Hommage an den Mann an der kleinen Trommel

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Ohne ihn läuft der Bolero von Ravel ins Leere. Dabei ist es einer der wohl undankbarsten Partien, die es für einen Schlagwerker geben kann. Mit nur einem Vorteil: Pausen zählen muss er nicht. Ein französischer Filmemacher hat dieser Arbeit einmal seine volle Achtung zukommen lassen. Mit wundervollem Charme, eine Hommage an den Trommler von nebenan. Film ab. https://www.youtube.com/watch?v=Buabi7M39AQ

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Rückschlagventil – Verriss 1/WogRV-1

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Dass Komponisten nicht immer glücklich sind über das, was andere über sie schreiben, ist keine Neuigkeit. Wir wissen nicht genau, werwannwowas über ein Stück von Gordon Kampe geschrieben hat. Aber es scheint ihn sehr genervt zu haben. Deshalb vertont er seit kurzem Verrisse. Das hat Zukunft, geben wir ihm Futter! Weiter so Kampe. Warum nicht gleich so. https://soundcloud.com/opus136/psychokampe

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Musikalische Analyse III: Unpopuläre Musik

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Popmusik ist Industrie, Popmusik ist billig, Popmusik lohnt nicht. Außer für den Makler. Stimmt. Aber es gibt auch unpopuläre Musik. Das Beispiel, das ich hier gewählt habe hat den schwerwiegenden Text "Frankenstein conquers the world" zur Basis und stammt von Jad Fair und Daniel Johnston. Zwei amerikanische „Stars“ der Off-Szene. https://youtu.be/bspFtpreYgk Frankensteine Bei diesem zwei-Ton und zwei-Akkordstück könnte man sich denken, wow, mit wie wenig die auskommen, das ist ja Punk, noch einmal mit…

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Spy, spy, spotispy! Das musikalische Elend der amerikanischen Elite

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Durch die große Durchdringung des Musikstreamingdienstes „Spotify“ im amerikanischen Haushalt, natürlich insbesondere bei Studenten, kann man sich durch deren statistische Ergebnisse einige Rückschlüsse über das musikalische Konsumverhalten der dortigen alten Jugend erlauben. Genau das hat „Spotify“ jetzt gemacht. How students listen? (Mit den Ohren und dem großen grauen Teil dazwischen, nehme ich an, oder?) Natürlich spielen Pop, Dance, Hiphop, r&b und Rock die fetteste Rolle im Hörbewusstsein dieser Studenten. Aber ein paar kleine Dinge…

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Mit Fast Food füllt man Bildungslücken

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Man muss immer von anderen lernen können und siegen lernen können. Völlig überraschend für mich kam gestern abend im Bildungsfernsehen von SAT1 eine Werbung in der zum Lesen gereizt werden sollte. Jedem Happy Meal einer hier ungenannten Fast-Food-Kette wird den kaufenden Kindern ein pädagogisch wertvolles Buch beigelegt, die Auswahl trifft ein lesepädagogisch hochausgebildetes Sonderpersonal, bazahlt nach Mindestlohn. Die Stiftung Lesen macht es möglich. (Wie ich jetzt sehe, schon zum dritten Mahl – kleiner Wortwitz).…

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Pausenzeichen

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Aus unserer Leipziger Redaktion, danke Barbara und Steffen, kommen neue Töne. Oder: Alte Töne. Die Kollegen dort haben ein bisschen im Archiv gekramt und in einer Zeitschrift von 1935 die Pausenzeichen von Rundfunksendern in Notenform gefunden. Heute, im Zeitalter, des Sounddesigns und der Verklangung von jedem Zeug, war man damals noch ganz hausbacken zur Sache gegangen. Klar, war ja auch nix da. Man hatte ja nichts. So ein paar Glocken vielleicht, aber ein Orchester…

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Leere Worte: Kreativität (Die Kanzlerin)

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Es kommt selten genug vor, dass sich die oberste Kulturhüterin, die Bundeskanzlerin, zu Frage der Kulturpolitik oder -organisation äußert. Umso hellhöriger wird man. Beim Sommerfest des vprt (Verband Privater Rundfunk und Medien e.V.) vorgestern in Berlin war es mal wieder so weit. Auf der Website des vprt kann man da lesen: "Wenn Kreativität und kulturelle Betätigung keinen Wert mehr haben, weil der angeblich freie Zugang zu allem der Maßstab sein muss, dann geht etwas…

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Musikalische Utopie 1: Astromentale Musik (Franz Werfel, 1945)

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In Franz Werfels Roman „Stern der Ungeborenen“ von 1945 findet sich eine Schilderung der Musik des fernen Zeitalters, die ein Blick an das Ende der Musikgeschichte wirft. Die Instrumente des dort anwesenden Orchesters werden folgendermaßen beschrieben: „Sie waren in den Formen zum Teil verschieden von den unserigen, im Prinzip aber dieselben. Und sollte Menschheit nochmals so alt werden, dachte ich, sie wird immer auf dieselbe Art Musik machen, indem sie singt, fiedelt, zupft, bläst,…

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Massive Revolution in Schland, digital jezze voll gefordert

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Die Tickerzeile hatte es in sich: Bund will mit Milliardenförderung digitale Revolution vorantreiben Oh, Freude, da kommt ja ein Geldsegen auf die digitale Ausgabe der nmz zu. Denn für Revolution sind wir eigentlich schon, und für eine digitale ebenso, auch wenn wir nicht genau wissen, was die sein soll. So eine Revolution bedeutet ja etwas wie Umwälzung, auch Umsturz. Wir hatten da in unserer jüngeren Vergangenheit „revolutionäre Zellen“ und so Zeug. Der Staat und…

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