People in sorrow …

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Ich habe in der letzten Woche eine alte Aufnahme des Art Ensembles Of Chicago gehört. 40 Minuten beindruckend. Titel "People in sorrow" – was etwa übersetzt ist mit Menschen in Sorge/Trauer. Darauf eine Person klein abgebildet, die diese Sorge in sich trägt. Was für ein Unterschied zu diesem Menschenhaufen, den man als besorgte Bürger seit 2015 hofiert hat. Das sind sind keine Menschen mit Sorgen, sondern Menschen mit Ressentiment, Menschen mit Egoismus, Menschen ohne Empathie. Menschen voller Denkfaulheit, Menschen ohne Sinneskräfte, Menschen…

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Störerhaftung in der Kultur

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Gehen wir kurz zurück zum Ursprung des Blogs, den es  im Fußball hatte. Die Hansestadt Bremen will in Zukunft die Polizeieinsätze bei Fußballveranstaltungen im Weser-Stadion (was ist eigentlich Weser nochmal für ein Sponsor) den Veranstaltern in Rechnung stellen. René Pollesch findet, das kann man doch auch prima in der Kulturszene umsetzen.

Bezahlen sollten die Nutzer und Verursacher dieser Dinge. Sozusagen Störerhaftung für Anfänger.

Störerhaftung für Profis (Die Sache Schavan)

Eine andere Angelegenheit scheint dagegen zum Abschluss gekommen zu sein: Die Aberkennung des Doktogrades von Annette Schavan.

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Operette unterm Hakenkreuz

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Eigentlich bin ich ja alles andere als ein Freund der Operette gewesen. Überhaupt, diese musikdramatischen Werke, ob Oper, ob Musical, ob Operette, die waren mir suspekt. Operette besonders. Dann kam der Auftrag, doch die Tagung „Operette unterm Hakenkreuz“ vom 29.4. bis zum 1.5. in Dresden anzuschauen und darüber zu berichten für den Mitteldeutschen Rundfunk. Mann, was eine Freude. Ausgerechnet ich — keine Ahnung von und mehr noch, das war doch Mist. Operette ist doof. Es kam anders. Die Tagung war wirklich gut…

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April 1933

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Ich bin voll auf Operette nun. Ein Buch über Kalman, das Tagebuch von Benatzky. Letzterer! Sehr gut zu lesen das Tagebuch. Natürlich für ‘mein’ Thema hochinteressant. Nach der Lektüre des nachstehenden Abschnitts sofort an Kraus gedacht, die „Dritte Walpurgisnacht.“ 1933, April. Na klar, sehen konnte niemand etwas, nicht wahr? Das ging erstaunlich schnell. Und was ja auch frappierend ist, Benatzky („Das weiße Rössl“) hatte noch wenige Tage zuvor, nun, wie soll man sagen, die Entwicklung in Deutschland immerhin ambivalent gesehen. 1. Feber…

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