Kritik der generativen Bilder 1926 – Robert Musil

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Die Geschichte ist listig. … Am letzten Tag gehen sie bis zum nächsten Papierladen; dort kaufen sie Ansichtskarten und dann kaufen sie auch noch beim Kellner Ansichtskarten. Die Ansichtspostkarten, welche diese Menschen kaufen, sehen in der ganzen Welt einander ähnlich. Sie sind koloriert; die Bäume und Wiesen giftgrün, der Himmel pfaublau, die Felsen sind grau und rot, die Häuser haben ein geradezu schmerzendes Relief, als könnten sie jeden Augenblick aus der Fassade fahren, und…

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Enzyklopädie der Neuen Musik: Der etablierte Komponist, die KI und das Stipendium

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Der etablierte Komponist und sein KI-Stipendium … Wie die Jury vorab entscheiden will, was später dann als relevanter Beitrag zur Weiterentwicklung KI-basierter Musikkomposition gelten soll, bleibt ein astrologisches Geheimnis aus der Kaffeesatzlesekunde der Förderungspoesie des Musikfonds.

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Abbild und Eigentum des Künstlers

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„Kunstwerke sind unvergleichlich viel weniger Abbild und Eigentum des Künstlers, als ein Doktor sich vorstellt, der Künstler einzig von der Couch her kennt.“ [Band 7: Ästhetische Theorie. Theodor W. Adorno: Gesammelte Schriften, S. 3749 (vgl. GS 7, S. 21) ] Ist das nur eine Frage der Psychoanalyse und nur des Teils, den man von dort aus sieht. Es gibt ja recht wenig Passagen im Werk Adornos, die sich mit Fragen der Urheberschaft von Kunst…

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