Von allen Seiten ist die Kultur und die Vernunft durch Angriffe bedroht. Manchmal auch in der Sache zurecht.

Öffentlich-rechtlich – das Scheitern einer Ehe

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Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk bläst gehörig der Wind entgegen. Neben dem schleichenden Abbau seines Kultur- und Bildungsauftrages, wie es der Rundfunkstaatsvertrag andeutet, wehren sich auch Brüssel und der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation eV (VPRT) deutlich. Das rief die Intendanten von WDR und ZDF sowie die Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) auf den Plan. Anlass ist die Überprüfung des Online-Angebots der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Darf es sein, dass die durch Gebühren finanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten den Privatunternehmen Konkurrenz…

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Öffentlich-rechtlich – das Scheitern einer Ehe

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Das rief die Intendanten von WDR und ZDF sowie die Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) auf den Plan. Anlass ist die Überprüfung des Online-Angebots der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Darf es sein, dass die durch Gebühren finanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten den Privatunternehmen Konkurrenz machen? Das nämlich meint der VRPT und der Vorgang der gestrigen Pressekonferenz ist in der FAZ dokumentiert. Unter anderem geht es um bestimmte und unbestimmte Formen der Werbung:„Der Privatsenderverband VPRT hat bei einer Untersuchung im…

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Container II: Alida – 2004

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Das Schlimmste am Nachmittag: Das Geständnis. „Ich habe den Auftrag erhalten, Dich umzubringen.“ Ja, mein lieber Schattenmann, aber musst du das auch noch so brüllen. Sieht eigentlich außer mir noch jemand diesen Scheiß? Warum brüllen die da immer so. Alida - Brüllen am Nachmittag. Ich habe dich betrogen! Ja, ich habe dich auch betrogen. Ja, und ich habe dich beim Betrügen betrogen. Ja, plötzlich stand ein junges sexy Ding vor mir. Ja, du mich…

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GEMA und die Quote

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Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass sich dem Gema mit dem Thema Quote nicht auseinandergesetzt hat. Irrtum. Meister Kreile hat einiges dazu vom Stapel gelassen, und zwar am 30.6.2004. Die Verächter jeder Quotenregelung meinen, der Markt müsse es selber richten. Sie übertragen also eine ökonomische Gesetzmäßigkeit des Gütermarktes auf den musikalischen, ideell-kulturellen Markt. Das ist absolut ein Novum seitens der GEMA-Sprache. Ganz auf einmal redet sie vom ideell-kulturellen Markt. Es passt eben genau das…

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Container I: Sarah Kuttner – 2004

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Shooting Star (das sollte man mal wörlich nehmen) bei Viva mit einer urkomischen bis total bekloppten Geschwätzshow. Dazu dann diese Handbewegung des Haare-aus-dem-Gesicht-Streichens. Man mag einwenden, zum Fernsehen gehören immer mindestens zwei. Ja, das lässt kaum sich leugnen. Schlimmer wirds, wenn drei oder vier dazu gehören. Eines Nachts war dort zu Gast so ein Volltrottel names Ferris EmmSziieeh oder ähnlich, den man unter normalen Umständen nicht aus dem Heim lassen würde, aber da Viva…

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Das Potential rechts

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Warum interessierte mich die Wahl in den USA nur mehr als eine hiesige? Furcht? Bange? Wenn der Präsident der USA in der BRD gewählt worden wäre, so haben Zählheinis herausgefunden, hätte Kerry mit 80 Prozent Mehrheit gewonnen. Na toll. Aber bei den eigenen Wahlen derartig versagen. Der Splitter im eigenen Auge sei das beste Vergrößerungsglas, sagte so ähnlich mal einer in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Da ist was dran. Und was dran…

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Kompositorische Innovationen 1979

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Eben ausführlich mit P.B. telefoniert über Reger, Bach, Beethoven und allerlei. Dabei fiel dann das Wort von kompositorischen Innovationen. Irgendwer meinte in der Newsgroup de.rec.musik.klassik Beethoven sei nicht innovativ gewesen. Das ist auch egal, ob ja, ob nein. Der Begriff der Innovation trifft nichts Wesentliches im Fach der Komposition. Ich war nämlich auch einmal innovativ, habe, zwar zu spät, dafür in Unkenntnis 1979 einmal repetitive Musik erfunden (was man heute gemeinhin aber falsch als…

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Politik: Vertrauen und Gemeinheit [Karl Jaspers]

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Moe verweist auf eine „Pro-Hartz Anzeige einiger „Prominenter Deutscher" in der kommenden SZ. Unter ihnen Leute wie Flimm, Luepertz, Grass, Glotz, selbst den Rechtsphilosophen und -gechichtler Uwe Wesel (den ich im Gegensatz zu den andern immer sehr geschätzt habe). Angeblich wird da drin stehen etwas wie: „Wir, die Initiatoren dieser Anzeige, wählten und wählen ganz unterschiedliche Parteien. Wir arbeiten in diesem Land, wir bezahlen Steuern in diesem Land, wir bekennen uns zu diesem Land.…

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