Bach: Klavierkonzerte Nr. 1, 3 & 7

  • Lesedauer:2 Min. Lesedauer

Mit den Klavierkonzerten von Bach ist das schon so eine Sache. Die hier von Vesko Stambolov und einen Streichquartett eingespielten Konzerte Nr. 1, 3 und 7 sind ursprünglich nicht fürs Klavier komponiert. Nr. 1 und 3 haben ihre Berühmtheit durch die Violine erfahren. Nr. 3 als E-Dur-Konzert (hier D-Dur), Nr. 7 als g-moll-Konzert (hier d-moll). Das Konzert Nr. 1 d-moll übernimmt Partien aus der Kantate "Wir müssen durch viel Trübsal BWV 146). Wenn man selbst die Konzerte auf der Violine einmal selbst…

WeiterlesenBach: Klavierkonzerte Nr. 1, 3 & 7

Verbindungshilfe für p2p – unernst

  • Lesedauer:1 Min. Lesedauer

meinen “die”: Intro Wie gelang ich an Filme, Spiele, MP3´s und Programme ? Hier erfährst du es ! Was findest du hier ? P2P steht für Peer to(2) Peer (Filesharing) ! Filesharing ist heutzutage unumgänglich, um stets an neue » Filme, » Lieder, » Programme oder auch » Erotik zu kommen. Das Prinzip des Filesharing ist simpel -- [1] Du verbindest dich mit dem Internet und startest eines der vielen Programme (z.B. KaZaA) -- [2] Dort gibst du in die vorhandene Suchfunktion…

WeiterlesenVerbindungshilfe für p2p – unernst

Bendian, Gauthier, Liebig, Stinson: Bone Structure

  • Lesedauer:1 Min. Lesedauer

Ein Jazz-Quartett, dem es gelingt feine Soundfäden zu weben, gleichwohl das Drumset sehr robust und genau zuschlägt. Diese scheint aber die Grundlage zu legen für diese Überfliegermusik. Angereichert durch Frickel-Equipment entsteht hier eine sehr sorgfältige gegliederte Musik mit vielen Farbnuancen. Das Tonspektrum ist weit aufgefächert. Das alles wirkt ineinander auch dann, wenn die Stimmen ihre sehr eigenen Wege gehen. Mit anderen Worten, es klingt einfach gut. Bendian, Gauthier, Liebig, Stinson: Bone Structure Crypto Gramophone, CG 114 Previewstreams gibts in einer Flashanwendung, einzelne…

WeiterlesenBendian, Gauthier, Liebig, Stinson: Bone Structure

Mülheim-Regensburg über Bingen

  • Lesedauer:6 Min. Lesedauer

12.4.2004 Bahnfahren Da kann man sagen, was man will, obwohl ich zunächst sauer war wegen der Zugverbindung nach Regensburg, die mich erst um halb zwölf zuhause sein ließ, ist es doch eine der schönsten Strecken links vom Rhein über Bonn und Mainz zu fahren. Die späte Nachmittagssonne und dazu wahrlich hübsche Musik aus dem ICE-Kanal No. 1. Da fährt man durchs Mittelalter an Boppard und St. Goar vorbei, die Loreley kitzelnd an etwa Kilometer 553 und es klingt schön das Oktett von…

WeiterlesenMülheim-Regensburg über Bingen

Thomas Agergaard: Little Machines

  • Lesedauer:1 Min. Lesedauer

Dieses stark skandinavisch besetzte Oktett (plus französische Sängerin [Geraldine Keller], tschechischer Bassist [Miroslav Vitous] ...) kommt nicht so richtig in die Spur. Die Gebilde hinterlassen den Eindruck von Unentschlossenheit in der Wahl des Ausdrucks. Die musikalischen Einfälle, die sich zwischen Free und Mainstream bewegen, bleiben dabei in gewissem Sinne hastig – als wenn die Luft knapp wäre, auch ein bisschen korsettiert. Dabei will diese Musik eigentlich sprühen. Meines Erachtens hat der Leader und Komponist Thomas Agergaard die Musiker zu eng gebunden. in…

WeiterlesenThomas Agergaard: Little Machines

Omar Sosa: A New Life

  • Lesedauer:1 Min. Lesedauer

Auf 18 Tracks packt Omar Sosa seine neueste Quintessenz seines Pianospiels. Die Platte ist nicht leicht einzuschätzen - der Klang des Klaviers ist sehr präsent und die musikalischen Strukturen wirken vielleicht auch etwas kalt. Klar, Sosa kann natürlich Klavier spielen an den Tasten wie im Innern und ganz viele Details wirken verblüffend. Die Kühle rührt vielleicht aus dem Fehlen begleitender Musiker her “Crash De La Tierra” (Track 4). Das paart sich mit einem melancholischen Tonfall wie in “Vuelvo Iyawo” (Track 5) oder…

WeiterlesenOmar Sosa: A New Life

Cecil Taylor & Italian Instabile Orchestra: The Owner Of The River Bank

  • Lesedauer:1 Min. Lesedauer

Eine Monsterscheibe mit Monstermusik. Auf sieben in einander übergehende Tracks hört man hier ein extrem impulsive, kratzstarke, energiereiche Musik. 18 Musik & Cecil Taylor bringen die Musik richtiggehend zum Kochen. Als Resultat hat man eine in dieser Form lange nicht mehr gehörte Free-Music-Explosion, einen musikalischer Schrei. Bei insgesamt 19 Musikern, die recht lose durch die Komposition Taylors geführt werden, kommt es dennoch nicht zu einem Klang-Brei sondern zu einer fast exstatischen Entladung von Raum, Klang und Emotion. Die Platte ist nichts für…

WeiterlesenCecil Taylor & Italian Instabile Orchestra: The Owner Of The River Bank

Rückblick auf taktlos 76

  • Lesedauer:4 Min. Lesedauer

Gestern ging taktlos 76 „Gute Composer – Böse Komponisten” über den Äther. Die Sendung kann nun nachgehört werden als Real Audio.

Dabei prallten schon einige Gegensätze aufeinander. Da war Karl Heinz Wahren (seines Zeichens Chef des Deutschen Komponistenverbandes und Ex-Aufsichtsratmitglied der GEMA), der den Schwund der E-Komponisten kulturell beklagte und noch immer das Eindringen der Auftragskomponisten (hier Ralf Weigand und Enjott Schneider, letzterer sowohl in E- wie U-Musik zuhause) beklagte. Schneider und vor allem Weigand begrüßten jedoch den Wandel im Aufsichtsrat der GEMA, deren Mitglieder sie jetzt sind). Die Strukturen seien verkrustet und eingefahren. So ähnlich sah es auch der E-Komponist Manfred Trojahn, der kein Chef von irgendwas ist – außer der neuen Gruppierung und Initiative “Pro Klassik”, in der wiederum auch Enjott Schneider mitwirkt. Also, rein von ihren Verantwortungsbereichen ein ziemliches Durcheinander und Mitgemische: Weigand ist wiederum Vorsitzender des Deutschen Komponistenverbandes Bayern. Alles hängt miteinander zusammen und passt eben doch nicht zusammen. Jedenfalls im Moment.

Wie so oft sind die hard facts der Bewegungen außerhalb der Sendung besprochen worden: vorher und nachher beim Bier. Das Dumme daran, die Gespräche sind als vertraulich zu werten. Was man vielleicht aber schon erwähnen sollte ist, dass die künftigen Entwicklungen bei der GEMA nicht im Streit zwischen Composern und Komponisten liegen werden sondern in Richtung einer Neubewertung der Schlagersparte gehen könnten – aber so, dass die DJ-Kultur stärker berücksichtigt wird. Die sei nämlich so gut wie gar nicht existent in den GEMA-Ausschüttungen.

Am Ende der Sendung wurde mehrfach betont, dass die Solidargemeinschaft innerhalb der GEMA nicht aufgegeben werden sollte. Die sei Ursache und Resultat der de-facto-Monopolstellung. Angst haben alle davor, dass die Majors ihre eigenen Verwertungsgesellschaften eröffnen könnten. Insofern sehen alle Beteiligten etwaige Probleme bei der Harmonisierung der EU auf sich zukommen. Und wir wissen doch, dass zum Beispiel Universal in diesem Punkt schon ein Verfahren gegen die BIEM am Laufen hat. Obwohl: Wissen? Auch darüber schweigen alle Seiten heftigst.

Alles in allem machen Weigand und Schneider einen sehr guten und aufgeweckten Eindruck und sie, wie Trojahn, leiden an … (darf ich wohl nicht sagen). Also, auf gehts, probierts die Verkrustungen in der GEMA aufzulösen, vielleicht kann man bei der Gelegenheit auch einmal das Image dieses Ladens aufpolieren. Das Buch über die GEMA von Albrecht Dümling war ja schon ein erster Anstoß – leider wird es von der GEMA-Spitze selbst, die es beauftragte, kaum gewürdigt. Warum eigentlich?
(mehr …)

WeiterlesenRückblick auf taktlos 76

Regensburger Tarife

  • Lesedauer:1 Min. Lesedauer

In Regensburg gehen die Uhren anders, irgendwie. Das musste ich bei der Abfahrt aus Regensburg vor drei Tagen feststellen. Denn hier gilt auch ein Tages-Ticket maximal eine Stunde. Der Sinn solcher Tarife erschließt sich mir einfach nicht - kein bisschen nicht.

WeiterlesenRegensburger Tarife