Sage und schreibe …

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… sechs Jahre ist es her. Ich denke immer wieder einmal daran, ob es nicht irgendetwas zu sagen gäbe. Aber ich komme immer wieder zu dem Ergebnis, dass man nichts mehr sagen kann. Gäbe es etwas, was man sagen könnte, könnte man es trotzdem nicht sagen. Was man sagt, bezeugt, dass man es nicht sagen kann. Man könnte nur durchs Auslassen das sagen, was man sagen will, indem man es nicht sagt. Ja, genau. So müsste man es schwurbeln. Irgendwer hat das…

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Compact abgeschaltet – konsequente Folge

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Erstaunlich finde ich, wie in „Kreisen“ auf das Vereinsverbot der „COMPACT-Magazin GmbH“ sowie die „CONSPECT FILM GmbH“ reagieren. In der taz schreibt Friedrich Küppersbusch, sich auf ein Verbot von Horst Seehofer beziehend: „Mit dem gleichen Kniff übers Vereinsrecht verbot Horst Seehofer 2017 linksunten.indymedia, und man tut beiden Plattformen kein Unrecht, wenn man an ihrer weltenstürzenden Bedeutung zweifelt. Und damit am Sinn der Verbote. Natürlich war bei linksunten vieles fragwürdig und bei Compact alles bescheuert, und ebenso natürlich wird mir der wöchentliche Lacher…

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Eskalation oder Erklärung

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Auch die Berichterstattung in der Musikszene gerät immer mehr ins Kreuzfeuer ihrer eigenen Darstellungsformen. Mit Axel Brüggemanns neuem – wie sagt man – Blog, News-, Kommentar- und Meinungsportal „BackstageClassical“ aus Bremen ist das nicht anders als mit dem „Van-Magazin“ aus Berlin. Nur dass das eine wöchentlich Texte hinter einer Paywall heraushaut, das andere gefühlt stündlich für alle ohne Zugangsbeschränkung. Erklärung statt Eskalationen In dem Fall der Berichterstattung und Kommentierung des Vertragsabschlusses zwischen dem Dirigenten Roth und dem Südwestrundfunk geht es dabei rund.…

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Enzyklopädie der Neuen Musik: Der etablierte Komponist, die KI und das Stipendium

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Der etablierte Komponist und sein KI-Stipendium … Wie die Jury vorab entscheiden will, was später dann als relevanter Beitrag zur Weiterentwicklung KI-basierter Musikkomposition gelten soll, bleibt ein astrologisches Geheimnis aus der Kaffeesatzlesekunde der Förderungspoesie des Musikfonds.

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Geschäftsmodell: Floskelverleih – Kunde: Musikfonds

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Ganz erfolgreich hat sich mein Geschäft mit Floskeln entwickelt. Der Musikbereich hat da gegenüber der Bildenden Kunst und dem Film einiges nachzuholen. Immer noch findet man sachbezogene Texte, die sich Mühe geben mit dem, was sie beschreiben, kritisieren, interpretieren oder darstellen. Das will niemand lesen. Das wäre ja Information. Im postfaktischen Zeitalter geht es vielmehr darum, mit vielen oder wenigen Worten gar nichts zu sagen, aber superduper viel zu „insinuieren“. Das hatte man früher mit den raunenden Texten deutsch-völkischer Philosophen, später in…

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