selberdenken ab, das Suchen, damit man was findet. Ist irgendwie Unsinniges Tun.

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