Heike Matthiesen – „Klassische Musik in der Sackgasse?“

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Heike Matthiesen ist eine der wenigen Musikerinnen, die im Netz auf vielfältige Weise unterwegs sind. Bei einem sogenannten Twittwoch im Umfeld der Musikmesse, hat sie einen hörenswerten Vortrag gehalten – übrigens dankenswerterweise ohne Powerpoint-Präsentation –, der ein paar wichtige Unwägbarkeiten bei der Präsentation von Klassischer Musik ziemlich klar zur Sprache bringt. Wie man sich selbst im Weg steht oder die zunehmende Mobilnutzung die Wahrnehmung verändert. Ursprünglich wollte sie ihren Vortrag „Das Internet hat uns verarscht“ nennen. Aber das stimmt natürlich nur zur…

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Umsonstkultur und Ehrenamt

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In den vergangenen Jahren wurden große Teile der Musikindustrie und der Kulturpolitik nicht müde, zu betonen, dass die im Internet so verbreitete und sogenannte „Kostenlosmentalität“ nicht gehe. Künstler und kreative müssten von ihren Produkten, die sie herstellen oder verbreiten leben können. Vorne in der Argumentationskette immer die Musikindustrie, die auf Grund des Zusammenbruchs der CD-Welt schwer ins Schlingern kam, sich aber mittlerweile konsolidiert hat: auf einem Niveau, wie es vor dem Siegeszug der CD der Fall war. Seit gestern ist bekannt, dass…

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Mentale Sonnenfinsternis bei der GEMA

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Heute ist die Jury des aktuellen Musikautorenpreises der GEMA 2015 bekanntgegeben worden. Dabei hat sich auch dieses Jahr die Wahlkommission ganz schön mutig gezeigt. Unter den sieben Mitgliedern ist doch tatsächlich eine Frau. Das ist sozusagen die Standard-, resp. eine echte Quotenfrau. Man bleibt seinen Prinzipien seit 2009 treu. Mit einer Ausnahme. 2010 war gar keine Frau dabei, zur Kompensation offensichtlich im nächsten Jahr waren es derer dann gleich drei. Bei Twitter darauf angesprochen, antwortete @gemadialog mit https://twitter.com/GEMAdialog/status/578590684204146689 Nun kann man sich…

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Public Viewing – fotografisch, historisch, sprachlich

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Der Musikpublizist Reinhard Schulz schrieb mir einmal auf einen Notizzettel: „Beim Surfen durch das Internet bleibt man dick und fett.“ Das will ich weder bestreiten noch bestätigen. Momentan hat er damit eher Recht behalten. Ab und zu tut sich aber doch eine Tür auf. Wie bei Jason Weinberger, der in seinem Tumblr-Blog ganz hübsche Dinge sammelt. Zum Beispiel die Fotografien von Gilles Alonso. Symetrie du Spectacle versammelt Fotos in den Publikumsraum hinein, von der Bühne aus gesehen. Im Zusammenhang mit der Konzertsaal-Diskussion…

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Endgültige Analyse des Netzes – Die Abrechnung

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Übrigens: Die Tage von Facebook, Google und Co sind gezählt. Was aber bleibet, sind die lebendigen Seiten. In wenigen Jahren schon wird man mit Apple wieder das Plattenlabel verbinden und Atatri, Amiga und Sinclair werden mehr Interesse hervorrufen als Facebook, Starbucks und Co. Wenn man die ganze Summe an Gewinn und Investitionen in Unternehmen wie Google, Facebook und Co direkt mir zukommen lassen würde, ich wettete, es ginge auf der Welt allen wesentlich besser. Ich bin bereit, den Beweis hierfür anzutreten!  

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Sympathisch: Semperopers Facebook-Seite

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Statt mit Bier oder gläserner Fabrik, statt mit Beleuchtungswunder in Gold oder Dirigentenkonterfei: Die Semperoper nutzt ihre Facebook-Seite für ein deutliches Statement – übrigens schon seit Anfang Dezember 2014! Das darf man gut finden. Und es passt auch zum Selbstverständnis einer menschlichen Kultur.

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GEMA und Webtracking – eine nicht ganz saubere Sache?

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Lange nix über die GEMA geschrieben. Das ist gut, denn die GEMA gelangte immer wieder ins Visier der Netzöffentlichkeit und wurde schon für vieles zur Verantwortung gezogen. Häufig genug völlig zu Unrecht. Jetzt erst wieder in einem unsäglichen Artikel in der Telepolis. Unter dem reißerischen Artikel „Commerbank und GEMA gegen Obdachlose“ wollte man (Markus Kirsch) gegen die GEMA mobil machen, lief aber komischerweise ziemlich ins Leere. Außer im eigenen Forum folgten dann noch ein paar alternative Medien der Spur ins Absurde. Das…

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Verzweiflung an den Blogs und ©

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So einige Protagonisten aus guten alten Blogger-Zeiten sind – muss man sagen – doch einigermaßen textfixiert. Also auf das Schreiben von Texten als Akt der höchten Autorenschaft angelegt. Der Rest ist ja Illustration und eigentlich damit Beiwerk. Lustig dann,  wenn diese halbwegs prominenten Personen (Ki***K*** und d** G***), sich des "Copyright" an ihren Texten versichern, aber sonst munter bei mindestens einem Foto zum Beispiel herumfischen, wie sie mögen. Ich meine, wir sind hier doch nicht im Kindergarten, oder doch? Rechnung schicken, aber…

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Phantomdiskussion oder: Was man von der „Avantgarde“ lernen könnte

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… und vor allem, was nicht! Schon seit Jahren gehört das Gezeter um die Zukunft des klassischen Konzertes zum Betrieb. Dafür orientiert man sich auf Kongressen, dafür bringt man große empirische Studien auf den Weg. Publikumsforschung auf der einen Seite wird gepaart mit Musikvermittlungsversuchen auf der anderen Seite. Immer unter der Annahme, dass das klassische Konzert überholt sei. Aber ist es das denn überhaupt? Es gibt viele Anzeichen dafür, dass der Besuch eine Konzertes oder eines Theaterstück, der Besuch eines Museums doch…

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Ivo Csampai mit einer Vision

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Aus dem Blog: Ein Versuch über die wahre Art das Klavier zu spielen. (Die Darstellun ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig.) Der Text ist ein bisschen lang. Aber heute ist Sonntag, da hat jeder Zeit für alles.

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