Ende der Bildung

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Die Schulbildung heute, so wie ich sie mitbekomme, wie sie sich also ereignet in Berlin; aber wohl nicht nur hier. EIne Katastrophe. Insbesondere in den Fächern, die so viel gelten angeblich wie Naturwissenschaften oder Krustenkunde. Man lernt die Herstellung von Glas. Man lernt den inneren Aufbau der Erde und wie alt sie ist und was Hoch- und Tiefland ist. Man lernt dergleichen auswendig, anders hat es ja keinen Sinn. Permzeit!
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Revolution des Unsinns

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Die Bourgeoisie, wo sie zur Herrschaft gekommen, hat alle feudalen, patriarchalischen, idyllischen Verhältnisse zerstört. Sie hat die buntscheckigen Feudalbande, die den Menschen an seinen natürlichen Vorgesetzten knüpften, unbarmherzig zerrissen und kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch übriggelassen als das nackte Interesse, als die gefühllose „bare Zahlung“. Sie hat die heiligen Schauer der frommen Schwärmerei, der ritterlichen Begeisterung, der spießbürgerlichen Wehmut in dem eiskalten Wasser egoistischer Berechnung ertränkt. Sie hat die persönliche Würde in…

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Privatuniversität

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Im Schatten des Abrisses. Aber dennoch gilt dies als eine blühende Landschaft. MBA, Bachelor, Master? Modul? Das Land macht pleite vor sich selbst. Daran kann ich nichts finden, nichts positives dem abgewinnen. Enteignung der fröhlichen Wissenschaft. Interessiert doch keinen. Aber es ist eine der modernen Gewöhnlichkeiten, tja. Das kann einen schon desillusionieren. Aber nicht so sehr, heute.

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Unsympathisch

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Und man sollte euch alle Rechte aberkennen, GRÜNE sein zu wollen. Grüne das waren mal welche, die hatten was zwischen den Ohren, sowas wie Gehirn. Und die hatte Courage. Die wären auf Bäume geklettert und hätten sich von Panzern überrollen lassen. Und ihr? Heute? Blaßhirne. Dummpfeifen. Sesselfurzer. Man schämt sich für euch. ich jedenfalls. Gut, dass ich euch schon seit 17 Jahren nicht mehr wähle. Den Rest nehmen euch die Deppen von der FDP…

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Verletzungen im Knie [Satire und Glaube]

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Neulich sind Karikaturen über die Scientology Church aufgetaucht, irgendwo in Chile. Dazu sagte die Chefin der Goethe-Institute: „Wir können uns die Verletzlichkeit anderer Kulturen bzw. Religionen kaum vorstellen.“ Weniger also aus presserechtlicher Sicht, als aus dem Ethos einer verantwortlichen Presse heraus, hält Jutta Limbach die Veröffentlichung der Karikaturen für bedenklich: „Es ist eine Geschmacklosigkeit höchsten Grades, wenn man Menschen dort trifft, wo sie, weil es um das ihnen Heilige geht, am verletzbarsten sind.“ [Abgewandelte…

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Der frohe Tote

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Es gehört einfach zu meinen Lieblingsgedichten, auch und gerade weil ich es nicht ganz nachvollziehen kann. Der frohe Tote von Baudelaire, hier in einer Übersetzung von Stefan George. Ich weiß gar nicht, wie viele Übersetzungen ins Deutsche es davon gibt. Bekannt und angeschaut habe ich nur die von Stefan George und von Carlo Schmidt. Auszüge hat auch der Walter Benjamin gemacht. Dass jemand zu den Schnecken, Würmern und zu den Raben sich sehnt. Alles…

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Musste mal gesagt werden

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Huffi: Aber alle schimpfen doch auf die neoliberale Pandemie. Mich hat es bestimmt doch auch erwischt. Schauen Sie doch mal, messen Sie doch mal meine Geldbörse und und meine Hirnströme. Nichts. Empty. Aus iss. Ich kann nur noch Englisch: Consulting, Coaching, Financieng, Training, Turnaround, Controlling, Piercing, Developing.Doktor: Das ist ganz normal. Sie sind ein gaanz normales Arschloch, wie wir alle. Kein Grund zur Besorgnis.Huffi: Aber ich fühle mich schlecht dabei.Doktor: Das ist ungewöhnlich. Ich…

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Urteilskraft

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Lichtenberg: Weiser werden heißt immer mehr und mehr die Fehler kennen lernen, denen dieses Instrument, womit wir empfinden und urteilen, unterworfen sein kann. Vorsichtigkeit im Urteilen ist was heutzutage allen und jeden zu empfehlen ist, gewönnen wir alle 10 Jahre nur eine unstreitige Wahrheit von jedem philosophischen Schriftsteller, so wäre unsere Ernte immer reich genug. [A 137]

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1998 – „… den kritischen Blick entschärfen“

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Jürgen Habermas hat am 5. Juni 1998 knapp die politische Situation (2005) auf einen verteufelten Nenner gebracht: „… seit 1989 scheinen sich immer mehr Politiker zu sagen: Wenn wir die Konflikte schon nicht lösen können, müssen wir wenigstens den kritischen Blick entschärfen, der aus Konflikten Herausforderungen macht.“

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