People in sorrow …

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Ich habe in der letzten Woche eine alte Aufnahme des Art Ensembles Of Chicago gehört. 40 Minuten beindruckend. Titel "People in sorrow" – was etwa übersetzt ist mit Menschen in Sorge/Trauer. Darauf eine Person klein abgebildet, die diese Sorge in sich trägt. Was für ein Unterschied zu diesem Menschenhaufen, den man als besorgte Bürger seit 2015 hofiert hat. Das sind sind keine Menschen mit Sorgen, sondern Menschen mit Ressentiment, Menschen mit Egoismus, Menschen ohne Empathie. Menschen voller Denkfaulheit, Menschen ohne Sinneskräfte, Menschen…

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Karin Prien und der Schutz der Einfalt

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Sie hat es ja abgesehen, nach Möglichkeit die Initiativen zum Schutz der Demokratie und der Vielfalt zu schwächen. Das ist jetzt der beste Zeitpunkt, den man sich denken kann, gerade wo – allerdings nur in Umfragen – die extremen faschistischen und demokratiebedrohenden politischen Parteien im Aufwind sind. Ihre Maßnahmenversuche dagegen: „Gesellschaftliche Vielfalt ist grundsätzlich positiv – aber als staatliches Förderziel sehe ich das nicht“, sagt sie in einem Interview mit der taz. Das ist so überzeugend wie ihre Absichtserklärung: „Wir müssen mehr auf…

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DMDKM010 Der Sprung in der Karr(e)iere von Ulf P.

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Er ist jetzt #ganzoffiziell der freieste Mitarbeiter von Axel Springer. Der kann sich dazu aber gar nicht mehr äußern. Wahrscheinlich ist Ulf P. aber auch noch sein freiester Pressesprecher. Die Kritische Masse hat ihn allerdings freigestellt, mit sofortiger Wirkung, und holt das Popcorn heraus. Hier sieht es eher so aus, als sei er im unter einer Brücke des Ostjournalismus gestrandet, und zahlreiche Showlustige stehen noch bereit mit hilfreichen Kommentaren, wie er durch einen eigenen Elfenbeintunnel wieder an das Licht der Erkenntnis gelangen…

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Adorno und der Pseudoliberalismus: Relevanz heute

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Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, ja, so heißt es offiziell in seinem Amt, fährt nach Wien. Interessant? Ja, vielleicht bleibt er ja dort. Dieter Nuhr erhält den Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden. Interessant? Ja, denn das eröffnet selbst jemandem wie Julian Reichelt die Möglichkeit, auf seine alten Tage noch einen Preis zu bekommen. Ganz sicher hätte jemand wie Theodor W. Adorno diesen Preis niemals erhalten. Zu differenziert das Denken. Aber in zwei Jahren, bei guter Führung, ist Wolfram Weimer…

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Leitbild: Musikrat, deutscher

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Weimer wirkt: Der Deutsche Musikrat bekennt sich zum Grundgesetz. Jetzt also doch. Ich hatte ja immer das Gefühl, dass das eine revolutionäre Zelle der Musikkultur gewesen sei. Jetzt müssen die nur noch mit dem *-Gendern aufhören. Dann ist der Beauftragte voll begeistert. Jede Wette!

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