Größenwahn? Label kann Musikunterricht nicht kompensieren

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Ach was? Den einen oder die andere wird es vielleicht überraschen, aber manchmal erstaunt doch eine gewisse Einsichtsfähigkeit auf Seiten der Musikindustrie. DG-Chef Clemens Trautmann wird in einer dpa-Meldung so zitiert: Die klassische Musikindustrie sieht sich als Baustein in der Annäherung junger Menschen an Kulturwelten. „Auch als marktführendes Label können wir natürlich nicht Abertausende von ausgefallenen Musikstunden in den Schulen kompensieren“, sagte Clemens Trautmann, Labelchef der Deutschen Grammophon, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. So…

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SWR Classics demütigt Teodor Currentzis

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Ja, wie denn. Ja, was denn. Das liest man in der Süddeutschen Zeitung, wenn man mal genau hinschaut. Denn in einer Stellungnahme, die zumindest der SZ vorliegt, die aber nicht einmal auf den Seiten des SWR zu finden ist, steht, dass man auf Seiten des SWR nicht mal ansatzweise den Verdacht hege, Teodor Currentzis sei ein Unterstützer des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. "Bestünde auch nur ansatzweise der Verdacht, dass er diesen unterstütze, wäre…

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Das Bauchgefühl und der Schlagersänger

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Heinz Rudolf Kunze will nicht zu den Arroganten gehören, die von zu oder über die AfD-Wähler (ungegendert) „sagen, ‚die können mich alle mal, denen weine ich keine Träne nach‘“ (Quelle) – er gehört zu der anderen Fraktion der arroganten Unarroganten. Denn unarrogant ist er, weil er seinem Bauchgefühl vollstes Vertrauen schenkt. Aber man hört ja gerade wieder häufiger, Magen-Darm geht um. „… Nach meinem Bauchgefühl sind nur etwa zehn Prozent der AfD-Wähler unbelehrbar und…

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Esc heißt Escape

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Zwischen Dada und Ballaballa ist enorm viel Raum für Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung. Sie wissen, wovon ich spreche: Vom einzigen Wettbewerb der Welt, bei dem es nicht darum geht, den Sieg davon zu tragen, sondern im besten sportlichen Sinn, dabei zu sein und beim millionenfachen europaerweiterten Publikum Hormone aus Glück und atavistisch-ästhetischer Frivolität freizusetzen: Es geht um den Eurovision Song Contest. Die ARD ist auch mit von der Partie und muss aktuell etwas…

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Unbehagen: unisono – Rundfunkklangkörper: #WirSindKulturauftrag?

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Es ist eine wahrscheinlich gutgemeinte Aktion von unisono, der Deutschen Musik- und Orchestervereinigung, wenn sie für sich reklamiert, dass die die Klangkörper der ARD den einen Teil des Kulturauftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks repräsentieren. Das tun sie ganz sicherlich und darüber müsste man auch kein Wort verlieren. Außer insgesamt, dass sich die Intendant:innen der ARD dem nicht mehr so sehr verpflichtet fühlen. Doch das ist eine Frage von Medien- und Kulturpolitik. Ganz falsch ist es…

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Berlins Kultursenator Joe Chialo: „Aber klar ist: Es wird nichts so bleiben, wie es ist.“

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Berlins Kultursenator Joe Chialo: „Aber klar ist: Es wird nichts so bleiben, wie es ist.“ Aber was ändert sich wirklich. Und warum. Und warum ist es gut, nicht zu spät darüber nachzudenken. Ein paar kleine Analyse-Versuche.

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Musikunrat fordert Nachdenkpause für den Deutschen Musikrat

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Wenn Thomas Deutschland Gottschalk das schon sagt: „Es bringt auch nix, die Regenbogenfahne zu schwenken, aber die ARD muss nach diesen ganzen Pleiten einfach den Geldhahn zudrehen. Ohne Gold kein Glitter!“ Heißt: Wir Also die Berufenen müssen uns also den Sieg beim European Song Contest erpressen. Wenn man schon Geld gibt, soll man es danken. Wo käme man denn sonst auch hin. Wäre ja noch schöner, wenn man einen Contest wie den ESC nicht…

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Mindestlohn für Konzert- und Theaterbesuche, jetzt!

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Überall nun 9-Euro-Tickets, -Abos, -Flatrates. Man springt, wo es nicht gerade nicht geht auf den Zug der 9-Euro-Tickets-Unterstützungs- oder Abfederungsmaßnahmen in Sachen öffentlicher Personen Nachverkehr auf. Es gibt jetzt Schnupper-Abos von Zeitungen für 9 Euro, meine Dissertation für 9 Euro. Da will „die“ Musikkultur nicht zurückstecken und wittert schon ein Geschäft. Das kostenlose Monatsmagazin für Konzert- und Opernbesucher „concerti“ plädiert im Duett mit dem Chef-Cellisten des Deutschen Musikrates für ein „9 Euro Kulturticket für…

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Von Spotify zu Tidal und zurück

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Neulich habe ich in der neuen musikzeitung spaßeshalber gefordert, man müsse so etwas ähnliches wie eine Nutriscore für Musikstreamingdienste einführen, um schnell zu sehen, ob die Künstler:innen halbwegs fair an den Einnahmen beteiligt würden. Normalerweise geht es ja so, die Einnahmen der zahlenden Abonnent:innen kommen in den großen Topf. Dann wird geschaut, wer wie viele Aufrufe bekommen hat, danach wird verteilt. Die daraus resultierenden Ungerechtigkeiten (lange Stücke vs. kurze Tracks) sind bekannt, die Manipulationsanfälligkeit…

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Forum Veranstaltungswirtschaft dreht schon wieder frei

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Ich erinnere nur an den Wunsch des Forums Veranstaltungswirtschaft aus dem Oktober letzten Jahres. Da forderte man mit Berufung auf einen Arzt und den Blick ins nähere Ausland den Freedom-Day für Anfang Dezember. Es kam anders. An der Forderung hatte man damals bis November festgehalten und sich später auch nie korrigiert in der Weise, dass man zugab, es sei halt eine Schnapsidee gewesen, die Berater nicht gut informiert etc. pp. Man beließ es bei…

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