Punkt für Musik!
Das Publikum ist da! Wer bedient es? Antwort von Shoko Kuroe. Die Herausforderung Henze – das Buch von Christoph Becher mit einer zusätzlichen Playlist für Qobuz!
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Anbiedern um jeden Preis, und sei es der Verlagspreis des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer nämlich (das ist der, der immer das letzte Wort gehabt haben will), kann er perfekt – und dafür muss er sich nicht mal bewegen, der Jörg Thadeusz. Nun hat sich Thadeusz perfekt für den Vorsitz der Jury des Verlagspreises qualifiziert, indem er beim anderen Preis von Kulturfürst Weimer, dem Buchhandlungspreis, etwaig ausgezeichnete, aber finanziell nicht bedachte Buchhandlung als „irgendwelche Zausel-Buchhandlungen“ titulierte. Für einen…
Es war einmal eine Redaktion Neue Musik beim MDR. Meret Forster über Neue Musik-Präsenz im Radio in der nmz 2007/04. Lesenswert. Traurig nach 19 Jahren.
… sollte stimmen, was die Musikwoche im Haushaltsplansentwurf der Bundesregierung wahrgenommen hat: nämlich eine Kürzung von 400.000 EUR im Etat für das Jahr 2027. Bei bisher 4,211 Millionen EUR aus dem Etat des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, wären das etwa 9 bis 10 Prozent. Und dabei hat man doch so schöne Gespräche auf Social Media mit dem Kulturfürsten dokumentiert. Das ist der Dank. Wobei die 4,211 Millionen EUR schon über die vergangenen Jahre festgeschrieben waren und somit, in Anbetracht…
Nun kennt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien kein Halten mehr. Was Kanzler Merz kann, das kann ein Weimer im Vorzimmer des Kanzlers schon längst. Über die Vergabe des Verlagspreises seiner Behörde entscheidet am Ende nicht eine Jury, sondern der Kulturfürst höchstpersönlich. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels findet dieses Vorgehen transparent, er findet es jetzt nachvollziehbar. Klar, die Juryentscheidungen waren dies ja nicht, weil Juryentscheidungen. Transparent wird es nur mit dem Kulturgroßmufti. Wir können dem Beauftragten nur zu seiner transparent-dummen…
„Freiheit, wilder und schöner neuer Klang, kann nur durch das Gefühl von Einsamkeit und Freiheit entstehen.“ Hans Werner Henze kämpft bis zu seinem Tode 2012 für einen „wilden und schönen Klang“. Und für die Freiheit: die des Komponisten und jene, die entsteht, wenn Musik durch die richtige Tür zu uns Hörern tritt. Wenn sie Geschichten in uns wachruft, die wir weiterspinnen, in immer gewagteren Erzählungen.Christoph Becher in der nmz Für die neue musikzeitung hat zu seinem heutigen 100. Geburtstag Christoph Becher Gedanken…
Während einer Überlandfahrt mal kurz die Wahlergebnisse zur Bundestagswahl 2025 checken. Dazu ein paar lose Gedanken zur politischen Mikromassenpsychologie.
Man braucht auch nicht immer Influencer. Die immer noch wahren Influencer ist die Kritik – wie sie im souveränen Journalismus präsent ist. Meine These: Das einzig wahre Social Media ist kritischer, souveräner Journalismus. Die Weisheiten des Huflaikhan Will man Überreder und schnellen, wenig nachhaltigen Erfolg, dann soll man über die Influencer und die Social-Media-Giganten mit ihren undurchschaubaren Algorithmen das Geld verbrennen lassen. Wenn man Produkte für einen Markt produzieren will, dann macht man Propaganda. Genau das passiert auch im klassischen Sektor der Musik.…
Das muss man den Macher:innen von Opus Plastik ja lassen. Mit ihren drölftausend Preisen, die sie jährlich verteilen, verstehen sie es, das Internet zu fluten, in und auf allen sozialen Medienkanälen. Die Angepriesenen sind damit nicht allein Preisträger:innen, sondern billige Werbeträger für die Musikindustrie, die tatsächlich hinter der Ausführung des Scherzpreises steht, der angeblich Deutschlands wichtigster Klassikpreis sein soll. OPUS KLASSIK Home 06 22 2026 05 15 PM Seit Februar 2025 firmiert man als gemeinnützig. Und formuliert den Zweck des Unternehmens so:…
Die Sache ist ja: Wenn die Kultur und mit ihr die sogenannte klassische Musikwelt sich weiter in Richtung, Hülsenkultur, reflexionsarmer Marketing-Sprecherei entwickelt, tut sie ihrem Gegenstand – der Welt der musikalischen Künste – keinen Gefallen. Im Gegenteil: Sie schadet damit aktiv den Künsten und der Kultur. Was man hier liest, sind Behauptungen. Zum Beispiel die „Weiterentwicklung der Angebote“ – die besteht offenbar darin, sich veränderten Rahmenentwicklungen anzupassen. Was diese genau sind, und was diese genau so fordern, sich anzupassen, blieb eine argumentative Leerstelle.…