Kalenderblatt September 2009

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Der goldene September bringt ein altes Fotoarchiv zurück. Die erste Digitalkamera, eine Casio, machte gar nicht schlechte Aufnahmen, im Gegensatz zu dem Aufnehmenden. 1/8-Sekunde bei Blende 2.0 - da kann so manche Kamera von heute noch einpacken. Mit 1.600 Mark war sie nicht wirklich billig, aber besser als die des Konditors. Zu sehen Jens Thomas anläßlich der Geburtstagsfeier der Jazzzeitung anno 2001.

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Esbjörn Svensson tödlich verunglückt

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Wie die Plattenfirma act bekanntgab, ist der Pianist Esbjörn Svensson am 14. Juni bei einem Tauchunfall tödlich verunglückt. Vor gut fünf Jahren hatte ich einmal vergnügt eine CD besprochen. Die aktuelle, erst am 26. September erscheinende, die mithin letzte, liegt im Player. In der aktuellen Jazzzeitung werden Noten (songbook vol. I) von e.s.t. rezensiert.

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Smoke Dreams

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Watching smoke rise,cloud in my eyes I see your face, forming out of the blue Sad and lonely all on my own With smoke dreams of you In reverie, sweet memory Takes me again to the days that we knew We were happy, now I’m alone With smoke dreams of you In the twilight gloom, of my silent room I light a cigarette, First the glow is warm and the ashes fall Just like a banished love I can’t forget Paradise lost,…

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[Rez] Sonore, Only The Devil Has No Dreams

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Das sind Energiestöße, wie man sie lange nicht mehr gehört hat. Drei Klangmeister an den Saxophonen und Klarinetten. Energiestöße, reine Tonaktivität, kaum gebändigt durch Organisationsströme. Peter Brötzmann, Mats Gustafsson und Ken Vandermark veranstalten hier ein Klang-, Ton-, Geräuschgewitter, das donnert, knistert, schäumt, strömt, dunkelt, erhellt. Immer wieder ist es von höchster Erstaunlichkeit, wie hier Krach in musikalisch kinetische Energie umgewandelt wird – und umgekehrt. „Straight Into The Light“, gleich die erste Nummer der knapp 50-minütigen Musikwalzen eröffnet einen Tonkosmos extremen Ausmaßes: kochend,…

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[Rez] PUNKT: Crime Scenes

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PUNKT: Crime Scenes „Punkt“ sind Jan Bang und Erik Honoré, verstärkt durch Sidsel Endresen, David Sylvian, Nils Petter Molvær, Arve Henriksen, Audun Kleive, Eivind Aarset und Origami Ios. „Punkt“ produziert mit allen Mitteln der elektronischen Daten- und Musikverarbeitung. Herausgekommen ist dabei eine Art abgesägte Clubbing-Moderne: Punkt! Musik, die sich an durchaus gängigen Stilmitteln der so zu nennenden Popelektronik anlehnt, diese gleichwohl durchmischt mit einer rhythmischen Anspruchsleistung, wie sie sich im besten Jazz orten lässt.
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Jazzweekend 2006

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Es war heiß. Ganz Regensburg tönte. Und es gab das famose radio.string quartet aus Wien mit Mahavishnu gewissermaßen reloaded.Aber danach stand nichts unter einem guten Stern. Kaum hier, gleich wieder weg. Es ist furchtbar. Eigentlich müsste ich mir einen hinter die Binde kippen. Sofort. Aber es hülfe nichts. Bald wieder.

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Sonny Rollins, Without a Song (9-11 Concert)

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Liegt bei mir seit Wochen rum. Nett gemacht das Rezensionsexmplar, handbeschriftet und vom Cover eine nette Schwarz/Weiß-Fotokopie. Dazu dann einige ebenso eilig mitgelieferten Waschzettel, die natürlich auch das „legendäre“ Konzert, vier Tage nach dem 9.11.2001 in Boston, zum Gegenstand haben. Und die Musik ist furchtbar, wenn man sie von Anfang an hört. Der 75-jährige Sonny Rollins kommt nicht ins Spiel, klingt wie ein fader alter Mann, der alles vergessen hat, was er mal musizierte. Ich habe die CD ziemlich schnell abgedämpft und…

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