Heute habe ich erfahren, dass es Reaktionen auf meinen letzten Cluster für die neue musikzeitung gegeben hat, ob ich etwas gegen den Deutschen Musikrat hätte, man befürchte, dass sich zahlungskräftige Financiers des Deutschen Musikrats zurückzögen, weil, wie ich unterstellte, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien den Musikrat auflösen wolle, weil der sich nicht mehr auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung befände. Belege: Kommentare in der CD-Edition der Edition zeitgenössischer Musik.
Man traut dem Beauftragten das auch wirklich zu
Was für ein wirrer Gedanke: Der Deutsche Musikrat ist absolut auf einer Linie mit dem Beauftragten und der kulturpolitischen Sprecherin der CDU-Fraktion im Bundestag. Die Beziehung könnte gar nicht besser sein. Man übt sich vielmehr in Harmlosigkeit und Teetrinken.
Irre, dass es Menschen gibt, die tatsächlich die Glosse missverstehen könnten. Und vielleicht eben doch auch gar nicht irre. Weil man eine solche Handlung offenbar für möglich erachtet. Was umgekehrt ja nicht abwegig wäre. Und genau das zeigt ja sein Handeln. Vom Genderverbot in der Behörde selbst, dem Einschalten des Bundesamtes für den Verfassungsschutz in Sachen Buchhandlungspreis, vom Interesse an der Besetzung von Jurys etc.
Die GEMA-Nieten
Die GEMA-Reform geht in die nächste Phase: BackstageClassical berichtet von einer rechtlichen Initiative des Komponisten, Dirigenten, Musikmanagers … Peter Ruzicka. Dieser beabsichtigt, das Bundeskartellamt zu einer Entscheidung aufzurufen, damit die entsprechenden Reform-Anträge nicht auf der nächsten Mitgliederversammlung der GEMA behandelt werden können.