Kommunikativer Kapitalismus

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Durchgedreht alle, äh: einige. Heute kann man den größten Blödsinn von sich geben und es werden sich Menschen finden, die diejenigen, die den Blödsinn benennen als „politisch korrekt“ abtun und den Blödsinnautoren in Schutz nehmen mit dem Hinweis: „Man wird das ja wohl noch mal sagen dürfen.“ Wer das kritisiert hat dann eiligst den Stempel aufgedrückt, er zensiere Meinungen. Gerne verbunden mit dem Hinweis, wenn den Blödsinn mehrere Personen bemerken, jetzt hetze denjenigen eine Meute. Nein, man darf also nicht mehr Kritik…

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Kapitalismus, Konsumtion, Krieg [1938] – Alfred Sohn-Rethel

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Alfred Sohn-Rethel in einem Brief an Theodor W. Adorno vom 29. Januar 1938: "… die faschistische Konjunktur funktioniert nur, weil und solange sie Produkte vervorbringt, die nicht auf den Markt kommen (vom Staat gekauftes und aufgestapeltes Rüstungsmaterial oder synthetischen Ersatz für ausfallende (!) echte Konsumartikel). Der Faschismus bringt damit aber nur eine Tendenz zur Vollendung, die schon die ganzen vorfaschistischen Konjunkturen beherrscht: der Produktionsapparat, an dessen Aufbau, Rationalisierung, Erneuerung und Ausweitung die Konjunktur ihre Nahrung findet, produziert, wenn er fertig ist und…

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Kulturinstitut? Die Deutsche Phono-Akademie

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Gestern lief der großartige Film über Anna-Lena Schnabel im TV. Zur Sprache kamen dabei eigenartigen Verhältnisse beim Zustandekommen des ECHO Jazz. Ich habe in der JazzZeitung.de einiges angedeutet: https://www.jazzzeitung.de/cms/2017/10/tv-tipp-der-preis-der-anna-lena-schnabel-3sat/ Was man sich dabei immer vor Augen halten muss, ausgerichtet wird der ECHO Jazz von der Deutschen Phonoakademie. Nach eigenen Worten. Die Deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie e. V., ehrt mit dem Preis jährlich herausragende und erfolgreiche Leistungen nationaler und internationaler Künstler. (Quelle) Manchem kommt die Kombination schon etwas eigenartig vor.…

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Immer auf die Öffentlichrechtlichen

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ARD und ZDF wollen sich wandeln, müssen sich wandeln … das fordern sie in den Gazetten an vielen Stellen. Ob die FAZ(Z) mit ihrem üblen Staatsfunk-Vorwurf kommt, Springerchef Mathias Döpfner faselt spricht von einer Gefährdung nach nordkoreanischem Muster (oder auch nicht, wie Michael Hanfeld mit ein paar sog. sprachlichen Bernd-Höcke-Sprüngen meint) oder der Spiegel etwas von einer "unheimlichen Macht" titelt. Journalismus sei ein „Werkzeug der Freiheit“, der „Scheinwerfer der Aufklärung oder, eine Nummer kleiner, zumindest die Taschenlampe des mündigen Bürgers“. Und noch kleiner…

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Falsche Angst vor der AfD – Panik im Kulturbereich?

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Seite einiger Zeit kursiert im Internet eine Unterschriftenliste mit der einige Initiatoren wie der Deutsche Kulturrat, der Deutsche Musikrat und Personen wie Iris Berben den Ältestenrat des Deutschen Bundestags auffordern, den Vorsitz für den Bundestagsausschuss zu Kultur und Medien nicht einem Vertreter oder einer Vertreterin der AfD zu überlassen. Gerade der Kulturausschuss sei ein besonders sensibler Ort, dessen Vorsitz auf keinen Fall in die Hände der AfD fallen dürfe. „Es darf nicht passieren, dass beim Kampf um Einflusssphären die AfD an einer…

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AfD für ihre Wählerinnen an sich uninteressant

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Eigentlich wollte ich zum Thema AfD nichts schreiben, weil ich die Partei und ihre Tätigkeit für überflüssig halte und in vielen Belangen, vor allem in Personen für rechtsextrem. Das ist es sicher auch, was die Wählerinnen dieser Partei anspricht. Die Abwehr durch die Parteien des demokratischen Spektrums hindurch bestärkt sie nur darin, dass sie es mit einer Partei zu tun haben müssen, die sich für sie einsetzt. Wenn man so stark abgelehnt wird, muss wohl etwas dran sein. Allerdings handelt es sich…

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Berliner AfD-Populitiker hat neue Oper von Richard Wagner entdeckt

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Pannenhilfe für das deutsche kulturelle Erbe kommt aus der musikwissenschaftlichen Fraktion der sich so nennenden AfD – einer Partei, die in Deutschland relativ hilflos agiert, wie man so hört. "Viel Zustimmung erhielt auch Thorsten Weiß, der für die AfD im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt. Auch er warnte vor einer Zuwanderung mehrheitlich ungebildeter Menschen aus arabischen und afrikanischen Staaten. Allerdings machte er selbst in seiner Rede aus der Oper „Tannhäuser“ von Richard Wagner die Oper „Tannenhäuser“." [Quelle: Merkur.de] Was heißt macht? Er ist ein…

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Traumjob? Projektmanager/in Digitale Kommunikation bei Ö1

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Arbeit im Bereich Social Media und Videoproduktion mag manchem als ein lohnendes Ziel erscheinen. Was das mit dem Lohn angeht, ist es das aber keinesfalls. Nicht einmal bei einer renommierten Institution wie dem Österreichischen Rundfunk. Die hatten kürzlich eine Stelle als "Ö1 Projektmanager/in Digitale Kommunikation Schwerpunkt Social Media & Videoproduktion Teilzeit (30 Wochenstunden)" schnell zu besetzen. Die Anforderungen und die nötige Qualifikation haben es in sich. Die Tätigkeit selbst ist anspruchsvoll. Als Gehalt winken dann wenigstens 1366 € brutto. Da gibt es…

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Das Lächeln, die Menschlichkeit, die Medizin und die Werbung

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Ich habe diese Plane vor einem Hospital gesehen. Eingeladen werden soll zu einem Tag der offenen Tür. Slogan: "Medizin und Menschlichkeit". Ich habe mich zuerst gefragt, ob man hier den Begriff und die Tätigkeit des Lächelns nicht vielleicht arg weit auslegt. Sagen wir mal so: Ja. Ein bisschen wirkt das schon bedrohlich, diesen "lächelnden" Menschen gegenüberzustehen, da, so auf der Straße. Zumal ja traditionell die Maßzahl auch nicht ganz falsch liegen dürfte. Ein "Lächeln" am Tag, wenn man als Patient so einen…

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Atonalitätismus – der güldene Mittelweg beim Komponieren

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Die politische Landschaft hat sich verändert. Man hat einen Linksextremismus entdeckt. Kein Mensch weiß bisher, welche Charakteristika diesen Extremismus auszeichnen könnten, aber man hat seinen Platz ausgemacht. Ein Blick in den Essy "Rechts und Links - Gründe und Bedeutungen einer politischen Unterscheidung" (Berlin 1994 - Wagenbach) des italienischen Rechtsphilosophen Norberto Bobbio ist da hilfreich (mindestens der Abschnitt Extremisten und Gemäßigte). Er erwähnt die Rezeption "rechter" Autoren von Seiten den "Linken" (wie Friedrich Nietzsche, Carl Schmitt oder Martin Heidegger) und sagt dann: "So…

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